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Das Ziel des "Heiligen Krieges"

Muslim C29 B20 N4636: berichtet von Abu Huraira: Der Prophet Allahs wurde gefragt: Welche Tat könnte gleichwertig sein mit Jihad für die Sache Allahs?" Er antwortete: "Ihr habt nicht die Kraft für diese Tat." Die Frage wurde wiederholt und gleich beantwortet. Beim dritten Mal sagte er: "Einer der hinausgeht für Jihad ist wie eine Person die fastet und ununterbrochen im Gebet verharrt und nie irgendeine Schwäche zeigt bis der Mujahid zurückkommt vom Jihad:"

 

Stunde der Wahrheit bei Wiener Konferenz „Islam in Europa“

Dr. Heinz Gstrein

Die Diplomatische Akademie Wien hat am 23./24. März 2007 prominente Vertreter des so genannten Euro-Islam versammelt, um ihre Perspektiven für die Zukunft des Islams im bisherigen „christlichen Abendland“ vorzustellen. Daraus wurde die sehr klare Vision eines künftig islamisch beherrschten Europas. Sogar als gemässigt eingestufte Muslimdenker bzw. -führer wie der bosnische Grossmufti Mustafa Ceric sprachen von einer „das Christentum ablösenden islamischen Ära“ in Europa und stellten das maurische Spanien und osmanische Südosteuropa von einst als Zukunftsmodelle vor. Aus Genf war der Muslimbrüder-Spross Tariq Ramadan eher um eine Verschleierung dieser Absichten bemüht. Allgemein wurde der Grundsatz vertreten, dass das islamische Religionsrecht (Scharia) in Europa zu gelten habe, sei es auch vorerst nur als Parallelrecht. Über ihre Bestimmungen könne nicht diskutiert werden, höchstens über eine menschlichere Anwendung.

Quelle: http://www.zukunft-ch.ch

 

1. Die Islamisierung der ganzen Welt

Der Endzweck des Kampfes wird erst erreicht, der Friede erst dann einkehren und dauerhaft herrschen, wenn die Ungläubigen den Islam endlich angenommen haben und er somit den Sieg davonträgt. Die folgenden drei im Wortlaut fast identischen Verse hat Allah entweder dreimal geoffenbart oder sie sind bei der Kompilation des Korans dreimal aufgenommen worden. Das scheint ihre enorme Wichtigkeit zu belegen:

Sure 9, Vers 33: Er ist's, der entsandt hat Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.

Sure 61, Vers 9: Allah ist es, der seinen Gesandten Mohammed mit der Leitung und der Religion der Wahrheit geschickt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.

Sure 48, Vers 28: Allah ist es, der seinen Gesandten Mohammed mit der Leitung und der Wahrheit geschickt hat, um ihr zum Sieg über jeden anderen Glauben zu verhelfen. Allah genügt als Zeuge.

Das Selbe gilt für die beiden folgenden Verse praktisch gleichen Inhalts:

Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.

Sure 8, Vers 39: Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt. Stehen sie ab, siehe, so sieht Allah ihr Tun.

Ein halbherziger Friedensschluss und der Rückfall der Unterworfenen in Empörung werden nicht geduldet:

Sure 4, Vers 91: Andre werdet ihr finden, welche mit euch und mit ihrem Volke in Frieden leben wollen. Sooft diese in Empörung zurückfallen, sollen sie in ihr umgekehrt werden. Und so sie sich nicht von euch trennen noch euch Frieden anbieten und ihre Hände hemmen, so nehmet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr auf sie stoßet. Und über sie haben Wir euch offenkundige Macht gegeben.

Bukhari V4 B52 N196, berichtet von Abu Huraira:  Allahs Prophet sagte: „Mir wurde geboten, die Menschen zu bekämpfen bis sie sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“

Gemäss der Überlieferung im Hadith streckte der Islam schon zu Mohammeds Zeiten die Hand aus, um die umliegenden Reiche zu unterwerfen Traditionskritik:

Bukhari V4 B52 N220, berichtet von Abu Huraira: Der Prophet Allahs sagte: "Ich wurde ausgesandt mit den knappsten Worten, welche die weitreichendste Botschaft enthalten, und ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken, die ich in die Herzen der Feinde werfe. Während ich schlief, wurden die Schätze der Welt zu mir gebracht und mir in die Hände gelegt." Der Prophet Allahs hat die Welt verlassen und nun, ihr Gläubigen, bringt diese Schätze heraus.

Bukhari V4 B52 N267, berichtet von Abu Huraira: Der Prophet sagte: "Khosrau wird zugrundegerichtet werden und es wird keinen Khosrau geben nach ihm und Kaisar wird mit Sicherheit zugrunde gerichtet werden und es wird keinen Kaisar geben nach ihm und ihr werdet ihre Schätze brauchen für Allahs Sache." Er rief: "Krieg ist Täuschung."

Bukhari V4 B53 N386, berichtet von Jubair bin Haiya: Umar sandte Moslems in die großen Länder um die Ungläubigen zu bekämpfen. Er sagte: "Ich beabsichtige, Persien und Rom anzugreifen. So befahl er uns, zum persischen König Khorsau zu gehen. Als wir den Feind erreichten, kam der Sendbote von Khorsau mit 40'000 Kriegern heraus und sagte: "Sprecht zu mir! Wer seid ihr?" Mughira antwortete: "Wir sind Araber; wir führten ein hartes, elendes, verheerendes Leben. Wir pflegten Bäume und Steine anzubeten. Zu dieser Zeit kam unser Prophet zu uns, der Bote unseres Gottes und er beauftragte uns, euch zu bekämpfen bis ihr Allah alleine anbetet oder die Jizyah Steuer der Unterwerfung bezahlt. Unser Prophet hat uns darüber unterrichtet, dass unser Gott sagt: "Wer immer von euch als Märtyrer getötet wird, soll ins Paradies eingehen und ein so luxuriöses Leben führen, wie er es nie zuvor gesehen hat, und wer immer überlebt, soll euer Beherrscher werden."

 

2. Der "Heilige Krieg" als immerwährende Pflicht

"Der Einsatz für den Islam hört grundsätzlich erst dann auf, wenn alle Menschen … den Islam angenommen haben. Das Endziel des Kampfes "auf dem Weg Gottes" wie sich der Koran ausdrückt, wird ersterreicht, wenn auch das Gebiet der Feinde dem Gebiet des Islams angegliedert wird, und wenn der Unglaube endgültig ausgerottet ist, wenn die Nicht-Muslime sich der Oberherrschaft des Islams unterworfen haben. Solange die alleinige Herrschaft des Islams nicht die ganze Welt umfasst, bleibt der Heilige Krieg ein Dauerzustand, und zwar ein solcher, der entweder durch militärische Aktionen oder wenigstens durch politische Versuche oder auf irgend eine Weise erfolgen muss." (Adel Theodor Khoury: Was sagt der Koran zum Heiligen Krieg? Seite 14, GTB Verlag, Gütersloh, 1991

"So erfüllen sie ihre Pflicht, sich für die Rechte Gottes und für die Sicherung der Vorherrschaft des Islams einzusetzen. Dieser Einsatz ist von großer Bedeutung, denn er dient zugleich der Wahrung und Festigung der Einheit der islamischen Gemeinschaft und der Wahrung und Ausbreitung der islamischen Lebensordnung, so dass am Ende nur noch eine Gemeinschaft in der Welt besteht oder wenigstens der Islam allein die Oberhoheit über alle übrigen Religionen und Gemeinschaften erlangt." (Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 662, Verlag Herder)

Zur Wahrung der Rechte Allahs und der Interessen der islamischen Gemeinschaft im Heiligen Krieg müssen Muslime mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person zur Verfügung stehen, bis das Ziel erreicht ist.:

Sure 61, Vers 11: Glaubet an Allah und seinen Gesandten und eifert in Allahs Weg mit Gut und Blut. Solches ist gut für euch, so ihr es wisset.

Sure 9, Vers 41: Ziehet aus, leicht und schwer (bewaffnet), und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg.

Bukhari V4 B53 N412, berichtet von Ibn Abbas:  Der Prophet Allahs sagte am Tage der Eroberung von Mekka: "Es gibt jetzt keinen Auszug mehr, nur noch Jihad, heiliger Krieg. Und wenn ihr zum heiligen Krieg gerufen werdet, müsst ihr sofort Folge leisten."

Bukhari V4 B52 N146, berichtet von Abu Said Al-Khudri: Der Prophet sagte: "Es wird eine Zeit kommen, da Menschengruppen ausziehen werden im Namen von Jihad und man wird fragen, ob irgendeiner davon noch das Glück hatte, ein Gefährte Mohammeds gewesen zu sein. Die Antwort wird "ja" sein. Dann werden sie, mit Allahs Hilfe, siegreich sein.

Es wird eine Zeit kommen, wenn man fragt, ob irgendeiner dieser Kämpfer noch das Glück hatte, ein Gefährte eines Gefährten von Mohammed gewesen zu sein. Die Antwort wird wiederum "ja" sein und sie werden, mit Allahs Hilfe, siegreich sein.

Dann wird eine Zeit kommen, und es wird gefragt, ob irgendeiner das Glück hatte, ein Gefährte eines Gefährten eines Gefährten Mohammeds gewesen zu sein. Die Antwort wird wiederum "ja" sein und auch sie werden, mit Allahs Hilfe, siegen."

Die Übergangszeit unserer Welt, die sich auch 1400 Jahre nach Einführung des islamischen Gewaltdogmas noch weitgehend im Zustand des Unglaubens befindet, dauert an. Der Allmächtige ist noch immer damit beschäftigt, die Schlechten von den Guten zu sondern. Wenn diese Arbeit eines Tages getan ist, werden die Gläubigen aus ihrer misslichen Lage befreit sein. Eine missliche Lage, in der sie so lange leben müssen, bis aller Unglaube ausgerottet ist:

Sure 3, Vers 179: Und Allah gedenkt die Gläubigen nur so lange in der Lage zu belassen, in welcher ihr seid, bis dass Er die Schlechten von den Guten gesondert hat.

 

3. Aufteilung der Welt

Die klassische Theorie des islamischen Gesellschaftssystems im Mittelalter, z.B. bei Shafi'i, kennt die Aufteilung der Welt in zwei Gebiete: das »Gebiet des Islams« (dar al-islam) und das Gebiet der Nicht-Muslime, das unter Berücksichtigung der Umstände der damaligen Zeit als »Gebiet des Krieges« (dar al-harb) bezeichnet wird. In Zeiten des Friedens, deren Bedingungen vertraglich festgelegt wurden, heisst das nicht-islamische Gebiet »Gebiet des Vertrags« (dar al-'ahd) oder auch »Gebiet des Friedensschlusses« (dar al-sulh).

A  Das Gebiet des Islam
Zum Gebiet des Islams gehört prinzipiell jedes Land, in dem sich die Menschen zum islamischen Glauben bekennen und die islamischen Gesetze befolgen.

Dort wo das islamische Gesetz aufhört, vorherrschend zu sein, befindet sich das Gebiet des Feindes (dar al-harb). Die Muslime sind unter Umständen gehalten, es zu verlassen. Wenn sie jedoch feststellen, dass sie dort in Sicherheit leben und unbehelligt ihre religiösen Pflichten erfüllen können, dürfen sie dieses Gebiet nicht mehr als islamfeindliches Land betrachten, auch wenn dort das Gesetz der Nicht-Muslime vorherrscht. Man darf es sogar, wenigstens theoretisch, auch als Gebiet des Islams für die dort lebenden Muslime betrachten.

Daraus folgt, dass die Unterscheidung zwischen dem Gebiet des Islams und dem Gebiet des Feindes davon abhängt, ob die Sharia in einem bestimmten Land in Kraft getreten ist und mindestens für die dort lebenden Muslime praktische Gültigkeit erlangt hat. Dies gilt, meinen einige Rechtsgelehrte ausdrücklich, auch wenn der Gouverneur kein Muslim ist und auch wenn nicht nach der Sharia in der Gesamtheit ihrer Bestimmungen und Vorschriften gelebt wird. Solange der Richter ein Muslim ist oder ein Nicht-Muslim mit Einverständnis der Muslime zum Richter bestellt wird und solange die Muslime die Möglichkeit haben, das Gebet zu verrichten und das islamische Gesetz zu befolgen, bleibt das betreffende Land für seine muslimischen Bewohner ein Gebiet des Islams.

B  Das Gebiet des Feindes
Das Gebiet, in dem der Islam nicht vorherrschend ist, oder in dem die Muslime kein Heimatrecht besitzen und keine Möglichkeit haben, ihren Glauben zu bezeugen und die Sharia zu befolgen, ist das Gebiet des Feindes (dar al-harb). Die islamische Ge-meinschaft hat die Pflicht, sich zu bemühen, das islamische Gebiet gegen die Angriffe der Feinde zu schützen und zu verteidigen. Über den passiven Widerstand und die Verteidigungspflicht hinaus müssen die Muslime zum Angriff übergehen, um dem Gesetz des Islams zum Sieg zu verhelfen und die Ungläubigen wie die Anders-gläubigen der Herrschaft des Islams zu unterwerfen.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Ansichten eines islamischen Gelehrten aus London. Er stützt sich auf ein eigenes islamisches Kriegsrecht, welches Teil der Scharia ist Sunnah und Hadith und keinen Unterschied zwischen zivilen und militärischen Zielen macht. Anhang 8

 

4. Die Pflicht zum "Heiligen Krieg"

Der "Heilige Krieg" ist Pflicht der islamischen Gemeinschaft. Sie muss sich ständig für die Sache des Islam gegenüber Nicht-Muslimen einsetzen, um den universalen Anspruch ihrer Religion als sozialpolitischer Machtträger durchzusetzen. Der "Heilige Krieg" ist ein ständiger Einsatz, welcher erst aufhören wird, wenn alle Menschen den Glauben an Allah angenommen haben und Muslime geworden sind oder sich dem Islam unterworfen und somit den Status tolerierter Gemeinschaften dhimmis erhalten haben.

Auch wenn sich der Islam nicht ständig im aktiven Kampf gegen Nicht-Muslime befindet, so bereitet er sich doch wenigstens auf die nächste Auseinandersetzung vor, sei dies, um Angriffe zurückzuschlagen oder um selbst die Initiative des offensiven Kampfes zu übernehmen.

Die in diesen Ausführungen wiedergegebene Theorie des "Heiligen Krieges" behielt ihre Gültigkeit, solange die islamische Gemeinschaft mit ihrem Einsatz Siege erzielte. Es gab jedoch Zeiten und Umstände, die eine Uminterpretation des Gesetzes bezüglich des bewaffneten Einsatzes unumgänglich machten. Wenn der Feind über-mächtig war, schien eine Unterbrechung des Krieges sinnvoll und auch gerechtfertigt. So verfestigte sich mit der Zeit die Überzeugung, dass auch eine Periode des Friedens manche Vorteile mit sich bringen kann. Der normale Zustand der Beziehungen verschiedener Staaten zueinander ist friedlicher Natur und nicht der einer bewaffneten Auseinandersetzung. Der offene Einsatz für den Islam wird dann durch eine zwar theoretisch weiterhin bestehende, aber im praktischen Alltag ruhende Pflicht ersetzt. jihad

Unter dem Einfluss von Theologen und geistlicher Lehrer wurden auch von den Rechtsgelehrten andere Formen des Einsatzes für Gott und den Islam anerkannt. Der Heilige Krieg wurde sogar zum »kleinen Einsatz« erklärt. Der »große Einsatz« sei "geistiger Natur" und bestehe im Einsatz des Herzens, in der täglichen Bemühung um einen aufrichtigeren Glauben und einen wirksameren Gehorsam gegenüber Gott und seinem Gesetz. Auch der Einsatz mit der Zunge und der Einsatz mit der Hand werden hervorgehoben, d.h. die Bemühung um die Unterstützung des Guten und die Unterbindung des Bösen. Sozialer Dienst und Wohltätigkeit innerhalb der Gemeinschaft und Missionstätigkeit in nicht-islamischen Ländern seien heute, so die Meinung moderner Autoren, die geeigneteren Formen des vom Koran geforderten Einsatzes für die Sache des Islams.

Über die ganz konkreten Pläne und Szenarien zur Islamisierung der ganzen Welt lesen Sie:

Anhang 1: The Muslim Brotherhood „Project“
Anhang 9: Was der Islam will
Anhang 20: Der Islam will die Welteroberung

H.P. Raddatz schreibt: „Der Muslimbruder M. Sabuni, seinerzeit Professor der shari’a-Universität in Mekka, stellte 1984 sicher, daß das Fernziel des islamischen „Friedens“ nicht aus dem Visier geriet:

„Wenn jemand sich der Propaganda des Islam in den Weg stellt und versucht, den Islam an seinem Vormarsch zu hindern, wird es notwendig, ihn zu zertrümmern und die Erde von seinem Schmutz zu reinigen, damit die Rechtleitung Allahs die Menschen erreicht und damit jeder Mensch in aller Sicherheit seine religiöse Freiheit geniesst.“

(H.P. Raddatz: Von Allah zum Terror?, Herbig, München, 2002, Seite 211)

 

© Arbeitskreis Religion und Menschenrechte