Das Jüngste Gericht
1. Einleitung
Die Sure al-Fatiha, "Die Öffnende",
ist die erste Sure des Korans. Jeder Muslim muß sie bei seinen täglichen
fünf Gebeten aufsagen. Obwohl Allah auch diese Sure Seinem Gesandten
offenbart hat, scheint ihr Inhalt diese Behauptung nicht zu unterstützen.
Die Worte "Lob sei
Allah" ohne ein
vorangestelltes
"Sprich"
("Qul")
weisen darauf hin, daß sie das Produkt eines menschlichen Hirns sind.
Die ganze
Sure lautet folgendermaßen:
Sure 1, Vers 1:
Lob sei Allah, dem Weltenherrn
Sure 1, Vers 2:
Dem Erbarmer, dem Barmherzigen,
Sure 1, Vers 3:
Dem König am Tage des Gerichts!
Sure 1, Vers 4:
Dir dienen wir und Dich rufen um Hilfe wir;
Sure 1, Vers 5:
Leite uns den rechten Pfad,
Sure 1, Vers 6:
Der Pfad derer, denen Du gnädig bist,
Nicht derer, denen Du zürnst und nicht der
Irrenden.
Hier wird auf den
"König am Tage des Gerichts"
verwiesen. Es ist der Hinweis auf das wichtigste Ereignis im Leben eines
jeden Muslims schlechthin.
Im Koran nimmt der Hinweis auf das Jüngste Gericht einen dominanten Raum
ein. Der Begriff „Jüngster Tag“ erscheint 70 mal, der „Tag des Gerichts“
13 mal. der „Letzte Tag“ 26 mal, das „Jenseits“ 113 mal.
2.
Jeder Mensch
trägt die Erinnerung an Allah in sich
Da der Islam, entsprechend seinem imperialen Anspruch, weltweite Geltung
hat, und sein Dogma auch das Leben der Ungläubigen bestimmt - selbst wenn
diese das gar nicht wissen - wird nicht nur jeder Muslim sondern
tatsächlich jeder Mensch der je auf der Welt gelebt hat dem Jüngsten
Gericht zugeführt werden. Dies ist die Konsequenz aus folgender
Begebenheit: Als Allah Adam erschuf, nahm Er ihm den Schwur ab, Ihn als
seinen Schöpfer anzuerkennen. Anschließend ließ Er aus Adam seine gesamte
Nachkommenschaft, Generation um Generation, welche bis zum Ende der
Welt auf der Erde geboren werden sollte, hervorgehen. Er breitete sie
alle vor sich aus, um von ihnen ebenfalls dieses Gelöbnis
entgegenzunehmen. Er sprach zu ihnen von Angesicht zu Angesicht:
„Bin ich nicht euer Herr?“
und sie sagten:
„Jawohl wir bezeugen es.“
„Sure 7, Vers 172 besteht
darauf, daß Allah die Menschen mit dem Wissen um Seine alleinige
Göttlichkeit geschaffen hat. Damit wird es unentschuldbar, am Jüngsten Tag
die Wahrheit nicht gekannt zu haben.“ (Ecyclopaedia of the
Qur'an, Brill, Leiden + Boston, 2006, Seite 44):
Sure 7, Vers 172:
Und als dein Herr aus den Rücken der Kinder Adams ihre Nachkommenschaft
zog und wider sich selber zu Zeugen nahm und sprach: “Bin ich nicht euer
Herr?“ sprachen sie: „Jawohl, wir bezeugen es.“ Dies taten Wir, damit sie
nicht am Tag der Auferstehung sprächen: „Siehe, wir waren dessen achtlos!“
Sure 7, Vers 173: Oder
sprächen: „Siehe, unsere Väter gaben Allah Gefährten zuvor, und wir sind
ihre Nachkommenschaft. Willst Du uns etwa vertilgen ob dem, was Nichtiges
Tuende taten?
Tafsir
al-Jalalayn 7, 172: Und
erinnere dich, als dein Herr zuerst aus den
Lenden Adams und dann aus den Lenden der Kinder Adams Nachkommen schuf,
und dann weiter auch aus deren Lenden immer wieder neue Sprößlinge
entstehen ließ bis es wie ein großes Ameisenheer ausschaute. Allah setzte
in jeden Einzelnen das Wissen und den Beweis Seiner Göttlichkeit und
stattete jeden mit der Gabe der Vernunft aus. Dann ließ Er die Kinder
Adams gegen sich selber Zeugnis ablegen indem Er sprach: „Bin Ich nicht
euer Gott?“ Und sie sagten: „Ja, tatsächlich, wir bezeugen, daß Du unser
Gott bist.“ Dieses Zeugnis mußten alle Nachkommen Adams ablegen, damit sie
nicht am Jüngsten Gericht sagen könnten: „Wir wußten nichts von der
Einheit und Einzigkeit Allahs.“
Tafsir
al-Jalalayn, 7, 173: Oder damit sie nicht sagen
können: „Es liegt daran, daß unsere Väter schon vor unserer Geburt
Götzenanbeter waren und wir sind deren Nachkommen und sind einfach ihrem
Beispiel gefolgt. Willst Du uns also für die polytheistischen Verfehlungen
unserer Vorfahren verfolgen und zerstören?“
Der Sinn dieser beiden Verse ist, daß
sich kein Mensch am Jüngsten Tag auf solche Scheinargumente wird berufen
können, weil die Kinder Adams ja die Einheit und
Einzigkeit Allahs bezeugt haben. Dieses Wunder wirkt als Erinnerung und
Mahnung in jedem Menschen fort.
Das Wunder dieser Begebenheit ist also die Materialisierung
aller Seelen am Anfang der Menschheitsgeschichte
„bis es wie ein großes
Ameisenheer ausschaute“
zum Zwecke des
Bekenntnisschwures und ihre darauf folgende Dematerialisierung und
Inaktivierung bis zum Zeitpunkt Ihrer Geburt - ein Zeitpunkt, der
schon vorherbestimmt ist.
Der natürliche Glaube, die
Erinnerung an das abgelegte Zeugnis, hat einen Namen: Fitra.
Das wird wohl, anläßlich des Jüngsten
Gerichtes, für Millionen und Abermillionen Verstorbener aus vergangenen
Epochen ein böses Erwachen werden!
3.
Allah sandte zu jedem
Volk einen Propheten
Denn nicht nur ist die Erinnerung an den Einen Schöpfer jedem
Menschen in seinem Gemüt eingraviert, Allah entsandte auch zu jedem Volk
einmal einen Propheten mit Seiner Botschaft:
Sure 13, Vers 38:
Und wahrlich, schon vor dir entsandten Wir Gesandte und gaben ihnen
Gattinnen und Nachkommenschaft. Kein Gesandter aber konnte ohne Allahs
Erlaubnis ein Zeichen bringen. Jedes Zeitalter hat sein Buch.
Tafsir al-Jalalayn 13, 38: Und
als sie sich über Mohammed lustig machten, weil er so viele Frauen hatte
wurde das folgende offenbart: Wahrlich Wir sandten schon Boten vor dir,
und Wir versorgten sie mit Frauen und Frucht, das heißt Kindern - und du
bist wie sie; und keiner von ihnen konnte ohne Allahs Erlaubnis ein
Zeichen bringen weil sie alle nur Seine Diener waren, gefesselt an Ihn.
Für jede Zeit, für jede Periode gibt es ein Buch, in welchem seine
Begrenzung, seine spezifische Gültigkeit festgeschrieben ist.
Sure 77, Vers 11: Und wenn den
Gesandten ein Zeitpunkt bestimmt wird ...
(zur Zeugnisablegung gegen die
Völker, zu denen sie entsandt wurden.)
Sure 15, Vers 10:
Und wahrlich, schon vor dir
(Mohammed) entsandten
Wir Gesandte zu den Sekten der Früheren.
Sure 16, Vers 36: Und wahrlich,
Wir entsandten zu jedem Volke einen Gesandten zu predigen: „Dienet Allah
und meidet den Tagut
(böse Geister).“
Und einige von ihnen leitete Allah recht und
anderen war der Irrtum bestimmt. Aber wandert durch das Land und schauet,
wie das Ende derer war, die der Lüge ziehen.
Sure 16, Vers 37:
Wenn du, o Mohammed auch ihre Leitung begehrst,
siehe, so leitet Allah doch die, welche Er irreführen will, und sie finden
keine Helfer.
Sure 37, Vers 72: Und wahrlich,
Wir schickten Warner zu ihnen.
Sure 37, Vers 73: Und schau,
wie der Ausgang der Gewarnten war,
Sure 37: Vers 74: Mir Ausnahme
der reinen Diener Allahs.
Sure 10, Vers 74: Alsdann
schickten Wir nach ihm
(Noah) Gesandte zu
ihren Völkern, und sie brachten ihnen die deutlichen Zeichen. Sie aber
wollten nicht glauben, was sie zuvor der Lüge geziehen. Also versiegelten
Wir die Herzen der Übertreter.
Sure 14, Vers 4: Und nicht
entsandten Wir einen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes,
um ihnen Unsere Offenbarung deutlich zu machen. Und Allah führt irre, wen
Er will, und leitet recht, wen Er will; und Er ist der Mächtige, der
Weise.
Sure 43, Vers 2: Bei dem
deutlichen Buch,
Sure 43, Vers 3: Siehe, Wir
machten es zu einem arabischen Koran, auf daß ihr vielleicht begriffet.
Sure 43, Vers 4: Und siehe,
es ist in der Mutter der Schrift
(das bei Allah aufbewahrte,
seit Ewigkeit existierende Original des Korans)
bei Uns - wahrlich ein hohes, ein weises.
Tafsir al-Jalalayn 43, 4:
Und es ist wahrhaftig in der Matrix des Buches, der Urquelle aller
Schriften, sprich der ewig währenden Tafel, welche bei Mir ruht und höher
steht als alles was zuvor verfaßt wurde, festgelegt. Darin ist
ausgezeichnete Weisheit enthalten.
Sure 43, Vers 5: Sollen Wir
denn von euch die Ermahnung abwenden, weil ihr ein übertretend Volk seid?
Sure 43, Vers 6: Und wie
viele Propheten entsandten Wir unter die Früheren,
Sure 43, Vers 7: Doch kam
kein Prophet zu ihnen, den sie nicht verspottet hätten.
Sure 43, Vers 8: Deshalb
vertilgten Wir stärkere an Macht als sie
(die Mekkaner);
und zuvor erging das Beispiel der Früheren.
Sure 44, Vers 2:
Bei dem deutlichen Buch!
Sure 44, Vers 3: Siehe, Wir
haben es hinabgesandt in einer gesegneten Nacht - siehe, Wir waren Warner
- ,
Sure 44, Vers 4: In der jede
Sache mit Weisheit entschieden wird.
Sure 44, Vers 5: Durch Befehl
von Uns. Siehe, Wir entsandten Gesandte,
Sure 44, Vers 6: als eine
Barmherzigkeit von deinem Herrn - siehe, Er ist der Hörende, der Wissende
-.
Auch in den ahadith weist Mohammed auf die Entsendung von Propheten an
alle Welt hin. Dabei erklärt er noch, warum der Islam dem Freitag
besondere Beachtung schenkt und daß sich jeder Muslim wenigstens einmal
wöchentlich waschen sollte, und zwar eben jeweils freitags:
Bukhari V4 B56 N693
berichtet von Abu Huraira: Der Prophet sagte:
“Wir sind die letzten (in der Geschichte der drei Religionen); wir werden
jedoch die ersten am Tage der Auferstehung sein. Anderen Völkern welche
vor uns kamen wurde die Schrift gegeben, uns jedoch wurde das Heilige Buch
gegeben. Der Feiertag – der unsrige ist der Freitag – macht den
Unterschied aus: so wurde der Samstag den Juden zugeschrieben und der
Sonntag den Christen. Es ist für jeden Muslim obligatorisch, daß er sich
einmal in sieben Tagen, d.h. jeweils am Freitag seinen Kopf und Körper
wäscht.
Es ist bis heute keines dieser Bücher gefunden worden. Weder zeugen die
Jahrtausende alten Hochkulturen der Inder, Mayas, Ägypter, Chinesen,
Perser und Griechen von einer diesbezüglichen monotheistischen Offenbarung
oder Schrift. Noch sind bei den schriftlosen Inuit der Arktis und den
ebenso schriftlosen Aborigines in Australien Relikte einer derartigen
Botschaft gefunden worden. Wie auch immer: Niemand wollte die Botschaft
hören „ohne daß sie
gesprochen hätten: "Ein Zauberer oder ein Verrückter!"
Damit ist alle Welt schuldig
geworden:
Sure 56, Vers 52:
Also kam zu denen, die vor ihnen lebten, kein Gesandter, ohne daß sie
gesprochen hätten: "Ein Zauberer oder ein Verrückter!"
Diese im Koran verschiedentlich
erwähnte, und damit geschichtlich zweifelsfrei bewiesene Tatsache wird in
theologisch-rechtlichen Schriften weiter ausgeführt. ►
1. Die bisherigen Botschaften
Die Exegese zu Vers 115 aus Sure 9 gibt die Erklärung, warum alle die
erwähnten Kulturen untergegangen sind. Denn alle Völker haben,
„nachdem Er sie recht
geleitet“ hat
Seine Gebote wieder
korrumpiert. Deshalb
hat sie der Allmächtige wieder Seiner Irreleitung unterstellt.
Sure 9, Vers 115:
Und nicht leitet Allah Leute irre, nachdem Er sie recht geleitet, als bis
Er ihnen deutlich gezeigt, was sie zu fürchten haben. Siehe, Allah weiß
alle Dinge.
Tafsir al-Jalalayn 9, 115:
Und Gott würde nie ein Volk irreleiten, nachdem
Er es zum Islam rechtgeleitet hat, bis Er ihm alles betreffend seinen
Pflichten mitgeteilt hat, alles, auf das es achten muß. Aber wenn es
nicht umsichtig ist und sich vorsieht dann verdient es,
irregeleitet zu werden. Wahrlich Gott weiß alle Dinge, darin
eingeschlossen ist das Wissen, wer es verdient, irregeleitet zu werden und
wer es verdient, rechtgeleitet zu werden.
Sie alle haben also die ihnen überbrachte Ordnung nicht eingehalten und
wurden deshalb wieder verstoßen.
Auch die Christen und Juden, die ihre Schriften ja so grundlegend
entstellt haben, ►
Schriftverfälschung
müssen die Irreleitung ertragen.
Dasselbe Schicksal hat auch die mekkanischen Nachfahren
Abrahams, des
prototypischen Muslims schlechthin, ereilt. Sie haben sich nicht an die
dem Patriarchen offenbarten Anweisungen Allahs gehalten. ►
Die Abrahamlegende
Er hat
ihre Herzen versiegelt, sodaß
sie ihren monotheistischen Glauben wieder völlig korrumpiert haben, und zu
Polytheisten geworden sind. ►
1. Die
Zeit in Mekka
►
Die Botschaften an
alle Nationen und der Koran: die letzte Botschaft
►
Die Strafgerichte der Völker
4.
Der Unglaube als
schlimmstes Vergehen
Ungläubige sind die Feinde Allahs (und die Feinde der
Rechtgeleiteten):
Sure
41, Vers 19: Und eines
Tages werden die Feinde Allahs zum Feuer versammelt werden, vorwärts
getrieben.
Sure 41, Vers 28:
Solches ist der Lohn der Feinde Allahs - das Feuer. Ihnen ist eine ewige
Wohnung darinnen, darum daß sie Unsere Zeichen verleugneten.
Sure 60, Vers 1:
O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht meinen Feind und euren Feind zu
Freunden ...
Aber warum sind die Ungläubigen
die Feinde Allahs, warum ist Unglaube ein so schreckliches Vergehen?
Allah ist der einzige und alleinige Gott, Er schuf Himmel, Erde, Menschen
und Dschinn. Er hat somit ein absolutes Eigentumsrecht daran. Das ganze
Universum wurde nur geschaffen, um Ihm zu dienen:
Sure 51, Vers 56:
Und die Dschinn und die Menschen habe ich nur dazu geschaffen, daß sie Mir
dienen.
►
1. Allah als Schöpfer der Welt und des Menschen
Wer immer nicht Ihm dienen will, ist Allahs Feind. Das macht die
koranischen Botschaft unmißverständlich klar. Unglauben löst aber nicht
nur Seine Verurteilung sondern auch Seinen
gewaltigen Haß aus:
Sure 40, Vers 10:
Siehe, den Ungläubigen wird zugerufen werden: "Wahrlich, Allahs Haß ist
größer als euer Haß gegen euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet
und ungläubig waret."
Allah wird sich
bei den Ungläubigen für ihren Unglauben rächen:
Sure
39, Vers 37: Wen aber
Allah leitet, der hat keinen, der ihn irreführt. Ist Allah denn nicht
mächtig, der Herr der Rache?
Sure 3, Vers 4:
Siehe die, welche Allahs Zeichen verleugnen, für sie ist strenge Strafe.
Und Allah ist mächtig, ein Rächer.
5.
Ungläubige machen von
Allahs Weg abwendig
Und noch eine weitere
Spezialität der islamischen Theologie gilt es zu berücksichtigen.
Ungläubige sind nicht nur wegen ihres Unglaubens schuldig. Vielmehr machen
sie sich doppelt schuldig, erstens weil sie
"nicht glaubten"
und zweitens weil sie
durch ihren Unglauben per se
"von Allahs Weg abwendig machen".
Deshalb werden sie doppelt bestraft:
"Strafe über Strafe"
Vor dem verderblichen Einfluß
der Ungläubigen müssen die Rechtgeleiteten geschützt werden:
Sure 16, Vers 88:
Und diejenigen, die nicht glaubten und von Allahs Weg abwendig machten,
sollen von Uns Strafe über Strafe erhalten, dafür daß sie Verderben
stifteten.
Maududi schreibt in seiner Exegese zu diesem Vers:
16, 88:
Doppelte Bestrafung; eine für ihren eigenen
Unglauben und die zweite dafür, daß sie andere Menschen auf ihrem
Weg zu Allah behindern. (Quelle:
http://www.tafheem.net/main.html)
►
Video
►
Video
►
Der Prophet lässt politische Gegner liquidieren
►
Ungläubige sind doppelt schuldig
|
Malaysia
„Yoga ist unislamisch“
Religionsführer in Malaysia erklären Yoga für unislamisch. Yoga sei
„unpassend und kann den Glauben eines Muslims zerstören“, sagte der
Vorsitzende des Fatwa-Rates Abdul Shukor. Zwei Drittel der 27
Millionen Malaysier sind Muslime.
Die Muslime in
Malaysia dürfen kein Yoga mehr praktizieren. Yoga sei „unpassend und
kann den Glauben eines Muslims zerstören“, sagte der Vorsitzende des
Fatwa-Rates, Abdul Shukor, am Samstag vor Journalisten. Dabei gehe
es nicht nur um das Training des Körpers, sondern auch um die
spirituellen Elemente des Yogas, die aus dem Hinduismus stammten.
Ziel sei es, eins mit dem Gott einer anderen Religion zu werden.
Der Vorsitzende
verwies darauf, dass Geistliche in Ägypten im Jahr 2004 einen
ähnlichen Erlass veröffentlicht hätten. Sie hatten die Übungen
damals als Verirrung bezeichnet. Zwei Drittel der 27 Millionen
Malaysier sind Muslime. Die Entscheidungen des Rates sind zwar nicht
gesetzlich bindend, werden aber von vielen Muslimen befolgt. Erst
kürzlich hatte der Rat Mädchen ins Visier genommen und erklärt,
Mädchen, die sich wie Jungen verhielten, verstießen gegen die
Grundsätze des Islams.
Quelle: FOCUS online, 27.11.2008 |
Dieses Abwehrkonzept zieht sich
wie ein roter Faden durch die ganze koranische Botschaft. Jeder Ausdruck
einer anderen Lebensweise, sprich Unglauben,
erzeugte bei Mohammed und erzeugt heute bei vielen seiner Nachfolger Streß,
den sie mit Haß und Gewalt, mindestens aber mit schroffer Ablehnung
abbauen müssen.
6.
Wer wird beim Jüngsten
Gericht bestraft?
A.
Ungläubige und halbherzige Muslime
Zweifellos wird jeder Mensch vor Allah treten müssen. Während die ganze
belebte und unbelebte Natur sich beständig vor Allah niederwirft und sich
Ihm vollständig unterordnet, so wie Er es will, tun das längst nicht alle
Menschen:
Sure 22, Vers 18:
Siehst du nicht, daß alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist, sich
vor Allah niederwirft, die Sonne, der Mond, die Sterne, die Berge, die
Bäume und die Tiere und viele Menschen? Vielen aber gebührt die Strafe.
Tafisr
al-Jalalayn 22, 18: Habt ihr nicht gesehen und
verstanden, daß sich alles was in den Himmeln und auf Erden ist –
inklusive der Sonne, dem Mond und den Sternen,
den Bergen, Bäumen und den Tieren – vor Allah niederwirft? Wie sie sich
Seinem Willen unterwerfen, gleich der vielen gläubigen Menschen, welche
sich vor Ihm niederwerfen zusätzlich zu der Unterwürfigkeit die sie in
ihrem Gebet an den Tag legen. Aber für viele ist Bestrafung fällig. Es
sind dies die Ungläubigen, welche sich weigern, sich zu unterwerfen;
letzteres ist eine Handlung, die ja vom rechten Glauben abhängt. Und
demjenigen, der von Allah gedemütigt und von Ihm seines Wohlstandes
enthoben wird, entbietet niemand Ehre und keiner ermöglicht ihm, (wieder)
wohlhabend zu werden. Wahrlich, Allah tut was Er will, Er demütigt oder
ehrt wie es Ihm paßt.
Muslime, jedenfalls die wahrhaftigen Gläubigen, beugen sich
also nicht nur im Gebet vor Allah nieder, sondern unterwerfen sich auch
sonst vollständig Seinem Willen.
►
Die absolute
Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten
Bedingungslose Niederwerfung ist die Voraussetzung für den
Eintritt ins Paradies.
►
Die sieben Himmel - das
Paradies
Für alle Ungläubigen, wie auch für Muslime
ohne Willen zur vollständigen Hingabe, namentlich erwähnt seien die ►
Die Heuchler
ist der schreckliche Weg vorgezeichnet.
„Sogar die Hölle wird zum Politikum; im Koran gibt es
146
Referenzen dazu. Nur
6%
(der ewig Verdammten) sind in der Hölle wegen moralischen Vergehen wie
Mord, Diebstahl etc. Die anderen
94%
befinden sich wegen der (intellektuellen) Sünde des Widerspruchs gegen
Mohammed, einem politischen Verbrechen, in Dschahannam. Folglich ist die
islamische Hölle ein politisches Gefängnis für Dissidenten.“
(Quelle:
http://www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=6AA49466-2575-491F-B712-CEA90FCCCD0D)
Es scheint
für Muslime
„Meine Sklaven“
aber eine
Möglichkeit zu geben, alle Sünden mit einem Streich loszuwerden.
Punktgenaues Timing ist dabei entscheidend:
Bukhari V4 B54 N446, berichtet von Abu Hureira:
Der Prophet sagte: „Es ist ein stetiges Kommen und Gehen von Engeln welche
abwechslungsweise in den Himmel aufsteigen oder zur Erde herabsteigen.
Manche tun dies bei Tag, manche in der Nacht; alle versammeln sich jedoch
während den „Fajr“ und „Asr“ Gebetszeiten. Diejenigen, welche dich über
Nacht begleitet haben, steigen zu Allah auf der nun – obwohl ER natürlich
die Antwort besser kennt als sie – folgende Frage stellt: ‚Wie habt ihr
Meine Sklaven verlassen?’ Sie aber antworten: ‚Wir verließen sie
betenderweise genauso wie wir sie
angetroffen haben.’ – Wenn nun einer
von euch „Amen“ (während des Gebetes am Ende des Rezitierens der ersten
Sure) gleichzeitig mit
einem Engel im Himmel sagt, werden ihm all die Sünden aus seiner
Vergangenheit vergeben.“
B. Frauen
Generell sind
Frauen besonders dafür prädestiniert, mit dem Höllenfeuer bestraft zu
werden. Auch in folgendem hadith-Beleg beansprucht Mohammed die Fähigkeit
der Zukunftsschau:
Bukhari V4 B54 N464, berichtet von Imran bin Husain:
Der Prophet sagte: „Ich schaute ins Paradies und sah, daß arme Leute die
Mehrheit der Bewohner ausmachen; und ich schaute in die Hölle und sah, daß
die Mehrheit der Insassen Frauen sind.
C. Die dschinn
Was ist ein Dschinn? In der Arabischen Mythologie gilt ein dschinn als
ein übernatürliches Wesen. Gemäß Koran wurden sie ursprünglich von Allah
aus Feuer geschaffen:
Sure 55, Vers 15:
Und erschaffen hat Er die Dschinn aus rauchlosem Feuer.
dschinn nehmen einen niedrigeren Rang ein als Engel. Ein Ifrit ist ein
übler, teuflischer Geist und ein Sila ist ein tückischer Geist; sie können
verschiedene menschliche und tierische Formen annehmen. Ferner sind die
Satane mit ihrem Ober-Satan Iblis eine Art Eliteeinheit der dschinn ►
Satane im Koran
die darauf aus
sind, Muslime vom Glauben abzubringen.
dschinn hausen mitten unter den Menschen; in Steinen,
Bäumen, Ruinen, in der Erde, in der Luft und im Feuer. Sie können auch
einen menschlichen Körper in Besitz nehmen und das betroffene Opfer in ein
abnormales Wesen verwandeln.
Die dschinn haben die gleichen körperlichen Bedürfnisse wie Menschen und
es ist ihnen möglich, Nachwuchs zu zeugen. Sie können verjagt oder getötet
werden, haben aber sonst keinerlei körperliche Einschränkungen.
Auch sie können
Muslime werden - vorausgesetzt sie wollen. Wie wir schon vernommen haben,
wurden sie von Allah eigentlich dafür geschaffen, Ihm zu dienen. Wie die
Menschen haben auch sie Gelegenheit, sich für den Weg der Rechtleitung zu
entscheiden. Einige haben das offensichtlich getan, wie uns Ibn Ishaq
erzählt. Auf der
Rückkehr von Taif soll Mohammed
eine Vision gehabt haben, in welcher ihn sieben dschinn als Propheten
anerkannten:
"Als der Prophet an den Taifiten
verzweifelnd Taif verliess, um wieder nach Mekka zurückzukehren, kam er
nach Nachlah und verrichtete daselbst mitten in der Nacht sein Gebet. Da
kam eine Anzahl Dschinn an ihm vorüber, von denen im Koran Erwähnung
geschieht … und hörten ihm zu, und als er sein Gebet vollendet hatte,
kehrten sie zu den Ihrigen zurück, und predigten ihnen, denn sie waren
gläubig, und hatten aufgenommen, was sie gehört hatten. Allah erzählte
Mohammed diese Begebenheit in folgender Stelle."
(Weil, 1. Band, Seite 209):
Sure 72, Vers 1: Sprich: Geoffenbart
ward mir, daß eine Schar der Dschinn lauschte und sprach: "Siehe wir haben
einen wunderbaren Koran gehört;
Sure 72,
Vers 2: Der zum rechten Weg leitet; und wir glauben an ihn und stellen
nimmer unserem Herrn jemand zur Seite;
Deshalb werden die dschinn für ihren Unglauben von Allah bestraft werden,
genau wie die ungläubigen Menschen:
Sure 7, Vers 38:
Er wird sprechen: „Tretet ein mit den Scharen der Dschinn und Menschen,
die vor euch lebten, ins Feuer.“
D. Falsche Götter
und Götzen
Aber nicht nur Ungläubige, halbherzige Muslime oder
ungläubige dschinn werden das Brennmaterial für dschahannam abgeben,
sondern auch
"was sie anbeteten".
Allah droht dies den
Quraisch und all ihren Idolen in Mekka unmißverständlich an. Den Beleg
dazu finden wir in Sure 37:
Sure 37, Vers 21:
Dies ist der Tag der Entscheidung, den ihr als Lüge erklärtet.
Sure 37, Vers 22:
"Versammelt die Ungerechten und ihre Gefährten und was sie anbeteten
(Götzen)
Sure 37, Vers 23:
außer Allah, und leitet sie zum Pfad der Hölle.“
Diese Verse bedürfen einer genaueren Betrachtung, denn wir wissen noch
nicht genau, "was sie
anbeteten".
Bei Maududi finden wir eine detaillierte Exegese über Götzen und falsche
Götter:
37, 23:
Mit Götzen sind zweierlei Arten von Göttern gemeint:
1) diejenigen Männer und Satane,
welche es selber wollen, daß man sie anstatt Allah anbeten soll.
2) diejenigen Idole
wie z.B. Bäume oder Steine etc., welchen in der Welt tatsächlich gehuldigt
wurden. Die Götzen werden zusammen mit den Ungerechten zur Bestrafung auf
den Pfad zur Hölle geführt. Die zweite Gruppe wird zusammen mit ihren
Verehrern in die Hölle geworfen damit letztere sich immerwährend schämen
müssen und auf alle Ewigkeit ihre Dummheit bereuen.
3) Übrigens gibt es
noch eine dritte Gruppe von Idolen, welche auf Erden verehrt wurde ohne
dass sie jedoch ihre Einwilligung dazu erteilt hätte oder sich über
ihren Status im Klaren war. Ganz im Gegenteil:
diese Engel, Propheten und Heiligen verboten, dass man irgend jemand außer
Allah verehre. Offensichtlich wird diese Gruppe von “Idolen” nicht
gemeinsam mit ihren Anbetern in der Hölle landen.
Textanalyse:
1.
Wie im Kapitel ►
Satane im Koran
dargestellt wird, sind sowohl Iblis wie auch von
Satanen beherrschte Menschen
►
25. Sie sind die Helfer Satans
►
15. Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigestellt
damit beschäftigt, Unschuldige
dahingehend zu verführen "daß man sie
anstatt Allah anbeten soll".
Satane und satanische Menschen, die sich anbeten lassen, werden der
gerechten Strafe zugeführt werden. Allah wird unter Anderen diejenigen
irregeleiteten christlichen Mönche und jüdischen Rabbiner im Visier haben,
von denen der Koran behauptet, dass sie sich anbeten liessen:
Sure 9, Vers 31:
Sie nehmen ihre Rabbiner und Mönche neben Allah und dem Messias, dem Sohn
der Maria, zu Herren an, wo ihnen doch allein geboten ward, einem einzigen
Gott zu dienen, außer dem es keinen Gott gibt. Preis Ihm, Er steht hoch
über dem, was sie neben Ihn setzen.
Für diejenigen Satane und satanischen
Ungläubigen, welche die Menschen irregeführt haben, wird der Aufenthalt in
dschahannam noch unangenehmer ausfallen, denn sie werden unter die
Füße derjenigen geworfen werden, die sie
verführten.
Sure 41, Vers 29:
Und sprechen werden die Ungläubigen: „Unser Herr, zeige uns diejenigen von
den Dschinn und Menschen, die uns irreführten; wir wollen sie unter unsere
Füße legen, damit sie zu den am tiefsten Erniedrigten gehören.“
2.
Die zweite Abteilung von Abgöttern die
"tatsächlich gehuldigt wurden"
beschäftigt sich mit der Götzenwelt der
Mekkaner. In der Zeit des mekkanischen Polytheismus - von der diese Verse
handeln - waren alle Götter in der Kaaba repräsentiert durch ein
entsprechendes Abbild. Aber auch andernorts im Lande wurden unschuldige
Bäume und behauene Steine „Bäume oder
Steine etc.„ für Götzendienste
missbraucht. All diese Idole, welche von den ungläubigen Mekkanern
angebetet wurden, werden zusammen mit den Ungerechten in die Hölle
geworfen, um als höllische
Einrichtungsgegenstände den elenden Polytheisten ihren Irrglauben
immerwährend in Erinnerung zu rufen.
3.
Immerhin werden Heilige, Engel und Propheten, die ohne ihr Zutun angebetet
wurden vor dschahannam bewahrt. Hier ist als Beispiel der islamische Jesus
zu erwähnen, der in Sure 5, Vers 116 vor Allah beteuert, daß er nicht zu
den Christen gesprochen hat:
"Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter
neben Allah an".
Er ist damit unschuldig an seiner und Marias Gottsetzung.
►
Maria als Gott
4.
Das Thema der falschen Götter wird im Koran an anderer Stelle sehr ähnlich
noch einmal behandelt:
Sure 19, Vers 81: Und die Ungläubigen
haben sich an Gottes Statt Götter genommen, um durch sie zu Macht und
Ansehen zu kommen. (Übersetzung
nach R. Paret)
Sure 19, Vers 82:
Mitnichten. Sie werden ihre Verehrung ableugnen und werden ihre
Widersacher sein.
Sure 19, Vers 83: Siehst du
nicht, daß Wir die Satane wider die Ungläubigen entsenden, um sie
anzureizen?
Sure 19, Vers 84: Darum
beeile dich nicht wider sie; Wir haben ihnen nur eine Zahl von Tagen
zugezählt.
Tafsir 19, 81: Die
Ungläubigen von Mekka haben zwecks Anbetung neben Allah geschnitzte
Figuren als Götzen genommen, damit diese für sie eine Quelle der Kraft und
Fürsprecher vor Allah im Falle einer göttlichen Geißelung würden.
Tafsir 19, 82:
Nein, es gibt niemand, der es verhindern könnte, daß sie
gezüchtigt werden. Die Götzen ihrerseits werden diese Verehrung ablehnen
oder ableugnen wie sie das schon in einem anderen Vers (28:63) erklärt
haben: „Sie meinten nicht uns mit ihrer Verehrung.“ – Sie werden als ihre
Feinde und Gegner auftreten und sich
untereinander stützen gegen sie.
Tafsir 19, 83:
Hast du nicht gesehen, daß wir
die Satane gegen sie losließen? Wir haben sie auf die Ungläubigen
losgelassen, auf daß sie angestachelt würden, auf unverschämte Art und
Weise Ungehorsam zu verüben.
Tafsir 19, 84:
Beeilt euch also nicht zu verlangen, daß sie gezüchtigt
werden. Wahrlich, ihre Tage und Nächte sind gezählt, wie auch ein jeder
ihre Atemzüge aufs sorgfältigste, bis die Zeit für ihre Geißelung reif
ist.
In diesen Versen wird nicht nur - in einer präzisen Vorausschau des
gewaltigen kommenden Ereignisses - die Rede der falschen Götter, d.h. der
Steinstelen und geschnitzten Holzstatuen vor dem Jüngsten Gericht
wiedergegeben.
Allah bestätigt auch, daß Er Selbst die ungläubigen Mekkaner
durch Satane fremdbeeinflußt und zu bösartiger Rede anstachelt
"daß
Wir die Satane wider die Ungläubigen entsenden, um sie anzureizen". Diese Dämonisierung der Mekkaner entwertet sie und ihren
Widerstand gegen Mohammed und seine Botschaft zu nichts mehr als
bösartiger Dummheit und Verderbtheit. Jedes Argument der Quraisch wird
disqualifiziert und für nichtig erklärt, weil sie ja nichts weiter sind
als ein Spielball Satans und dessen Einflüsterungen. Auf diese
Entmenschlichung/Entwürdigung der Quraisch und
damit aller Ungläubigen wurde schon mehrfach hingewiesen. ►
Das Bild des
Ungläubigen (kafir) im Islam
Ferner wird Mohammed dazu angehalten, keinen
unnötigen zusätzlichen Zwist zu provozieren. Allah hat den Mekkanern
nämlich nur noch
"eine
Zahl von Tagen zugezählt".
Die zu befolgende
Appeasement-Strategie in Mekka wurde ebenfalls schon
dargelegt "darum
beeile dich nicht wider sie".
►
D. Böses mit Gutem erwidern
7.
Vorlauf und Ablauf des
Endgerichtes
Das Jüngste Gericht ist in der islamischen Eschatologie (Lehre der
letzten Dinge) nicht ein einziges klar
umrissenes Ereignis, sondern besteht aus mehreren Sequenzen, die im Koran
und in der sunnah unterschiedlich dargestellt werden. Ferner hat
die islamische Version der göttlichen Endabrechnung eine längere
Vorlaufzeit. „Das
koranische Material über das Jüngste Gericht ist sehr reichhaltig und bunt
aber die Anspielungen und Hinweise in diesem heiligen Buch ergeben kein
verständliches Bild aller Details.“
(Ecyclopaedia of the
Qur'an, Brill, Leiden + Boston, 2006, Seite 137) Wir versuchen im
Folgenden trotzdem, eine Übersicht zu geben.
A. Die islamische
Version der Wiederkunft Jesu
Zur Vorlaufzeit gehört der Bericht bei Bukhari,
in welchem Jesus in einen muslimischen Protagonisten pervertiert wird. Der
folgende Beleg von Bukhari stützt sich auf die islamische Interpretation
von Jesu Wiederkunft in der 43. Sure:
Sure
43, Vers 61: Und siehe, er
(Jesus)
dient wahrlich zum Wissen von der "Stunde"
Aus dieser koranischen Ankündigung wird nun in der sunnah folgende
Geschichte zusammengezimmert:
Bukhari V3 B43 N65,
erzählt von Abu Huraira: Allahs Gesandter
sagte: ”Die Stunde wird nicht vollbracht sein als bis der Sohn Marias –
also Jesus – zu euch als gerechter Herrscher herabsteigt. Er wird das
Kreuz in zwei Teile brechen, die Schweine töten und die
Schutzgeldbesteuerung abschaffen. Es wird Reichtum im Überfluß geben so
daß niemand etwelche Guthaben als Almosen
anzunehmen braucht.
Hier vernehmen wir, daß das Jüngste Gericht erst nach dem
Auftritt dieses islamischen Jesusverschnitts stattfinden wird. Kurz vor
dem Ende der Welt wird also eine Periode allgemeinen Reichtums herrschen,
weshalb sich dann auch die Schutzgelderpressung der Christen und Juden
erübrigt. Die detaillierte Darstellung dieses islamischen
Endzeitphantasmas findet sich in:
►
Beten Muslime und
Christen den gleichen Gott an?
Nach Ablauf dieser Endzeit also, und nachdem Jesus in Medina neben
Mohammed zwischen Abu Bakr und Umar begraben worden ist gilt es ernst.
B. Al-Gassas, das Tier aus
der Erde
Irgendwann während der großen Abrechnung wird die Zeit kommen,
wo Allah
"ein Tier
aus der Erde entstehen"
läßt. Er wird mit Hilfe dieses Erdentieres ein Spezialtribunal anberaumen,
das in Arabisch abgehalten wird:
Sure 27, Vers 82:
Und wenn der Spruch auf sie fällt, dann wollen Wir ein Tier aus der Erde
entstehen lassen, das zu ihnen sprechen soll: „Die Menschen trauten nicht
Unseren Zeichen.“
Fussnote bei M. Henning: Dieses Tier, ein Vorzeichen des
Jüngsten Tages, heißt al-Gassas, der Spion.
Tafsir
al-Jalalayn 27, 82: Wenn der Urteilsspruch
gefallen ist und die Strafe, welche sie und alle anderen Ungläubigen
verdient haben über sie kommt, werden Wir ein Tier aus der Erde
hervorbringen das zu denen, welche zur der gegebenen Zeit (noch) leben auf
Arabisch sprechen wird. Es wird unter anderem auf Unser Geheiß folgendes
sagen: „Wahrlich, die Menschheit vertraut Unseren Zeichen nicht.“ Mit
anderen Worten glaubte sie nicht an den
Koran und was er bezüglich Auferstehung, Abrechnung und Vergeltung
beinhaltet. Mit dem Erscheinen dieses Tieres werden das Ausüben von
Anstand und das Verbieten von Unsitte aufhören und es wird daraufhin kein
Ungläubiger mehr gläubig werden. Es wird genauso sein wie bei Noah, als
ihm Gott folgendes offenbarte: „Keiner von deinen Stammesgenossen wird
glauben außer denjenigen, welche schon vorher geglaubt haben.“
Der Auftritt dieses Tieres dient offensichtlich dazu, den Ungläubigen die
Endgültigkeit und Unabänderlichkeit ihres sündigen irdischen Lebens vor
Augen zu führen.
C. Das Fanal
Jedenfalls ist jetzt endlich der große Moment gekommen, der Auftakt wird
an verschiedenen Stellen im Koran beschrieben.
Die Erde mit all ihren Bewohnern wird kollabieren und der ganze Kosmos
zerbersten:
Sure
18, Vers 47: Und eines
Tages werden Wir die Berge vergehen lassen, und schauen wirst du eben auf
die Erde, und versammeln werden Wir sie und keinen übersehen.
Sure 69, Vers 14:
Und von hinnen gehoben werden die Erde und die Berge und zerstoßen werden
mit einem einzigen Stoß,
Sure 69, Vers 15:
Dann wird an jenem Tage eintreffen die eintreffende Stunde,
Sure 69, Vers 16:
Und spalten wird sich der Himmel, denn an jenem Tage wird er zerreißen.
Sure 27, Vers 87:
Und eines Tage wird in die Posaune gestoßen, und erschrecken werden alle
in den Himmeln und auf Erden; außer denen, die Allah lieben. Und alle
werden demütig zu Ihm kommen.
Die Ungläubigen kommen, alle schon deutlich
gekennzeichnet, in Erwartung der gerechten Strafe:
Sure 14, Vers 43:
Herbeigeeilt kommen sie gereckten Hauptes mit stierem Aug’ und
ödem Herzen.
In Sure 39, Verse 67 bis 74 ist der ganze Ablauf inklusive
Verteilung in Himmel und Hölle beschrieben:
Sure 39, Vers 67:
Und die Ungläubigen haben Gott nicht richtig eingeschätzt. Am Tag der
Auferstehung wird Er die ganze Erde in seiner Hand halten, und die sieben
Himmel zusammengefaltet in seiner Rechten. Gepriesen sei Er! Er ist
erhaben über das, was sie Ihm an anderen Göttern beigesellen.
Sure 39, Vers 68: Und es
wird in die Trompete geblasen. Dann fallen alle, die im Himmel und auf der
Erde sind, wie vom Blitzschlag getroffen bewußtlos zu Boden, außer
denjenigen, von denen Gott es anders will. Hierauf wird ein zweites Mal
hineingeblasen, und gleich stehen sie wieder da und können wieder sehen
(oder: und sehen sich um in der Erwartung dessen, was weiter geschehen
wird.)
Und weiter:
Sure 39, Vers 70:
Und jedem wird voll heimgezahlt, was er im Erdenleben getan hat. Gott weiß
sehr wohl, was sie tun.
Sure 39, Vers 71:
Diejenigen, die (in ihrem Erdenleben) ungläubig waren, werden dann in
Scharen in die Hölle getrieben. Wenn sie schließlich dort angelangt sind,
werden ihre Tore für sie geöffnet, und ihre Wärter sagen zu ihnen: "Sind
denn nicht Gesandte aus euren eigenen Reihen zu euch gekommen, um euch die
Zeichen eures Herrn zu verlesen und euch warnend darauf hinzuweisen, daß
ihr dereinst diesen Tag des Gerichts erleben würdet?" Sie sagen: "Jawohl!
Aber wir haben der Warnung keinen Glauben geschenkt." Das Wort der Strafe
ist nun an den Ungläubigen in Erfüllung gegangen.
Sure 39, Vers 72: Man sagt
zu ihnen: "Tretet zu den Toren der Hölle ein, um ewig darin zu weilen! -
Ein schlimmes Quartier für die Hochmütigen!"
Sure 39, Vers 73: Diejenigen
aber, die sich in ihrem Erdenleben vor ihrem Herrn gefürchtet haben,
werden in Scharen in das Paradies getrieben. Wenn sie schließlich dort
angelangt sind, werden seine Tore für sie geöffnet, und seine Wärter sagen
zu ihnen: "Heil sei über euch! Ihr seid glücklich zu preisen. Tretet nun
in das Paradies ein, um ewig darin zu weilen!"
Sure 39, Vers 74: Sie sagen
ihrerseits: "Lob sei Gott, der uns sein Versprechen wahr gemacht und uns
die Erde zum Erbe gegeben hat! Wir können im Paradies Wohnung nehmen, wo
wir wollen. Welch trefflicher Lohn für die, die im Guten tätig sind!"
(Übersetzung nach R. Paret)
Folgen wir der sunnah, d.h. dem untenstehenden Bericht von Bukhari, wird
das Tribunal noch dramatischer verlaufen als im Koran beschrieben.
Insbesondere erhalten in diesem hadith-Beleg die Heuchler im letzten
Moment eine reelle Chance, im Paradies doch noch einen Platz zu ergattern.
Dies widerspricht allerdings den koranischen Belegen, wie sie im
Kapitel
►
Heuchler dargestellt werden, wonach letztere in der untersten siebten Etage von
dschahannam landen werden.
Ferner wird Allah einzelne Seiner Sklaven
(rechtgeleiteten Muslime), die beim Überqueren der Brücke
irrtümlicherweise abgestürzt sind wieder aus dem Höllenfeuer
herausfischen, wenn Er will.
Bukhari, V8 B76 N57, erzählt von Abu
Huraira: … Manche Leute fragten: "Oh Gesandter Allahs,
werden wir unseren Herrn am Tage des Jüngsten Gerichts zu sehen bekommen?"
Er antwortete: "Werdet ihr euch in der Menge im Wege stehen und einander
schubsen wenn ihr an einem wolkenlosen Tag in die Sonne schaut?" Sie
meinten darauf: "Nein, Gesandter Allahs." Er führte weiter aus: "Werdet
ihr euch in der Menge im Wege stehen und einander schubsen wenn ihr in
einer wolkenlosen Nacht den Mond anschaut?" Sie antworteten: "Nein,
Gesandter Allahs." Er sagte dann: "Ihr werdet also euren Herrn am Tage des
Jüngsten Gerichts sehen und Er wird auf ähnliche Weise die Leute um sich
scharen und sagen: "Wer die Sonne angebetet hat wird ihr folgen und wer
den Mond angebetet hat wird ihm folgen. Und derjenige welcher stets Götzen
angebeten hat wird ihnen folgen." Es wird dann nur noch die Gemeinde der
Muslime übrigbleiben sowie natürlich die Heuchler. Allah wird sich ihnen
in einer ihnen unbekannten Form nähern und sagen: "Ich bin euer Herr." Sie
werden erwidern: "Wir suchen Zuflucht bei Allah vor euch. Dies ist unser
Standpunkt; wir werden dir nicht folgen bis unser Herr zu uns kommt und
wir werden Ihn erkennen."
Dann wird Allah in einer ihnen bekannten Form zu ihnen
kommen und Er wird sagen: "Ich bin euer Herr." Sie werden antworten:
"Zweifelsohne bist du unser Herr" und werden Ihm folgen. Dann wird eine
Brücke über das Höllenfeuer gelegt werden. Und, fügte Allahs Gesandter
hinzu: "ich bin der erste, der sie überqueren wird. An diesem speziellen
Tag wird die Anrufung der Apostel die folgende sein: "Oh Allah, rette uns,
rette uns." Über der Brücke werden Haken ähnlich den Dornen des "As
Sa’dan"- Baumes hängen. Habt ihr je dessen Dorne gesehen?" Die Gefährten
antworteten: "Oh ja, Gesandter Allahs." Er fügte dann hinzu: "Diese Haken
werden zwar so aussehen wie Dorne, ihre Größe ist jedoch nur Allah
bekannt. Sie werden Leute aufgrund ihrer vorgängigen Taten schnappen.
Manche werden darob zugrunde gehen, andere werden in Stücke zerschnitten
in die Hölle fallen. Letztere werden jedoch wieder erlöst werden wenn
Allah mit Seinen Urteilssprüchen bezüglich Seiner Sklaven fertig ist. Er
wünscht dann nämlich manche von denjenigen aus dem Feuer zu fischen welche
unter denen waren die bezeugten, daß niemand außer Allah das Recht habe
angebetet zu werden."
D. Das Verhör
Zurück zum Koran: Allah sitzt während dem ganzen Tribunal als oberster
Richter auf Seinem Thron, welcher von acht Engeln getragen wird:
Sure 69, Vers 17:
Und die Engel werden zu Seinen Seiten sein und acht werden den Thron
deines Herrn ob ihnen tragen an jenem Tage.
Darum herum singen andere Engel und lobpreisen Ihn:
Sure 39, Vers 75:
Und sehen wirst du die Engel kreisend rings um den
Thron, den Preis ihres Herrn verkündend, und entschieden wird zwischen
ihnen in Wahrheit und gesprochen wird: „Das Lob sei Allah, dem Herrn der
Welten!“
Er verspricht nun den versammelten Wesen, ihnen kein Unrecht
anzutun. Vielmehr wird ihnen Schritt für Schritt
auf gerechte Weise vergolten, was sie auf Erden getan haben. Angesichts
des geradezu herkulanischen Ausmaßes bei der
Ausmistung des Stalles voll Ungläubiger kommt es Allah sehr zugute,
daß Er "schnell im
Rechnen" ist:
Sure 40, Vers 17:
An jenem Tage wird die Seele nach Verdienst belohnt werden; keine
Ungerechtigkeit an jenem Tage! Siehe, Allah ist schnell im Rechnen.
Jetzt ist also Zahltag:
„Das Bild des Jüngsten Gerichtes ist kommerzieller Natur:
Saldierung aller Konten und Erstellung von Bilanz und Erfolgsrechnung.“
(Ecyclopaedia of the
Qur'an, Brill, Leiden + Boston, 2006, Seite 244)
Natürlich kennt der Allmächtige
jede Einzelheit im Leben eines jeden Menschen ohnehin schon.
Dies aufgrund Seines Allwissens und der Tatsache, daß alles im
►
Inventar der Schöpfung
niedergeschrieben ist.
Trotzdem wird Er anläßlich des Jüngsten Gerichtes im Lebensbuch, das über
jeden Menschen angelegt wurde nachlesen.
►
Das Buch der menschlichen Taten
Auch die Kontrolle über den
Besuch der Freitagspredigt war lückenlos, er wurde von Engeln auf
„Listen“
eingetragen:
Bukhari V4 B54 N433, berichtet von Abu Hureira:
Der Prophet sagte: „Jeden Freitag stehen die Engel an sämtlichen
Moscheeingängen und schreiben die Namen der Gläubigen der Reihe nach
entsprechend ihrer Ankunftszeit für das Freitagsgebet auf und wenn der
Imam sich gesetzt hat falten sie ihre Listen zusammen und machen sich
bereit, der Predigt zu lauschen.
Alle diese Bücher
und Listen werden anläßlich des Jüngsten Gerichtes aufgelegt:
Sure 39, Vers 69:
Und die Erde erstrahlt im Licht ihres Herrn. Und die Schrift wird
aufgelegt. Und die Propheten und sonstigen Zeugen werden herbeigebracht,
und zwischen den Menschen, die zum Gericht versammelt sind wird nach der
Wahrheit entschieden, ohne daß ihnen dabei Unrecht getan würde.
(Übersetzung nach R.
Paret)
Sure 36, Vers 12:
Siehe, Wir machen die Toten lebendig und Wir schreiben auf, was sie zuvor
taten und ihre Spuren und alle Dinge haben Wir aufgezählt in einem
deutlichen Vorbild.
Vom hier
erwähnten Buch ist auch in Sure 18 die Rede. Die Sünder fürchten sich
sehr:
Sure 18, Vers 49:
Und hingelegt wird das Buch, und schauen wirst du die Sünder in Ängsten um
seinen Inhalt, und sie werden sprechen: „Wehe uns! Was bedeutet dieses
Buch! Es ließ nicht die kleinste und nicht die größte Sünde
unaufgeschrieben.“ Und finden werden sie ihre Taten zur Stelle, und keinem
wird dein Herr Unrecht tun.
Diejenigen, denen das Buch in
die rechte Hand gegeben wird, sind fürs Paradies
ausgewählt;
diejenigen, denen ihre Endabrechnung in die
Linke oder hinter ihrem Rücken ausgehändigt wird, sind die
Verdammten:
Sure 17, Vers 71:
Eines Tages werden Wir alle Menschen rufen mit ihren Führern; und jene,
denen ihr Buch in die Rechte gegeben wird, die sollen es lesen und sollen
nicht um einen Faden Unrecht erleiden.
(auch:
84,7; 69,19)
Sure 69. Vers 25: Was aber den
anlangt, dessen Buch in seine Linke gegeben wird, so wird er sprechen: „O
daß mir doch nicht mein Buch gegeben wäre!“
Sure 84, Vers 10: Was aber den
anlangt, dem sein Buch hinter seinem Rücken gegeben wird,
Sure 84, Vers 11: Der wird nach
Vernichtung rufen.
Auch ganze Nationen werden
bewertet und abgestraft:
Sure 45, Vers 28:
Und du wirst jedes Volk knien sehen; gerufen wird
jedes Volk zu seinem Buch und gesprochen wird: „Heute werdet ihr belohnt
für euer Tun.
Sure 45, Vers 29: Dieses Unser
Buch spricht wider euch die Wahrheit; siehe, Wir schrieben auf, was ihr
tatet.“
Die Ungläubigen werden einer
detaillierten Befragung ausgesetzt. Da sie versuchen werden zu lügen, wird
Allah den Mund der Auferstandenen versiegeln. Dann werden die Hände und
Füße ihren Unglauben bezeugen:
Sure 36, Vers 65:
Heute versiegeln wir ihren Mund, doch es sprechen ihre Hände zu Uns, und
ihre Füße bezeugen, was sie geschafft.
Allah weist auch auf weitere Kostproben Seiner Allmacht hin, mit denen Er
Ungläubige zusätzlich bestrafen kann, wenn Er will:
Sure 36, Vers 66:
Und wenn Wir es gewollt, Wir hätten ihre Augen verlöschen können. Aber
auch dann würden sie um die Wette auf dem Pfade rennen; und wie könnten
sie sehen?
Sure 36. Vers 67: Und wenn Wir
es gewollt, Wir hätten sie auf ihrem Platze verwandeln können, so daß sie
weder nach vorn oder hinten hätten gehen können.
Aber auch ohne weitere Aktionen des
Allmächtigen ist das Verhör schon eine arge Tortur, denn auch die
Haut, die Ohren und die Augen der verdammten Sünder werden Zeugnis ablegen
wider sie:
Sure 41, Vers 20:
Bis daß, wenn sie zu Ihm gekommen sind, ihre Augen und
Ohren und ihre Haut Zeugnis wider sie ablegen für ihr Tun.
Sure 41, Vers 21: Und
sprechen werden sie zu ihrer Haut: „Warum zeugst du wider uns?“ Sie wird
sprechen: „Rede gab uns Allah, welcher jedem Ding Rede gab. Er hat euch
zum ersten Mal geschaffen und nun müßt ihr zu Ihm zurück.
Sure 41, Vers 22: Und ihr
konntet euch nicht verbergen, daß euer Gehör und euer Gesicht und eure
Haut nicht Zeugnis wider euch ablegte; jedoch wähntet ihr, daß Allah nicht
viel von eurem Tun wüßte.
Sure 41, Vers 23: Und dieses
euer Wähnen, das ihr von eurem Herrn wähntet, verdarb euch, und ihr wurdet
verlorene.“
Und denjenigen, welche Allah angelogen haben, werden noch ihre Gesichter
geschwärzt:
Sure 39, Vers 60:
Und am Tage der Auferstehung wirst du diejenigen, welche wider Allah
logen, mit geschwärzten Gesichtern sehen. Ist denn nicht in Dschahannam
eine Wohnung für die Hoffärtigen?
Speziell die verstandeslosen Christen werden erwähnt, jeder wird einzeln
abgeurteilt:
Sure 19, Vers 91:
Daß sie dem Erbarmer einen Sohn beilegen,
Sure 19, Vers 92: Dem es
nicht geziemt, einen Sohn zu zeugen.
Sure 19, Vers 93: Keiner in
den Himmeln und auf Erden darf sich dem Erbarmer anders nahen wie als
Sklave.
Sure 19, Vers 94: Wahrlich,
Er hat sie berechnet und ihre Zahl gezählt.
Sure 19, Vers 95: Und jeder
soll am Tag der Auferstehung einsam zu Ihm kommen.