Das
Bild des Ungläubigen (Kafir) im Islam
Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen
Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.
Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008
Muslime sind im Allgemeinen vollkommen
in der Dualität Gläubige - Ungläubige gefangen. Sie sind begeistert, wenn
der Koran von ihnen selbst sagt, daß sie diejenigen sind, die wissen, „was
Rechtens ist“.
Sure 3 Vers 110:
Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr heißet was
Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah. Und
wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte, wahrlich, es wäre gut für sie
gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind
Frevler.
Das ist die eine Seite der Medaille,
die andere ist die Welt der Ungläubigen. Diese werden in Hunderten von
Koranversen als die abscheulichsten Wesen in Allahs Schöpfung dargestellt
und entwürdigt, dämonisiert, erschreckt und tödlich bedroht:
Sure 9, Vers 30:
Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die
Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres
Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von
zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie
verstandeslos!
Aber genau durch diese koranische
Dualität erlangt ein „rechtgläubiger“ Muslim erst seine
Existenzberechtigung vor Allah als „besserer“ Mensch. Er hat damit die
sakrale Legitimation, auf Ungläubige (Kafir) als minderwertige Wesen
herabzublicken.
„Die Menge an Material in
der Trilogie (Koran, Sirat und Hadith) über die Kafir
(Ungläubige) ist außergewöhnlich. Ungefähr 67% des
mekkanischen Korans und 51% des medinensischen Korans handelt von ihnen.
Tatsächlich beschäftigen sich 75% des Textes der Biographie Mohammeds nach
Ibn Ishaq mit den Ungläubigen und 20% der Textsammlung von Bukhari hat sie
zum Thema.
Jede Erwähnung der Kafir ist negativ. „Kafir“ wird im
allgemeinen als „Ungläubiger“ übersetzt aber dies ist eigentlich nicht
korrekt, denn das Wort „Ungläubiger“ ist neutral. Der Koran aber definiert
in seiner umfassenden Deutung das Wort „Kafir“ folgendermaßen: er kann
umgebracht, gehaßt, bestraft, vergewaltigt, verspottet, versklavt,
enthauptet, gefoltert, beleidigt, verdammt, getäuscht, bestohlen, entführt
und erniedrigt werden. Gegen die Kafir können und dürfen auch
Verschwörungen geplant werden. ... Die Ahadith und die Sirat folgen
demselben Schema. Es gibt kein Wort auf
Deutsch, das die ganze Negativität des Wortes „Kafir“ adäquat ausdrücken
würde.“
(Quelle:
http://www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=6AA49466-2575-491F-B712-CEA90FCCCD0D)
Ungläubige sind schon durch
ihre schiere Existenz, allein schon durch ihren Unglauben schuldig. Und
genau durch diesen Unglauben sind sie für die Rechtgeleiteten eine
permanente Provokation und eine ständige Versuchung. Dafür werden sie
dereinst doppelt bestraft.
►
5. Ungläubige machen von Allahs Weg abwendig
Das islamische Dogma begnügt
sich nicht damit, für Muslime Regeln aufzustellen und totalen Gehorsam
einzufordern. Vielmehr greift es ganz explizit in das Leben aller Menschen
ein, auch wenn sie nicht dem Islam angehören:
Sure 24, Vers
39: Die
Werke der Ungläubigen aber gleichen der Luftspiegelung in der Ebene, die
der Dürstende für Wasser hält, bis daß, wenn er zu ihr kommt, er nichts
findet; doch findet er, daß Allah bei ihm ist, und Allah zahlt ihm seine
Rechnung voll aus, denn Allah ist schnell im Rechnen.
Der Islam bringt den Ungläubigen seit
1400 Jahren politisches Elend und Entrechtung. Seine Forderungen gegen und
Aussagen über die Ungläubigen können folgendermaßen zusammengestellt
werden:
1. Ungläubige
sollen bei folgenden vier Gelegenheiten umgebracht
werden
A.
Im Zusammenhang mit Aktivitäten des „Heiligen Krieges“
Sure 9,
Vers 5:
Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener,
wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in
jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und
die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist
verzeihend und barmherzig.
►
Anhang 2
►
Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils
►
Selbstmordattentate
In diesem Kontext ist das Töten von
Ungläubigen für einen Muslim nicht nur eine verdienstvolle Tat vor Allah
sondern dazu noch die einzig sichere Fahrkarte zum sofortigen Eintritt ins
islamische Paradies.
►
Die Gewissheit ins Paradies einzugehen
►
Die Gewissheit, im Paradies eine bevorzugte
Stellung zu erhalten
B. Im Zusammenhang mit der
„Einladung zum Islam“
►
Aufruf zur Annahme des Islam (Da’wa)
►
C. Einladung zum Islam (Da'wa)
Die Bezeichnung „Kafir“ verwendet sich für alle
Ungläubigen. Im Zusammenhang mit der gewalttätigen Ausbreitung des Islam
und der Aufforderung zur Annahme des Glaubens muß der Sammelbegriff „Kafir“
jedoch unterteilt werden in:
-
„Schriftbesitzer“ welche den Islam nicht
annehmen müssen, sondern als Dhimmis (Schutzbefohlene) in einem
islamischen Staat weiter als Bürger zweiter Klasse existieren können.
►
Dhimmitude und Schutzgelderpressung
- „Polytheisten“ (Götzenanbeter, Buddhisten,
Taoisten, Hindus, Atheisten) die bei der Weigerung den Islam anzunehmen
umzubringen sind.
C. Als Kriegsgefangene
►
Allahs Bestimmungen über die
Kriegsgefangenen
D. Im Falle der „Beleidigung des
Islam“ (Blasphemie)
►
Blasphemie
►
Auftragsmorde an politischen Gegnern
►
Video
2. Allah bestimmt, wer überhaupt
gläubig werden kann
Vergleiche:
►
Allahs Allmacht
►
Prädestination und freier Wille
►
Die himmlischen Bücher
Die Aussagen im Koran über die Frage, inwieweit das Leben
des Menschen vorherbestimmt ist sind komplex und streifen auch Fragen der
►
Theodizee
und der
►
Prädestination.
Damit steht auch die Frage im Raum, inwieweit die
Glaubensannahme eines Ungläubigen letztlich überhaupt möglich ist? Um es
vorwegzunehmen: Die islamische Theologie hat festgelegt, daß das Schicksal
des ganzen Universums wie auch jedes einzelnen Menschen vorherbestimmt
und im Inventar der Schöpfung niedergeschrieben ist:
►
Das Inventar der Schöpfung - das Buch des Schicksals
►
10 Gründe, aus dem Islam auszutreten
(Kapitel 3:
Gottesknechtschaft statt Leben in Selbstverantwortung)
Betrachten unter diesem Aspekt zwei zentrale Verse zum
Thema Glauben/Unglauben:
Sure 10, Vers 99:
Und wenn Dein Herr gewollt hätte, so würden alle auf der Erde insgesamt
gläubig werden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?
Tafsir al-Jalalayn
10, 99:
Und wenn euer Herr gewollt hätte so würden alle Menschen auf dieser Erde
zusammen gläubig sein. Würdest du nun Leute zwingen, das zu machen, was
Allah nicht will nämlich gläubig zu werden? Nein!
Sure 10, Vers 100:
Und keine Seele kann gläubig werden ohne Allahs Erlaubnis; und Seinen Zorn
wird Er über die senden, welche nicht begreifen.
Tafsir al-Jalalayn
10, 100:
Und keine Seele kann gläubig sein ohne daß Allah es ihr willentlich
erlaubt. Er wird Abscheuliches veranlassen und züchtigend über diejenigen
herfallen, welche kein Verständnis haben um Allahs Zeichen reflektieren zu
können.
Erstens versichert uns Allah in diesem Vers, daß Er nicht
wollte, daß alle Menschen gläubig werden. Zweitens vermerkt Er, daß ohne
Seine Erlaubnis
„keine Seele gläubig
werden kann“. Drittens wird Er Seinen Zorn allen
denen angedeihen lassen,
„die nicht
begreifen“. Viertens fügt Er an, daß man den
einzelnen Menschen nicht zwingen kann, gläubig zu werden.
Wieso wird Allah, der ja das Laben eines jeden
vorherbestimmt hat „Seinen
Zorn über die senden, welche nicht begreifen.“ ?
Abgesehen von solchen doch erheblichen logischen
Verwerfungen widerspricht die hier postulierte Vorherbestimmung zum
Unglauben diametral dem Ziel des „Heiligen Krieges“, welches ja in der
Unterwerfung der Ungläubigen und der erzwungenen Glaubensübernahme
durch Gewaltanwendung besteht. Die Erklärung für diesen Widerspruch
ist einfach: Sure 10 wurde in Mekka offenbart, aktive Gewalt war in der
Heilslehre noch nicht vorgesehen. Also müssen die Verse 99 und 100 aus
Sure 10 eigentlich als abrogiert gelten.
Untersuchen wir trotzdem Allahs Aussage, Er wolle nicht,
daß „alle auf
der Erde insgesamt gläubig werden“. Wie ist sie zu
verstehen?
Die beiden folgenden Verse sind fast identisch mit den
oben erwähnten Versen 99 und 100 aus Sure 10. Aber sie präzisieren noch
eine weitere Dimension der islamischen Heilslehre:
Einzelne Mensch wurden von Allah dafür geschaffen, der
Gnade teilhaftig zu werden - es sind diejenigen,
„derer sich dein Herr
erbarmt.“ Andere wurden dafür geschaffen,
„uneins zu sein.“
Sie wurden also schon vor der Geburt mit dem Stempel „unbrauchbar“
versehen.
Sure 11. Vers 118:
Und so Dein Herr es gewollt, wahrlich, Er hätte alle Menschen zu einer
einzigen Gemeinde gemacht;
Tafsir al-Jalalayn
11, 118:
Hätte euer Herr gewollt, so hätte Er die gesamte Menschheit eine Gemeinde
werden lassen, eine Religionsgemeinschaft. Aber die Menschen fahren fort
unterschiedliche Religionen auszuüben,
Tafsir Ibn Abbas
11, 118:
und hätte euer Herr gewollt, wahrlich, Er würde die Menschheit zu einer
Nation gemacht haben. Er würde sie zusammengeführt haben, auf daß sie eine
Religion – nämlich diejenige des Islam – ausüben. Aber sie hören nicht
auf, sich zu unterscheiden punkto Religion und Falschheit,
Sure 11, Vers 119:
Und nur diejenigen werden aufhören, uneins zu sein, derer sich dein Herr
erbarmt. Und dazu hat Er sie erschaffen. Denn erfüllt soll werden das Wort
Deines Herrn: „Wahrlich erfüllen will ich Dschahannam mit den Dschinn und
Menschen insgesamt.“
Tafsir al-Jalalayn
11, 119:
außer diejenigen, derer sich dein Herr erbarmt und für welche Er sich
Gutes wünscht und die sich nicht unterscheiden, das heißt die gläubig
sind. Die Ungläubigen hat Er so geschaffen, daß sie sich unterscheiden,
das heißt, daß sie nicht gläubig sind, das ist der Grund, weshalb Er sie
so erschaffen hat. Und diejenigen, die Gnade verdienen hat Er so
erschaffen, daß sie Gnade bekommen. Und das Wort deines Herrn hat sich
folgendermaßen erfüllt: ‚Wahrlich, Ich werde Menschen und Geister (Dschinn)
zusammen in die Hölle stopfen.’
Das ist starker Tobak aber eigentlich die logische
Konsequenz der Doktrin der Vorherbestimmung. Die Menschen sind in der
Frage der Errettung aus dem Unglauben eben nicht dem göttlichen Akt der
Barmherzigkeit ausgeliefert. Vielmehr schafft Allah auch menschliche
Exemplare, damit
„sie sich
unterscheiden“ das heißt, daß sie ungläubig
bleiben. Es gibt weder die Heilsgewißheit noch die Sicherheit, überhaupt
ein Mitglied der „besten Gemeinde“ werden zu dürfen.
Die Vorherbestimmung zum Unglauben, der einzelne Menschen
ausgeliefert sind, folgt auch aus vielen weiteren Koranversen wie zum
Beispiel (eine vollständige Liste folgt in den nächsten Kapiteln):
Sure 6, Vers 125:
Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und
wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte
er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.
Sure 10, Vers 25:
Und Allah ladet ein zur Wohnung des Friedens und leitet, wen Er will auf
einem rechten Pfad.
Zur absoluten Souveränität Allahs über Seine Schöpfung
erläutert Tilman Nagel:
„Alles
Diesseitige nimmt in Allah seinen Ursprung, auch das, was dem Menschen
unheilvoll und böse erscheint, und der Herr ist nicht verpflichtet, seinen
Knecht darüber ins Bild zu setzen, was er mit seinen Verfügungen bezweckt.
Zu weit ist der Abstand zwischen Herr und Knecht, als daß letzterer irgend
einen Anspruch geltend machen könnte; er muß im Knechtstatus verharren und
sich mit seiner Unkenntnis des göttlichen Ratschlusses, in dem
Schöpfungsgeschehen und Gesetz eins sind, unter Verzicht auf eigene
Klügeleien abfinden.“ (Tilman Nagel, Islam,
WVA-Verlag Skulima, Westhofen, 2001, Seite 65)
►
Die absolute Transzendenz Allahs
Auch Maulana Maududi, einer der
einflußreichsten islamischen Denker des 20. Jahrhunderts,
beleuchtet anhand Vers 25 aus Sure 6 die Frage, ob ein Mensch überhaupt
den freien Willen habe, den einzig richtigen Glauben anzunehmen oder
nicht:
Sure 6, Vers 25:
Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen
Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren
eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht
daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die
Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der
Früheren.“
In seiner Exegese stellt er fest:
6,25:
„Man sollte davon Notiz nehmen, daß alles, was in der Welt als Resultat
von wirkenden Naturgesetzen passiert sich Allah selber zuschreibt. Weil
also diese Gesetze von Allah selbst geschaffen wurden, werden letztendlich
auch die Resultate ihrer Inbetriebnahme seinem Willen und seiner Erlaubnis
zugeschrieben. Die Weigerung der Ungläubigen, dem Ruf der Wahrheit – auch
wenn er klar und deutlich zu hören ist – zu folgen, stammt von ihrer
Widerspenstigkeit, ihrem Vorurteil, ihrer mentalen Steifheit und ihrer
Trägheit. Gemäß einem Naturgesetz geschieht es, daß wenn ein Mensch nicht
bereit ist, die Vorurteile in seiner Suche nach Wahrheit zu überwinden,
sein Herz sich jedwelcher Wahrheit welche seinen Wünschen diametral
entgegengesetzt ist, verschließt. Wir können diesen Zustand beschreiben
indem wir sagen, daß sein Herz sozusagen versiegelt worden ist. Wenn Allah
dies beschreibt, sagt Er, daß Er das Herz dieser Person versiegelt habe.
Das paradoxe an dieser Erklärung ist, daß wir lediglich einen Umstand
beschreiben während Allah den letztendlichen Grund dieses Vorkommnisses
umreißt.“ (Quelle:
http://www.tafheem.net/main.html)
Maududi, attestiert den Ungläubigen zwar eine Art von
freiem Willen, indem sie ihre Trägheit und Weigerung aufgeben und gläubig
werden könnten. Er muß diesen freien Willen aber sofort dahingehend
relativieren, daß letztlich Allah das Herz derjenigen, die halsstarrig
bleiben, vorgängig versiegelt hat.
Auch der nicht-biblische Prophet Hud bezeugt von Allah:
„Kein Tier ist auf Erden, das Er nicht an seiner Stirnlocke hielte.“
Sure 11,
Vers 56:
Siehe ich vertraue auf Allah, meinen Herrn und euren Herrn. Kein Tier auf
Erden, das Er nicht an seiner Stirnlocke hielte. siehe, mein Herr ist auf
rechtem Wege.
Wir fragen im Hinblick auf die Problematik der
Prädestination: Wann bedient sich der Mensch seines freien Willens,
bzw. wie weit ist dieser freie Wille schon durch Allahs umfassende Lenkung
vorherbestimmt? Oder mit den Worten von Tilman Nagel:
„Wir
stoßen damit auf die wichtigste theologische Folgerung aus der
Heilsbotschaft, der zufolge das ganze Diesseits keinen Augenblick aus der
allumfassenden Lenkung durch den Schöpfer freigelassen ist: Dieser eine
und einzige Schöpfer und Erhalter muß ganz anders als das Diesseits sein,
denn sonst hätte er es nicht völlig in seiner Gewalt; er kann in seinem
Werk nicht gegenwärtig sein. Nicht Er selber ist in seinem Schöpfungswerk
tätig, sondern nur seine Bestimmungsmacht, sein „Geist“, seine „Fügung“.
(ebenda, Seite 41)
Die Theodizee versucht eine Antwort zu finden auf
die Frage, warum die Existenz des Bösen, des Fehlerhaften und des Leidens
überhaupt möglich ist in einer Welt, die von einem allmächtigen
Schöpfergott erschaffen wurde. Für den Islam kann diese Frage dahingehend
beantwortet werden, daß sich der Mensch um den unergründlichen Ratschluß
Allahs nicht zu kümmern hat.
Wir werden in den folgenden Kapiteln die trickreichen
Maßnahmen des Allmächtigen zur Bestrafung der Ungläubigen kennen lernen:
Entsprechend den bisherigen Erläuterungen muß man folgern,
daß es verschiedene Kategorien von Ungläubigen gibt. Solche, die gar nicht
gläubig werden können, deren Herzen von Allah von Geburt an versiegelt
worden sind; und solche, welche die Einladung zum Islam mutwillig
verwerfen. Letztere müssen gewärtigen, daß sie gar nicht mehr gläubig
werden können, weil sie von Allah auf Grund der Rückweisung der
islamischen Heilsversprechung verflucht und irregeführt werden und wie
Tiere auf der Erde umherirren müssen.
Aber muß
nicht auch diese Weigerung schon irgendwie durch Allahs Fügung angelegt
worden sein?
Jedenfalls unterscheidet sich die praktische Behandlung
dieser verschiedenen Versionen von Ungläubigen nicht: Sie alle müssen
schon hienieden den Zorn Allahs ertragen und im Jenseits in Dschahannam
schmoren.
Wenden wir uns nun den einzelnen Maßnahmen zu, deren sich
der Weltenherr bedient, um Ungläubige schon im Diesseits abzustrafen.
Es wird dabei ersichtlich, daß sich nur der
Islam einer solch monströsen Diffamierungspraxis von Andersgläubigen
bedient.
3. Allah wird die
Werke der Ungläubigen irreleiten
Wie schon in der Einleitung erwähnt wurde, ist die
Irreleitung Ungläubiger ein bevorzugtes Bestrafungsmittel Allahs:
Sure 45, Vers 23:
Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah
wissentlich irreführt, und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen
Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten außer Allah? Lassen sie sich
denn nicht ermahnen?
Tafsir al-Jalalayn
45, 23:
Sag mir, falls du denjenigen triffst, der als seinen Gott seine eigenen
Gelüste genommen hat, der also, zum Beispiel, wenn er einen Edelstein
besitzt, sich einen neuen wünscht von dem er annimmt, daß er noch besser
ist. Allah, der Erhabene hat diesen Menschen seinerseits willentlich
irregeleitet, denn Er erkannte ihn schon bevor er erschaffen wurde als
einen, welcher der Irreleitung folgen würde. Also versiegelte Er seine
Ohren und sein Herz, auf daß er keine Worte von Rechtleitung hören und
verstehen könne. Er band ihm auch eine Binde um die Augen damit er die
göttliche Führung gar nicht wahrnehmen kann. Wer außer Allah wird ihn
recht leiten, nachdem Er ihn ja in die Irre geführt hat? Mit anderen
Worten: er wird niemals Rechtleitung finden. Wirst du dich denn nicht
erinnern und ermahnen lassen?
Sure 47, Vers 1:
Diejenigen, welche ungläubig sind und von Allahs Weg abwendig machen -
ihre Werke wird Er irreleiten.
Sure 47, Vers 8:
Die Ungläubigen aber, Verderben über sie! Und irre leitet Er ihre Werke.
Sure 7, Vers 178:
Wen Allah leitet, der ist der Geleitete, und wen Er irreführt, das sind
die Verlorenen.
Sure 6, Vers 39:
Und jene, welche Unsere Zeichen der Lüge zeihen, sind taub und stumm in
Finsternissen. Wen Allah will, leitet Er irre, und wen Er will, den führt
Er auf einen rechten Pfad.
Es wurde auch schon dargelegt, daß Allah eine Vorauswahl
derjenigen Opfer trifft, die, auch wenn sie noch wollten, der Rechtleitung
nicht teilhaftig werden können weil sie der Allmächtige aktiv fernsteuert:
Sure 6, Vers 125:
Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und
wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte
er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.
Sure 16, Vers
37: Wenn
du, o Mohammed, auch ihre Leitung begehrst, siehe, so leitet Allah doch
die, welche Er irreführen will, und sie finden keinen Helfer.
Tafsir al-Jalalayn
16, 37: O
Mohammed, wenn du darauf bedacht bist, daß diejenigen rechtgeleitet
werden, welche Allah bereits in die Irre geführt hat, so wirst du damit
keinen Erfolg haben. Denn Allah gewährt demjenigen keine Rechtleitung,
welchen Er bereits in die Irre geführt hat. Er leitet in die Irre, wen
immer Er will und diese werden keine Helfer finden, keinen Schutz vor
Allahs Züchtigung.
►
Die Irreleitung
4. Allah plant
Listen gegen die Ungläubigen
Zum Mittel der List in der Bekämpfung der Ungläubigen hat
der Allmächtige, als der beste Listenschmied:
Sure 3, Vers 54:
Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der
beste Listenschmied.
schon in Mekka gegriffen. In einer Periode der
Offenbarungstätigkeit des Gesandten also, in welcher diesem vom Herrn der
Welten noch keine drastischeren Mittel („Heiliger Krieg“) an die Hand
gegeben worden waren. Aber auch noch in der medinensischen Zeit hat Allah
Seinem Propheten durch Einsatz göttlicher Listen geholfen. Woraus diese
Aktionen im Einzelnen bestanden wird uns leider nirgends berichtet, aber
daß Er dabei äußerst geschickt vorgegangen ist steht außer Zweifel:
Sure 7, Vers 99:
Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List
sind nur die Verlorenen (die Ungläubigen).
Tafsir al-Jalalayn 7,
99: Fühlen
sie sich also sicher vor dem Ränkeschmied Allah? Der sie schrittweise
verführt und dann plötzlich aus dem Hinterhalt angreift. Niemand außer den
Verlierern fühlt sich vor Allah, dem Ränkeschmied sicher.
Allahs Listen muß man sich also als Sein aktives
Eingreifen vorstellen, wobei man sich bewußt sein muß, daß Er immer schon,
und natürlich auch heute noch, in dieser Art die Geschicke der Ungläubigen
beeinflussen kann – vorausgesetzt Er will:
Sure 27, Vers 50:
Und sie planten eine List, und wir planten eine List, ohne daß sie dessen
gewahr wurden.
Sure 27, Vers 51:
Und schau, wie das Ende ihrer List war. Wir vernichteten sie und ihr Volk
insgesamt.
Sure 52, Vers 42:
Oder beabsichtigen sie eine List? Aber wider die Ungläubigen werden Listen
geschmiedet.
Sure 86, Vers 15:
Die Ungläubigen wenden eine List an.
Sure 86, Vers 16:
Aber auch Ich wende eine List an.
Sure 86, Vers 17:
Gewähre nun
den Ungläubigen Aufschub, ein klein wenig Aufschub.
(Übersetzung nach R. Paret)
In der Konsequenz ist des Allmächtigen Einsatz von List
und Irreleitung nicht zu unterscheiden. Beiden liegt eine Strategie
perfider göttlicher Fremdbeeinflussung zugrunde, der die Ungläubigen
hilflos ausgeliefert sind.
5. Allah
versiegelt die Herzen der Ungläubigen
Derselben Logik der aktiven
Behinderung und Bestrafung Ungläubiger wie Seine Irreleitung oder Sein
Einsatz von List folgt Allah, wenn Er renitenten Ungläubigen das Herz
versiegelt. Denken und Fühlen
der Ungläubigen werden durch diese Praxis des Allmächtigen blockiert – sie
sind nicht mehr ihrer Selbst mächtig und somit nicht mehr in der Lage,
ihren Verstand richtig zu gebrauchen.
Jede Kritik am Islam, jedes
Festhalten an einem dem Islam widersprechenden moralischen oder religiösen
Standard wird durch die im Koran vorgenommene Aberkennung der intakten
Verstandestätigkeit von Ungläubigen vollständig entwertet.
Sure 2, Vers 7:
Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren, und über ihren Augen ist eine
Hülle, und für sie ist schwere Strafe.
Tafsir al-Jalalayn 2,
7: Allah
hat Siegel auf ihre Herzen gedrückt und dafür gesorgt, daß nichts Gutes in
sie eindringen kann. In ihr Gehör hat Er etwas Schweres gestopft so daß
sie nicht von der Wahrheit, welche sie wohl hören profitieren können. Vor
ihren Augen ist ein Schleier damit sie die Wahrheit nicht sehen können.
Für sie ist mächtige und immerwährende Züchtigung bereitet.
Sure 4, Vers 155:
Und darum, daß sie das Bündnis zerrissen und Allahs Zeichen verleugneten
und die Propheten ungerechterweise ermordeten und sprachen: „Unsere Herzen
sind unbeschnitten“ – aber Allah hat sie wegen ihres Unglaubens
versiegelt, so daß nur wenige glauben.
Sure 6, Vers 25:
Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen
Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren
eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht
daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die
Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der
Früheren.
Tafsir al-Jalalayn 6,
25: Und
wenn du die Schriften rezitierst, gibt es solche die dir zuhören, welchen
Ich Schleier und Hüllen über ihre Herzen gelegt habe damit sie nicht
verständig sind. Sie werden also den Koran nicht verstehen; in ihren Ohren
ist eine Schwere und Taubheit welche es verhindert, daß sie willig sind
die Botschaft anzunehmen. Auch wenn sie alle Zeichen sehen würden, sie
könnten trotzdem nicht daran glauben. Die Ungläubigen würden zu dir kommen
um mit dir zu streiten. Sie würden sagen: „Dieser Koran, er ist nichts als
Fabeln und Lügen der Alten, ähnlich wie deren Witze und merkwürdigen
Geschichten.“
Sure 6, Vers 46:
Sprich: „Was glaubt ihr? Nähme euch Allah euer Gehör und Gesicht und
versiegelte eure Herzen, welcher Gott außer Allah würde es euch
wiedergeben“ Schau, wie Wir die Zeichen klar machen, sie aber wenden sich
ab!
Sure 10, Vers 74:
Alsdann schickten Wir nach ihm Gesandte zu ihren Völkern und sie brachten
ihnen die deutlichen Zeichen. Sie aber wollten nicht glauben, was sie
zuvor der Lüge geziehen. Also versiegeln Wir die Herzen der Übertreter.
Sure 16, Vers 108:
Die sind’s, deren Herzen und Gehör und Gesicht versiegelt hat, und sie –
sie sind die Achtlosen.
Sure 30, Vers 59:
Also versiegelt Allah die Herzen derer, die kein Wissen haben.
Sure 42, Vers 24:
Oder sprechen sie: „Er hat wider Allah eine Lüge ersonnen?“ Aber so Allah
wollte, versiegelte Er dein Herz; und Allah löscht das Eitle aus und
bewahrheitet die Wahrheit durch Seine Worte. Siehe, Er kennt das Innerste
der Brüste.
Sure 45, Vers 23:
Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah
wissentlich irreführt und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen
Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten Außer Allah? Lassen sie sich
denn nicht ermahnen?
Sure 47, Vers 16:
Und einige von ihnen hören auf dich (Mohammed),
bis daß sie,
wenn sie von dir hinausgehen zu denen, welchen das Wissen gegeben ward,
sprechen: „Was sprach er da vorhin?“ Sie sind’s, deren Herzen Allah
versiegelt hat, und die ihren Gelüsten folgen.
Sure 63, Vers 3:
Solches, dieweil sie glaubten und hernach ungläubig wurden. Und so wurden
ihre Herzen versiegelt und sie verstehen nicht.
Sure 7, Vers 100:
Und sind denn nicht diejenigen, die das Land nach seinen früheren
Bewohnern erbten, überzeugt, daß, wenn Wir nur wollten, Wir sie treffen
können für ihre Sünden und ihre Herzen versiegeln, so daß sie nicht hören?
Diese Beeinflussung wendet der Allmächtige nicht nur gegen
Ungläubige an; Er hat sich ihrer auch gegen die Heuchler bedient. Das war
immer dann nötig, wenn sich diese geweigert hatten, an einer Razzia
teilzunehmen.
►
Androhung von Strafe bei
der Verweigerung der Loyalität
6. Allah haßt die
Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht
sie
Behauptung setzt Wahrheit. Religiöse
Behauptungen setzen göttliche Wahrheit. Mohammeds Predigten in Mekka
setzten Wahrheit durch
„klare
Beweise“. Wer das nicht
einfach glauben konnte (und kann) wird vom muslimischen Gott und Seiner
Gefolgschaft verflucht:
Sure 2, Vers 159:
Diejenigen, die verheimlichen, was wir an klaren Beweisen und Rechtleitung
hinabgesandt haben, nachdem wir es den Menschen in der Schrift klargemacht
haben, werden von Gott verflucht und von allen denen, die überhaupt
verfluchen können.
(Übersetzung nach R. Paret)
Sure 40, Vers 10:
Siehe, den Ungläubigen wird zugerufen werden: "Wahrlich, Allahs Haß ist
größer als euer Haß gegen euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet
und ungläubig waret."
Sure 2, Vers 90:
Sie haben sich fürwahr auf einen schlechten Handel eingelassen, indem sie
an das, was Gott nun als Offenbarung herabgesandt hat, nicht glauben, aus
lauter Auflehnung dagegen, daß Gott seine Huld herabschickt, auf wen von
seinen Dienern er will. So haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen. Und
die Ungläubigen haben dereinst eine erniedrigende Strafe zu erwarten.
(Übersetzung nach R. Paret)
Nicht nur Allah, auch die Gläubigen
hassen die Ungläubigen:
Sure 40, Vers 35:
Diejenigen, welche Allahs Zeichen bestreiten, ohne daß eine Vollmacht
hierzu zu ihnen kam, stehen in großem Haß bei Allah und bei den Gläubigen.
Also versiegelt Allah jedes hoffärtige, trotzige Herz.
Sure 60, Vers 4:
Ihr hattet ein schönes Beispiel an Abraham und den Leuten bei ihm, da sie
zu ihrem Volk sprachen: „Siehe, wir haben nichts mit euch und mit dem, was
ihr außer Allah anbetet, zu schaffen. Wir verleugnen euch, und zwischen
uns und euch ist Feindschaft und Haß für immerdar entstanden, bis ihr an
Allah allein glaubt ...
Die Schriftbesitzer (im folgenden
Vers sind die Christen gemeint) geraten durch die permanente Diffamierung
im Koran in eine vollständig schizoide Situation.
►
Die Unterscheidung
►
Beten Christen und Muslime
denselben Gott an?
Die Schriften der Christen
beinhalten grundlegend andere Glaubenssätze als sie der Koran
transportiert. Sie sind mit dem koranischen Gewaltdogma absolut
inkompatibel. Deshalb ist die im folgenden Vers aufgestellte
Behauptung, daß die koranische Botschaft ihre Schriften bestätigt schlicht
und einfach absurd:
Sure 4,
Vers 47:
O ihr, denen die Schrift gegeben ward, glaubet an das, was Wir
herabsandten, bestätigend was ihr habt, bevor Wir eure Gesichter
auswischen und sie ihren Hinterteilen gleich machen oder euch verfluchen,
wie Wir die Sabbatgesellschaft
(Juden)
verfluchten. Und Allahs Befehl ward vollzogen.
Wie schon herausgearbeitet wurde,
entwickelte Allah gegen die Heuchler denselben abgrundtiefen Haß wie gegen
die Ungläubigen, weshalb der Erbarmer beide Gruppen verfluchte
►
Die Heuchler
Sure 48, Vers 6:
Und um die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzenanbeter und
Götzenanbeterinnen zu strafen, die von Allah üble Gedanken denken. Über
ihnen wird Übel kreisen, und Allah zürnt ihnen und verflucht sie und hat
Dschahannam für sie bereitet, und übel ist die Fahrt dorthin.
7. Ein Gläubiger
soll keinen Ungläubigen zum Freund
nehmen
An mehreren Stellen verbietet Allah Seinen Gläubigen unter
Androhung jenseitiger Strafe, Christen und Juden als Freunde zu nehmen:
Sure 3,
Vers 28:
Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu
Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott.
Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich
fürchtet. (In diesem Fall seid ihr entschuldigt.) Gott warnt euch vor sich
selber. Bei Ihm wird es (schließlich alles) enden.
(Übersetzung
nach R. Paret)
Sure
60, Vers 13:
O ihr die ihr glaubt, schließt
nicht Freundschaft mit einem Volk, gegen das Allah erzürnt ist. Sie
verzweifeln am Jenseits wie die Ungläubigen an den Bewohnern der Gräber
verzweifeln.
Tafsir al-Jalalayn
60, 13: O
ihr Gläubigen, befreundet euch nicht mit Menschen, gegen die Allah zornig
ist – hier sind die Juden gemeint. Sie zweifelten wahrhaftig ob den
Belohnungen des Jenseits obwohl sie sich dieser Tatsache gewiß sein
sollten. Sie tun dies aus Halsstarrigkeit gegenüber dem Propheten auch
wenn ihnen seine Aufrichtigkeit bewußt sein sollte. Genauso verzweifeln
die Ungläubigen an ihren Toten in den Gräbern welche der Belohnungen des
Jenseits nicht teilhaftig werden können. Beiden Gruppen werden die
theoretisch möglichen Plätze im Paradies (hätten sie geglaubt) und das
Feuer, in dem sie schicksalsmäßig landen werden vorgeführt.
Sure 4, Vers 89:
Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und
daß ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen
von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie
den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie
findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.
Sure 6, Vers 159:
Siehe, diejenigen, die ihren Glauben spalteten und zu Sekten wurden, mit
ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihre Sache steht Allah anheim. Alsdann
wird Er ihnen verkünden, was sie getan.
Sure 5, Vers 51:
O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu
Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden
nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten
Leute.
Sure 4, Vers 144:
O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Ungläubigen zu Freunden vor den
Gläubigen. Wollt ihr etwa Allah offenkundige Gewalt über euch geben?
Sure 3, Vers 118:
O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft außer mit euch. Sie
werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euren Untergang.
Schon ward offenkund Hass aus ihrem Mund, aber was ihre Brust verbirgt,
ist schlimmer. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, so ihr Verstand
besitzet.
Sure 5, Vers 57:
O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von denen, welchen die Schrift vor euch
gegeben ward, diejenigen, die über euren Glauben spotten und scherzen, und
auch nicht die Ungläubigen zu Freunden, und fürchtet Allah, so ihr
Gläubige seid.
Ungläubige werden durch die koranische Lehre entmenschlicht und
dämonisiert.
►
Video
8. Die Gläubigen
sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der
Ungläubigen werfen
Die Ungläubigen zu ängstigen und zu terrorisieren ist eine
der legitimen Methoden zu ihrer Unterwerfung.
Jeder Terroranschlag wird aufgrund
dieser koranischen Vorlage sanktioniert und ausgeführt.
Folgender Vers wurde anläßlich der Vernichtung
der Banu Quraiza offenbart:
Sure 8,
Vers 60:
So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Roßehaufen, damit in
Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andere außer ihnen,
die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs
Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.
►
Anhang 10
►
Die Vernichtung der Banu
Quraiza
9. Die Ungläubigen
sollen bei Bedarf getäuscht und belogen werden (Taqiyya)
Durch die
Möglichkeit ja sogar die Pflicht, Ungläubige zu belügen und zu täuschen,
wenn es der Expansion der Umma dient, werden folgende
Charakteristika der islamischen Doktrin offenbar:
Nur wenn
man sein Gegenüber nicht achtet und ihm nicht die gleiche Würde zugesteht,
die man für sich selber beansprucht, ist es möglich, ihn zu belügen.
Achtung vor dem Mitmenschen ist einer der Gründe, weshalb Lügen in allen
anderen Religionen als Sünde angesehen wird. Wahrhaftigkeit ist ein
anderer.
►
Taqiyya:
Krieg, Frieden und Täuschung im Islam
10. Ungläubige
sind verstandeslos
Sure 9, Vers 30:
Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die
Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres
Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von
zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie
verstandeslos!
11. Sie sind die
schlechtesten Geschöpfe
Die Ungläubigen sind die
schlechtesten Geschöpfe, sie sind gemäß den exegetischen Ausführungen im
Tafsir al-Jalalayn
„die schlimmsten aller Kreaturen“.
Wie schon in Kapitel 2 aufgezeigt wurde, hat sie Allah, als der Schöpfer
aller belebten und unbelebten Kreatur, aber als Ungläubige geschaffen.
Dann unterwirft Er sie, die unschuldig
schuldig sind, einer Seiner in den Kapiteln 3 bis 6 beschriebenen
irdischen Bestrafungs- und Manipulationstechniken. Allenfalls läßt Er sie
auch - wie Er will - die wunderbare Wahrheit der islamischen Botschaft
doch noch erkennen.
Sure 98, Vers 6: Siehe,
die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die Götzendiener werden in
Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die
schlechtesten der Geschöpfe.
Tafsir al-Jalalayn 98, 6:
Wahrlich, Allah, der Erhabene erläßt, daß die Ungläubigen unter den
Schriftbesitzern und die Götzendiener im Höllenfeuer wohnen werden – sie
sind die schlimmsten aller Kreaturen.
Wie der Tafsir al-Jalalayn
beurteilt auch Maududis Exegese die Kafir als
„schlimmer als die anderen
Kreaturen Allahs“
und sieht ihre Stellung
folgerichtig noch minder als die der Tiere an. Letztere können mangels
Verstandestätigkeit nichts erkennen und leben entsprechend ihren
Instinkten. Schriftbesitzer und Götzenanbeter jedoch verwerfen die
Erkenntnis der Wahrheit,
„obwohl sie Vernunft und Autorität besitzen“:
98, 6: „Die „Ungläubigen“ weigern sich, den
Propheten Mohammed als Allahs Gesandten anzuerkennen. Dies bedeutet, daß
diejenigen unter den Götzendienern und den Schriftbesitzern welche den
Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine
Wahrhaftigkeit) gilt und der ihnen aus heiligen Seiten solide und
korrekte Lehren vorträgt – auf folgende Art und Weise ihr Ende finden
werden. Sie sind nämlich schlimmer als die anderen Kreaturen Allahs. Sie
sind schlimmer als die Tiere denn letztere haben weder Verstand noch
Macht. Diese Leute verwerfen jedoch die Wahrheit obwohl sie Vernunft und
Autorität besitzen.“
(Quelle:
www.tafheem.net/main.html)
Die Inkonsistenz und Unlogik
der islamischen Heilslehre betreffend Fragen der Prädestination (wie in
Kapitel 2 beschrieben) bricht auch im vorliegenden Vers 6 aus Sure 98
wieder durch.
Interessant ist in dieser
Exegese auch die Beweisführung, die für die Richtigkeit der islamischen
Botschaft angefügt wird. Sie ist recht lapidar und begegnet uns in der
islamischen Apologetik immer wieder:
„den
Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine
Wahrhaftigkeit) gilt und der ihnen aus heiligen Seiten solide und
korrekte Lehren vorträgt.“
Behauptung
setzt Wahrheit, die Erscheinung Mohammeds ist der Beweis dafür.
12. Sie sind
schlimmer als Vieh
Sure 8, Vers 22:
Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Tauben und Stummen, die
nicht begreifen.
Sure 8, Vers 23:
Und hätte Allah etwas Gutes in ihnen gekannt, wahrlich, Er hätte sie hören
lassen. Aber hätte Er sie auch hören lassen, wahrlich, sie hätten sich
abgekehrt und weggewendet.
Sure 8, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die
nicht glauben.
Sure 25, Vers 44: Oder meinst du etwa, die meisten von ihnen würden hören, was zu
ihnen gesagt wird oder es verstehen? Sie sind ja genauso stumpfsinnig wie
Vieh. Nein, sie irren noch eher vom Weg ab, als man das vom Vieh sagen
kann.
(Übersetzung
nach R. Paret)
Tafsir
al-Jalalyn 25, 44:
Oder glaubst du, daß die Mehrheit von ihnen auf verständige und
reflektierende Art und Weise dem zuhört was du zu sagen hast? Sie sind wie
Herdentiere – nein, sie sind vom Weg noch weiter abgekommen als das Vieh
welches dem Hirten folgt. Diese Ungläubigen folgen ihrem Meister nicht,
welcher es gut mit ihnen meint sondern folgen dem Weg der Irreleitung.
Die Polytheisten von Mekka waren
glühende Verehrer ihrer Religion. Trotz Mohammeds verzweifelten Versuchen,
sie zum Islam zu verführen, zeigten nur wenige Mekkaner Interesse, diesem
neuen Glaubensbekenntnis zu folgen. Allah begann, ihre Religion
verächtlich zu machen indem er in vulgärer Sprache ihre Gottheiten
beleidigte sowie ihre Rituale und Gepflogenheiten verspottete:
Sure 2,
Vers 171:
Die Ungläubigen gleichen dem, der da anruft, was nichts hört als einen Ruf
oder eine Stimme. (Sie sind so
dumm wie das Vieh, das nur Laute hört, aber den Sinn nicht begreift)
Taub, stumm, blind, so als haben sie keinen Verstand.
Maulana Maududi erläutert obigen Vers
auf folgende Weise:
2, 171:
„Diese Parabel hat zwei Aspekte. Einerseits wird darauf hingewiesen, daß
die Mekkaner wie eine Herde von irrationalem dummem Vieh sind welche ihrem
Hirten folgen, ohne daß sie verstehen, was für Laute sie von sich geben.
(So folgen also diese Leute ihren Führern ohne daß sie verstehen, wohin
sie geführt werden.) Andererseits bedeutet dieser Vers daß, wenn ihnen
(den Mekkanern) die Wahrheit verkündet wird, sie dermaßen unsensibel sind,
daß man ebenso Herdentiere angesprochen haben könnte, die zwar Laute hören
ohne jedoch ihren Sinn zu verstehen. Diese Parabel stellt sich für beide
Interpretationen zur Verfügung.“
(Quelle:
http://www.tafheem.net/main.html)
Sure 7, Vers 179: Wir haben ja viele von den Dschinn und Menschen für die Hölle
geschaffen. Sie haben ein Herz, mit dem sie nicht verstehen, Augen, mit
denen sie nicht sehen, und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind
(stumpfsinnig) wie Vieh. Nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab. Die geben
(überhaupt) nicht acht.
(Übersetzung nach R. Paret)
Tafsir
al-Jalalyn 7, 179:
Und wir haben wahrlich viele der Dschinn und der Menschen in die Hölle
gedrängt. Sie haben Herzen mit denen sie die Wahrheit nicht verstehen und
haben Augen mit welchen sie die Beweise für Allahs Macht nicht
reflektierend wahrnehmen können. Sie können mit ihren Ohren die
Mahnzeichen nicht hören um sie zu verstehen und ihnen dann zu folgen. Sie
sind in ihrem Unvermögen zu verstehen, wahrzunehmen und zu hören wie
Herdentiere. Nein, sie befinden sich noch auf schlimmeren Abwegen als das
Vieh denn das Herdentier sucht, was ihm nützlich ist und sieht davon ab
was ihm schadet. Diese Menschen jedoch bewegen sich aus purer
Halsstarrigkeit der Hölle entgegen; sie sind es welche Warnungen in den
Wind schlagen.
Und wenn sie von den Rechtgläubigen
umgebracht worden sind werden sie wie eine Viehherde in die Hölle
getrieben werden:
Sure
19, Vers 86:
Und
trieben die Mißetäter (die
Ungläubigen)
nach Dschahannam wie eine Herde zur Tränke.
13. Ungläubige
sind wie Hunde
Sure 7, Vers 175: Und verlies ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen
gaben, doch ließ er sie beiseite, und so folgte ihm der Satan, und er ward
einer der Verführten.
Sure 7, Vers 176: Wenn wir gewollt hätten, hätten wir ihn durch unsere Zeichen
emporgehoben. Aber er war der Erde zugewandt und folgte seinen
persönlichen Neigungen. Er ist einem Hund zu vergleichen. Der hängt die
Zunge heraus, du magst auf ihn losgehen oder ihn in Ruhe lassen. So ist es
bei den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären. Aber berichte nun,
was es zu berichten gibt! Vielleicht werden sie nachdenken.
(Übersetzung
von R. Paret)
Die ausführliche Exegese zu diesem
Vers von Maulana Maududi ist sehr aufschlußreich:
7, 176:
„Weil diese Aussage hier etwas Wichtiges deutlich macht, müssen wir sie
sorgfältig untersuchen. Die Person, welche in diesem Vers erwähnt wird
repräsentiert einen üblen Typen, der Kenntnis der Zeichen Allahs, das
heisst der Wahrheit, hat. Dies hätte ihm helfen sollen eine Haltung
aufzugeben, von welcher er wußte, daß sie falsch ist und vielmehr in einer
Art und Weise zu agieren über deren Rechtleitung er sich im Klaren war.
Wäre er durch gerechtes Handeln der Wahrheit gefolgt, hätte Allah ihm
ermöglicht, auf eine höhere menschliche Geistesebene zu steigen. Er
befaßte sich hingegen mit den Vorteilen, Genüssen und Ausschmückungen des
weltlichen Lebens. Anstatt den Versuchungen dieser Welt zu widerstehen,
ist er ihnen dergestalt vollkommen erlegen, daß er seine erhabenen
spirituellen Ambitionen aufgegeben hat und gegenüber den Möglichkeiten für
intellektuelles und moralisches Wachstum indifferent wurde. Mutwillig
sprengte er all die Limiten, von welchen er wußte, daß sie ihm auferlegt
worden waren. Er hat sich also lediglich aufgrund seiner moralischen
Schwäche von der Wahrheit abgewandt; er wurde vom Satan verführt und ist
seinerseits jederzeit bereit, andere Menschen zu bezirzen und in die Irre
zu leiten. Satan führte ihn schrittweise von einem Akt der Verdorbenheit
zum andern bis er in einer Gesellschaft landete, deren Mitglieder völlig
Satans Kontrolle unterliegen und die sämtliche Fähigkeiten, rationale
Urteile abzugeben, verloren haben.
Nun folgt eine Aussage in welcher Allah den oben beschriebenen Typen mit
einem Hund vergleicht, dessen stets heraushängende Zunge und
unaufhörlicher Speichelfluß unersättliche Gier und Geiz symbolisieren. Der
Grund im Vergleich mit dem Hund legt darin, daß dieser Mensch eine
exzessive Weltlichkeit an den Tag legt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß
in verschiedenen Sprachen der Ausdruck “Hunde dieser Welt“ für Leute
reserviert ist, welche sich in übertriebenem Maße der Weltlichkeit
hingeben. Was sind denn die Charakteristika eines Hundes wenn nicht Gier
und Geiz? Schau dir doch einen Hund an! Sogar wenn man ihm einen Stein
zuwirft, kommt er in der Hoffnung angerannt, daß es ein Knochen oder ein
Stück Brot ist. Bevor er herausfindet, daß es ein Stein ist beeilt er
sich, nach dem Objekt zu schnappen. Sogar das Unbeteiligtsein eines
Menschen hindert den Hund nicht daran, hoffnungsvoll auf etwas Eßbares zu
warten – hechelnd und seine Zunge heraushängend nimmt er die ganze Welt
nur aus der Perspektive seines Bauches wahr. Sogar wenn er einen großen
Kadaver findet, wird er sich mit seinem Teil davon nicht zufrieden geben
sondern versuchen, alles in Besitz zu nehmen und die anderen Hunde nicht
in die Nähe lassen. Zudem scheint es, daß neben dem Hunger ihm der
sexuelle Drang zuvorderst steht. Die Metapher des Hundes unterstreicht das
Schicksal des weltlichen Menschen, welcher sich vom rechten Glauben und
Erkenntnis abwendet und die Zügel der blinden Lust übergibt um gänzlich in
der Befriedigung seiner Gelüste aufzugehen.“
(Quelle:
http://www.tafheem.net/main.html)
Alle Ungläubigen sind also wie
Hunde: irrational, von Trieben gepeitscht und gottlos – im Gegensatz zu
den Muslimen.
14. Alle Juden
sind Affen und Schweine
Wie kommen Muslime dazu, Juden generell
als Affen und Schweine zu bezeichnen? Wenden wir uns zuerst den Affen zu.
Die folgende im Koran überbrachte Geschichte fehlt im Alten Testament
vollständig - ein weiteres Beispiel der dreisten
►
Schriftverfälschung
unter welcher die Bibel leidet.
Jedenfalls hat die muslimische Version des alttestamentarischen Gottes
offenbar einzelne Juden in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit in
solche Tiere verwandelt. Warum? Es war eine göttliche Strafaktion wegen
Ungehorsams:
Sure 2, Vers 65: Ihr kennt doch
diejenigen unter euch, die sich in Betreff des Sabbats vergingen, zu denen
Wir sprachen: „Werdet ausgestoßene Affen!“
Etwas ausführlicher wird Allahs
Bestrafungsaktion in folgenden Versen beschrieben. Die Juden machten sich
der Übertretung des Ruhegebotes am Sabbat schuldig. Sie mißachteten dieses
sogar, nachdem sie gewarnt worden waren indem sie an diesem geheiligten
Tag, aufgrund göttlicher Beeinflussung, keine Fische fingen:
Sure 7, Vers 163: Und stell sie zur
Rede über die Stadt, die am Meer lag (Elath am Roten Meer) als sie sich am
Sabbat vergingen, als ihre Fische zu ihnen an ihrem Sabbattage
sichtbarlich kamen, aber an dem Tage, da sie keinen Sabbat feierten, nicht
kamen. Also prüften Wir sie, darum, daß sie Frevler waren.
Sure 7, Vers 164: Und als eine Sippe unter ihnen sprach: ‚Warum
warnet ihr ein Volk, das Allah vertilgen oder mit einer strengen Strafe
strafen will?’ Sie sprachen: ‚Als Entschuldigung für uns bei eurem Herrn;
und vielleicht werden sie gottesfürchtig.’
Sure 7, Vers 165: Und als sie ihre Verwarnung vergaßen, retteten
Wir diejenigen welche das Böse untersagt hatten, und erfaßten die
Ungerechten mit strenger Strafe, darum, daß sie frevelten.
Sure 7, Vers 166: Und als sie sich trutzig von dem Verbotenen
abwendeten sprachen Wir zu ihnen: „Seid verstoßene Affen!“
Maulana Maududi schreibt in seinen
exegetischen Betrachtungen:
2, 65: „Die Details dieses Vorfalls
sind in der 7. Sure in den Versen 163-166 erwähnt. Die genaue Art und
Weise, wie diese Transformation zu Affen stattgefunden hat, ist
umstritten. Manche der Schriftgelehrten sind der Meinung, daß es sich um
eine physische Veränderung gehandelt hat, währenddessen andere annehmen,
daß sich die charakterlichen Eigenschaften der Affen auf diese Menschen
übertragen haben. Aber sowohl die Wortwahl als auch die Erzählform des
Korans deuten eher auf eine eigentliche körperliche Transformation
gewisser Menschen hin als nur auf eine moralische Metamorphose. Mir
erscheint es plausibel, daß ihr Geist intakt blieb, aber daß sich ihre
Körper in Affengestalt verwandelten.“
(Quelle:
http://www.tafheem.net/main.html)
Die Juden, die sich der Übertretung des
Sabbatgebotes schuldig gemacht haben sind also, gemäss Koran, physisch in
Affen verwandelt worden. Wie die meisten alttestamentarischen Berichte vom
dramatischen strafenden Eingreifen des Allmächtigen handelt es sich auch
in diesem koranischen Bericht um die Beschreibung eines
einmaligen historischen
Ereignisses, dessen Opfer
einzelne Gesetzesübertreter waren.
Weshalb nimmt denn die islamische
Gewaltideologie eine Generalisierung
dieses historischen Ereignisses vor und diffamiert auch heute
noch alle Juden als Affen?
Tatsächlich war es Mohammed selber, der
die Juden vom Stamme der Quraiza als Brüder von Affen bezeichnet hat.
Hier die Begebenheit: “Mohammed
befahl dem Ausrufer, bekannt zu machen, daß Niemand das Nachmittagsgebet
anderwärts als bei den Banu Quraiza bete, und schickte Ali mit seiner
Fahne voraus ... Als er dann in die Nähe ihrer Burgen kam rief er: "Ihr
Brüder der Affen! Hat euch Allah beschämt und seine Strafe über euch
herabgesandt?"
(Weil, 2. Band, Seite 104)
vergleiche
►
Vernichtung
der Banu Quraiza
Da des unfehlbaren Propheten Einschätzung
immer absolute Richtigkeit hat, werden die Juden folgerichtig auch heute
noch als Affen diffamiert - ausnahmslos. Diese Diffamierung beinhaltet
natürlich nicht mehr die reale physische Komponente von der Maududi
spricht, denn wie wir alle sehen, haben sogar die Juden menschliche
Gestalt. Vielmehr soll damit ihre besondere Verwerflichkeit zum Ausdruck
gebracht werden - eine Verwerflichkeit, die von Allah offenbar mit Affen
und, wie folgender Vers belegt, auch mit Schweinen assoziiert wird.
►
Video
Denn nicht nur in Affen hat Allah die
Juden verwandelt sondern auch in Schweine. Diese Präzisierung der oben
überbrachten Begebenheit finden wir in:
Sure 5, Vers 60: "Kann ich euch etwas
Schlimmeres verkünden als das, was euer Lohn bei Allah ist? Wen Allah
verflucht hat und wem Er zürnt - und verwandelt hat Er einige von ihnen zu
Affen und Schweinen - und wer dem Tagut dient, die befinden sich in
schlimmem Zustand und sind weit abgeirrt vom ebenen Pfad."
Tafsir al-Jalalayn 5, 60: Sagt: „Soll ich euch über
diejenigen informieren, welchen eine schlimmere Vergeltung von Allah droht
weil sie dem anhängen, was ihr verwerflich findet? Es sind diejenigen
welche Allah verflucht hat, welche Er aus Seiner Gnade ausgeschlossen hat
und auf welche Er so wütend ist, daß Er manche von ihnen in Affen und
Schweine verwandelt hat. Es sind diejenigen, welche die falsche Gottheit,
Satan verehren und ihm hörig sind, nämlich die Juden. Sie sind in einer
unvorteilhafteren Situation weil sie im Höllenfeuer landen werden und sie
sind noch weiter vom rechten Pfad – vom Pfad der Wahrheit – entfernt.“
Hier werden wir darüber
belehrt, daß die Juden nicht Gott sondern Satan verehren und ihm hörig
sind. Kein Wunder zürnt ihnen der muslimische Gott. Dieser Zorn wird auch
im 7. Vers der ersten Sure beschworen. Diese Sure ist Teil eines jeden
muslimischen Gebetes. Damit wird der Hass gegen die Juden jeden Tag
millionenfach zementiert (Im gleichen Aufwisch werden auch noch die
Christen als "die Irrenden"
diffamiert):
Sure 1, Vers 7: Nicht derer, denen Du
zürnst, und nicht der Irrenden.
Alle faschistoiden totalitären Ideologien
leben von der generellen Diffamierung von Minderheiten und
Andersgläubigen, ihrer Dämonisierung und Entmenschlichung. So wird zuerst
Haß aufgebaut und dann kanalisiert. Man muß sich fragen, was das alles mit
Religion und vor allem was das mit Gottes weisem Ratschluss und Seiner im
Islam immer wieder beschworenen Barmherzigkeit zu tun haben soll. Die
Antwort haben wir in dieser Islamdokumentation schon mehrfach gegeben:
Alles Nicht-Islamische muß gehaßt werden. Allahs Barmherzigkeit ist für
Muslime reserviert.
►
Video
►
Video
15. Den
Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt
Allahs
Irreleitung der Ungläubigen ist eine göttliche Strafaktion, auf die im
Koran an vielen Stellen hingewiesen wird. Die Art und Weise Seines
Eingreifens in das Leben der Kafir ist vielgestaltig.
►
Irreleitung
Eine
Möglichkeit der Einflußnahme - sie ist allerdings indirekter Natur - wird
in den Versen 36 und 37 aus der 43. Sure beschrieben. Demnach wird jedem
Ungläubigen von Allah ein Satan zur Seite gestellt. Die so Beschatteten
können ihren teuflischen Begleiter zwar nicht sehen; ebensowenig können
Menschen die sie zeitlebens begleitenden beiden Engel erkennen.
►
Das Buch der menschlichen Taten
Trotzdem sind
diese Beigesellungen nicht metaphorisch sondern absolut real zu verstehen.
Sure
43, Vers 36: Und wer sich
abkehrt von der Ermahnung des Erbarmers, dem gesellen Wir einen Satan bei,
der sein Gesell sein soll.
Sure 43, Vers 37:
Denn siehe, die Satane sollen sie abwendig machen vom Weg, während sie
sich für geleitet halten sollen;
Tafsir al-Jalalayn 43, 36:
Und wer immer sich zurückzieht, und die Ermahnung des erbarmenden Einen,
das heisst den Koran vergißt, dem weisen Wir zu, für den erschaffen Wir
einen Teufel, welcher sein Geselle wird. Er wird nie von seiner Seite
weichen.
Tafsir al-Jalalayn 43, 37: Und
tatsächlich, diese Teufel werden den Blinden den Weg zur Rechtleitung
versperren derweil sie glauben rechtgeleitet zu sein.
Es sind also
tatsächlich auch diese Teufel, welche für die den Ungläubigen an zahllosen
Stellen angedrohte Irreleitung verantwortlich zeichnen „
die Satane sollen sie abwendig machen vom Weg“.
Wie im Kapitel
►
Satane im Islam
ausgeführt
wird, ist Iblis mit seinen
„Gesellen“
zu diesem Behufe hienieden unterwegs.
16. Sie können bei
Bedarf gefoltert werden
1.
bei
►
Khaybar:
Kinana,
dessen Gemahlin Safjjeh nach seinem Tod
zur neuen Ehesklavin von Mohammed wurde, war einer der Führer der Juden
und hatte die Schätze der geflüchteten Banu Nadir in Verwahrung.
Man führte ihn vor Mohammed und fragte ihn danach:
"Kinana
leugnete und sagte, er wisse nicht, wo sie sich befinden. Da wurde ein
Jude vor Mohammed gebracht, welcher sagte: "Ich habe gesehen, wie Kinana
jeden Morgen um diese Ruine herumging." Mohammed sagte zu Kinana: "Darf
ich dich töten, wenn wir den Schatz bei dir finden?" Dieser sagte: "Ja".
Mohammed ließ dann die Ruine aufgraben, und man fand darin einen Teil der
Schätze. Er fragte ihn hierauf nach dem Übrigen, und als er sich weigerte
es anzugeben, befahl Mohammed dem Zubeir Ibn Alawwan, ihn zu foltern,
bis er alles herausgebe. Dieser schlug ihm mit dem Zündholze auf die Brust
(d.h. er entzündete ein Feuer auf seiner Brust),
bis er dem Tode nahe war, dann übergab er ihn dem Mohammed Ibn Maslama,
der ihn für seinen Bruder Mahmud tötete."
(Weil, 2. Band, Seite 163) Damit war auch noch ein
hängiger Fall von Blutrache bereinigt.
2. bei
►
Badr:
„Die
Muslime fanden dort Quraisch, welche Wasser holten ... Sie führten sie vor
Mohammed, welcher gerade betete, und fragten sie aus ... sie schlugen sie
und mißhandelten sie, bis sie endlich sagten ...“
(Weil, 1. Band, Seite 325)
Folter ist also eine legitime Maßnahme zur
Glaubensverbreitung innerhalb der islamischen Doktrin.
17. Ungläubige sind doppelt
schuldig
►
Ungläubige machen von Allahs Weg abwendig
Ungläubige machen sich nicht nur
durch ihren Unglauben vor Allah schuldig (und müssen deshalb von den
Rechtgeleiteten bekämpft werden). Vielmehr hindern sie auch Muslime durch
ihre schiere Existenz daran, den einzig richtigen Glauben in gehöriger
Freiheit leben zu können:
Sure
16, Vers 88:
Und diejenigen, die nicht glaubten und von Allahs Weg abwendig machten,
sollen von Uns Strafe über Strafe erhalten, dafür daß sie Verderben
stifteten.
Tafsir al-Jalalayn 16,88:
Denjenigen welche nicht glauben und anderen den Weg zu Allah und Seiner
Religion versperren, werden wir Strafe über Strafe zufügen dafür, daß sie
ungläubig sind – Ibn Mas’ud sagte: „Ihre Strafe soll aus Skorpionen
bestehen, deren Giftzähne so lang wie die höchsten Palmen sind“ – und
dafür, daß sie Verderben stiften indem sie andere vom Glauben abhalten.
Für die Verunsicherung (innerer
Aufruhr)
►
Fitna,
die den Muslimen von den kafir zugemutet wird, fällt auch die
jenseitige Strafe doppelt gräßlich aus, wobei man sich fragen muß, ob eine
Steigerung der ohnehin schon höllischen Qualen überhaupt noch möglich ist.
►
Dschahannam
|
Chef der Islamischen
Konferenz warnt Europa vor Kollisionskurs mit Muslimen
Der
Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC),
Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisiert die zunehmende Islamophobie in
Europa und warnt vor einem "Kollisionskurs" zwischen Europa und den
Muslimen. (6. Mai 2010)
In einer
Rede vor dem Ständigen Rat der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte Ihsanoglu am Donnerstag in
Wien, daß das Problem der Intoleranz gegenüber Muslimen derzeit "in
Europa besonders akut" sei.
Negative
Darstellung des Islam
"Dieses
Phänomen ist ein Affront gegenüber den Menschenrechten und der Würde
der Muslime" und stelle eine "Bedrohung für die Stabilität, Harmonie
und Sicherheit" der Welt dar, mahnte Ihsanoglu. Konkret nannte er
die wachsende Zustimmung zu rechtsradikalen Parteien mit ihrer
"völlig unverständlichen Aversion gegenüber dem Islam". "Sie reißen
die Lehren des Islam völlig aus dem Kontext (...) und manipulieren
die Gedankenwelt der Durchschnittseuropäer durch eine verzerrte und
negative Darstellung des Islam und der Muslime."
Kollissionskurs
Dies führe
zu Entwicklungen wie dem Schweizer Minarett-Referendum, "dessen
'Fallout' (radioaktiver Niederschlag, Anm.) sich schnell über ganz
Europa verbreitet". Das Votum für ein Verbot von Minaretten sei
nicht nur ein Angriff auf die Religionsfreiheit, sondern auch
"zutiefst spaltend" und trage das Risiko eines "Kollisionskurses" in
sich. Ihsanoglu erinnerte auch an die Kontroverse über die dänischen
Mohammed-Karikaturen, mit denen "unter dem Vorwand der
Meinungsäußerungsfreiheit Intoleranz geschürt" worden sei.
Quelle:
http://religion.orf.at/projekt03/news/1005/ne100506_oic_fr.htm |
18. Ungläubige
werden durch die koranische Botschaft
gewarnt
Sure 5, Vers 19:
O Volk der Schrift, gekommen ist nunmehr zu euch Unser Gesandter, euch
aufzuklären über das Ausbleiben der Gesandten, damit ihr nicht sagt: "Zu
uns kommt weder ein Freudenbote noch ein Warner." Und gekommen ist nun zu
euch ein Freudenbote und ein Warner, und Allah hat Macht über alle Dinge.
Nachdem Ungläubige gewarnt und zum Islam eingeladen wurden
folgt der zweite Schritt im islamischen Aktionsplan zur Verbreitung der
Religion des Friedens und der Toleranz.
19. Gegen
Ungläubige soll Krieg geführt werden
Sure 49, Vers 15:
Gläubige sind nur die, welche an Allah und seinen Gesandten glauben und
hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das
sind die Wahrhaftigen.
Sure 9, Vers 41:
Ziehet aus, leicht und schwer bewaffnet, und
eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr
es begreifet.
►
Anhang 2
20. Ungläubige
können versklavt werden
►
Sklaven im Koran
21. Ungläubige
Frauen können nach Belieben vergewaltigt
werden
Berichte
von Massenvergewaltigungen (siehe „gang rape“ in Frankreich. Belgien etc.)
sind mittlerweile ausführlich dokumentiert.
►
Sexueller Mißbrauch von Sklavinnen und
ungläubigen weiblichen Kriegsgefangenen
22. Sie werden
dereinst von den Muslimen verspottet
Sure 83, Vers 34:
Doch an jenem Tage werden die Gläubigen die Ungläubigen verlachen,
Sure 83, Vers 35:
Wenn sie von den Hochzeitsthronen (im Paradies)
ausschauen.
Sure 83, Vers 36:
Sollen die Ungläubigen für ihr Tun nicht belohnt werden?
(mit der Hölle)
23. Sie sollen
erniedrigt und unterworfen werden
Sure 9, Vers 29:
Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht
glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah
und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der
Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.
►
Dhimmitude und Schutzgelderpressung

(Quelle:
http://www.middle-east-info.org/gateway/arabsinisrael/index.htm)
24. Sie sind
unrein und in ihren Herzen ist Krankheit
Fragen der Reinheit
beziehungsweise der Unreinheit nehmen im islamischen Dogma einen
ausufernden Raum ein. So werden zum Beispiel Speisen und Getränke
als rein oder unrein eingestuft. Die rituelle Reinheit, auf die
Allah so großen Wert legt, wird durch eine aufwändige und peinlich
geregelte Reinigungsprozedur erreicht, der sich jeder Muslim vor dem Gebet
zu unterziehen hat. Auch weitere Bedingungen zum Thema Reinheit sind beim
Gebet zu beachten:
|
Fatwa
über das Verschleiertsein der Frau beim Beten
Von dem
Rechtsgutachtergremium der al-Azhar Moschee in Ägypten
(Institut für Islamfragen, dh, 28.02.2007)
Unbedeckte Tabuzonen der Frau machen das Gebet ungültig
Frage:
Darf
eine Frau ihre Füße während des Betens unverschleiert lassen?
Antwort:
"Der
ganze Körper einer Frau ist eine Tabuzone (arab. 'Aura) während des
Betens. Ausgenommen sind ihre Hände (ab dem Handgelenk) und das
Gesicht. Falls irgendwelche Stellen ihres Körpers während des Betens
sichtbar werden, wird ihr Gebet ungültig."
"Imam
Malik (Gründer einer der Rechtsschulen des sunnitischen Islam) ist der
Meinung, daß das Beten einer Frau gültig ist, wenn sie während des
Betens ein klein wenig ihrer Tabuzone zeigt, obwohl dies unerwünscht
ist. Sie muß jedoch während des Betens dieser sichtbar gewordene
Körperteil wieder verschleiern. Falls es noch einmal sichtbar wird,
muß sie es nicht mehr verschleiern, denn in diesem Fall muß sie für
ihre Sünde zahlen." Imam Malik betrachtet die Füße einer Frau als eine
leichte Tabuzone.
"Die
Hanafiten (eine andere Rechtsschule des sunnitischen Islam) betrachtet
die Oberseite der weiblichen Füße nicht als Tabuzone, allerdings die
Fußsohle. Falls eine Frau die Fußsohle während des Betens zeigt, ist
ihr Beten ungültig".
(Quelle:
http://www.islaminstitut.de/anzeigen-von-Fatawa.43+M57ae39ff9a1.0.html) |
Alle
totalitären Systeme beharren auf der punktgenauen Befolgung ihres Dogmas
und brandmarken jegliche Divergenz. Die Spirale immer engerer und
rigiderer Regelungen ist systemimmanent.
Eine weit folgenreichere
Verwendung des Reinheitsbegriffes betrifft die Ungläubigen. Sie sind
unrein „aufgrund ihrer
inneren Niederträchtigkeit“.
Hier werden, einmal
mehr, Andersgläubige diffamiert indem sie pauschal zu bösartigen und
moralisch minderwertigen Wesen degradiert werden. Allein schon ihr
Unglaube berechtigt die frommen Muslime, ihnen jegliche positiven
Eigenschaften abzusprechen:
Sure 9, Vers 28:
O ihr, die ihr glaubt, siehe, die Götzendiener sind unrein. Drum sollen
sie sich nicht nach diesem ihrem Jahr der heiligen Moschee nähern. Und so
ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah sicherlich, so Er will, aus
Seinem Überfluß versorgen; siehe, Allah ist wissend und weise.
Tafsir al-Jalalayn 9, 28:
Oh ihr Gläubigen, die Götzendiener sind wahrhaftig unrein. Sie sind
schmutzig aufgrund ihrer inneren Niederträchtigkeit. Laßt sie also nicht
an die heilige Moschee ran; laßt sie nicht ins innere Heiligtum nach ihrem
Jahr, dem 9. Jahr der Auswanderung. Falls ihr befürchtet, ihr könntet
aufgrund der Einstellung des Handels mit ihnen verarmen, Allah wird euch
sicherlich aus seiner Fülle bereichern wenn Er dies will. – Tatsächlich
tat Er dies dann in der Folge mit Eroberungsfeldzügen und der Auferlegung
der Schutzgeldsteuer (Giziya). Allah ist wissend und weise.
►
Dhimmitude und
Schutzgelderpressung
|
Frankreich:
Verbrennen, quälen,
schlagen - wenn muslimische Mädchen mit Nicht-Muslimen sprechen
In
Frankreich sorgen derzeit grauenvolle Fälle für Aufsehen, bei denen
Muslime ihre Töchter nur deshalb grausam quälen, weil diese sich in
Frankreich integrieren wollen und auch mit Nicht-Muslimen sprechen.
Soeben hat ein Gericht in Mulhouse (Haut-Rhin) eine Algerierin
verurteilt, weil diese ihrer 20 Jahre alten Tochter mit einem
glühenden Messer Hand und Arme verbrannt hatte: Ihr "Vergehen" - die
Tochter hatte sich mit einem ethnischen Franzosen getroffen. Die
Mutter sagte vor Gericht, selbst wenn der Franzose zum Islam
konvertieren würde, dann hätte er immer noch bis an sein Lebensende
ekeliges Christenblut in seinen Adern. Die Mutter sagte, die Familie
lehne "Christenblut" aus religiösen Gründen in der Familie strikt ab.
Sie wurde zunächst in der Psychiatrie untersucht - doch sie gilt als
voll zurechnungsfähig und wurde daher verurteilt. Die Tochter hat noch
immer Verbrennungen zweiten Grades an Hand und Arm. Die Mutter droht
damit, die Tochter "der Ehre halber" zu ermorden, wenn diese abermals
mit einem französischen Christen spricht.
Sie werden gequält und
gedemütigt, wenn sie sich in Frankreich integrieren wollen
In einem
anderen Fall wurden in Châteauroux Mutter und Vater eines 14 Jahre
alten muslimischen Mädchens zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil sie
versucht hatten, ihre Tochter zu verbrennen. Die Tochter hatte mit
einem "Ungläubigen" telefoniert. Dafür übergossen sie das Mädchen mit
Benzin und versuchten, sie anzuzünden.
Quellen:
Die
französische Nachrichtenagentur AFP hatte am 30. Oktober 2008 eine
Umfrage veröffentlicht, nach der 54 Prozent der in Frankreich lebenden
Muslime die sofortige Einführung eines Großteils der islamischen
Scharia wünschen...
Quelle:
www.akte-islam.de |
Eine grundlegend andere
Gewichtung des Begriffs der Unreinheit nimmt hingegen das Neue Testament
vor:
Matthäus 15, 16 Und
Jesus sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr noch immer unverständig?
17 Merkt
ihr nicht, daß alles, was zum Mund hineingeht, das geht in den Bauch und
wird danach in die Grube ausgeleert?
18 Was
aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den
Menschen unrein.
19 Denn
aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl,
falsches Zeugnis, Lästerung.
20 Das
sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen
Händen essen macht den Menschen nicht unrein. (Lutherbibel)
Nicht nur die theologischen
Konsequenzen dieser anderen Sichtweise der Reinheitsproblematik sind
erheblich. Das in der Bibel angelegte Menschenbild hat im
gesellschaftlichen und kulturellen Bereich Werte gesetzt, die für die
abendländische Kultur unabdingbar sind: Jedem Menschen wird ein
eigenständiges moralisches Urteil zugestanden, er wird somit in die
Freiheit entlassen. Das heisst, es wird von ihm ein
eigenverantwortlicher Gebrauch seines Verstandes erwartet. Er ist
mündig. Erst diese Freiheit ermöglicht eine positive Wertung der
Würde als Grundrecht jedes Menschen.
Dieses Menschenbild findet
seinen Ausdruck in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“:
|
Artikel
1
Alle
Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind
mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der
Brüderlichkeit begegnen.
(Quelle:
http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm) |
Die nächste koranische
Diffamierung aller Ungläubigen beinhaltet die Aussage, daß „in
deren Herzen Krankheit ist“
Sure 9, Vers 125:
Was aber jene anlangt, in deren Herzen Krankheit ist, so fügt sie Zweifel
zu ihrem Zweifel hinzu, und sie sterben als Ungläubige.
Maududi verweist in der Exegese
zu diesem Vers 125 aus Sure 9 auf seine Ausführungen zu Sure 8, Vers 2. Er
erkennt in der koranischen Botschaft nicht nur den schon bestens bekannten
Anspruch auf vollkommene Befehlserfüllung
►
Die absolute
Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten
sondern stilisiert die
Überwindung der kritischen Vernunft zur höchsten Glaubensleistung, die ein
Muslim in seinen lebenslangen Unterwerfungsbemühungen überhaupt erreichen
kann: „Der Glaube
eines Menschen erreicht dann eine erhebliche Höhe, wenn er anstatt zu
versuchen, die Befehle Allahs und Seines Propheten zu verdrehen und zu
entstellen, er die Gewohnheit entwickelt, diese anzunehmen und sich ihnen
zu unterstellen.“
Und weiter:
„Falls er zögert, sich Allahs Befehl zu
unterziehen, so verringert dies seinen Glauben.“
Ferner werden nur
Glaubensanstrengungen von Muslimen, d.h. religiöse Bemühungen, die
innerhalb des islamischen Glaubensgebäudes erbracht werden von Allah
überhaupt gewürdigt. Eine religionsübergreifende Moral ist im Islam nicht
vorgesehen. Die „Goldene Regel“ hat keine Gültigkeit.
►
Goldene Regel
8, 2: Der Glaube eines Menschen wächst, wenn er in
der Lage ist, den Befehl Allahs dem er begegnet zu bekräftigen und
sich ihm unterzuordnen. Dies ist noch
mehr der Fall, wenn er denjenigen Befehlen gehorcht, welche seinen
persönlichen Vorlieben zuwider laufen. Der Glaube eines Menschen erreicht
dann eine erhebliche Höhe, wenn er anstatt zu versuchen, die Befehle
Allahs und Seines Propheten zu verdrehen und zu entstellen, er die
Gewohnheit entwickelt, diese anzunehmen und sich ihnen zu unterstellen.
Wenn er sich zudem bemüht, seine Verhaltensweise der (Glaubens)lehre
anzupassen welche sich seiner persönlichen Meinung und Wahrnehmung
entgegenstellt, wider seine Gepflogenheiten, Interessen und
Bequemlichkeiten läuft und nicht in Übereinkunft mit seinen Loyalitäten
und Freundschaften ist. Falls er zögert, sich
Allahs Befehl zu unterziehen, so verringert dies seinen Glauben. So
lernt man, daß Glaube kein statisches und unbewegliches Objekt ist sowie
nicht jeder Akt von Glaube oder Unglaube dieselbe Qualität hat. Ein
Glaubensakt kann besser oder schlechter sein als ein anderer Akt von
Glauben. Denn Glaube und Unglaube sind beide fähig, zu wachsen oder sich
zu verringern.
All dies bezieht sich auf den Kern von
Glauben und Unglauben. Wenn sie jedoch als Basis für die Dazugehörigkeit
zur muslimischen Gemeinde oder im Zusammenhang mit den Rechten und
Pflichten als den nötigen Konsequenzen dieser Mitgliedschaft aufgeführt
werden, dann muß eine klare Demarkationslinie zwischen den Gläubigen und
den Ungläubigen gezogen werden. Die Bestimmung darüber, wer ein Gläubiger
ist und wer nicht hängt somit von einem grundsätzlichen Minimum an Glauben
ab, die Qualität dieses Glaubens spielt dabei keine Rolle. In einer
islamischen Gesellschaft haben alle Gläubigen dieselben Rechte und es wird
von ihnen verlangt, daß sie dieselben Pflichten erfüllen – egal wie die
Qualität ihres Glaubens ist. Auf dieselbe Weise werden alle Ungläubigen in
dieselbe Kategorie „Ungläubige“ gesteckt, ob ihr Unglauben nun
durchschnittlich oder einer extrem ernsthaften Natur sei.
(Quelle:
www.tafheem.net/main.html
Hervorhebungen durch die
Autoren)
Die
Demarkationslinie zwischen Mensch und Unmensch markiert also die
Zugehörigkeit zum Islam,
vorerst einmal unabhängig von der Qualität und Tiefe des Glaubens.
Vielmehr hängt sie
„von
einem grundsätzlichen Minimum an Glauben ab“
Dieses
„Minimum an Glauben“
wird schon durch das Nachsprechen des Glaubensbekenntnisses
erreicht. Es macht aus einem Unmenschen per
sofort einen wahrhaftigen Menschen, einen Rechtgeleiteten:
►
Das islamische
Glaubensbekenntnis „SCHAHADA“
In dieser
islamischen Gesellschaft
„haben alle
Gläubigen dieselben Rechte und es wird von ihnen verlangt, daß sie
dieselben Pflichten erfüllen.“
Tilman Nagel
schreibt zum Gebrauch der Vernunft im Islam und seiner grundlegend anderen
Definition im Christentum:
“Überdies hat der Mensch den Verstand
als das nützlichste Hilfsmittel geschenkt bekommen, mit dem er sich Tag
für Tag von der Notwendigkeit des Gehorsams gegen Allah überzeugen kann.
Eben deswegen wird der Verstand bisweilen als Allahs liebstes Geschöpf
gepriesen; er hat die Aufgabe, den Menschen zur Bewältigung des
diesseitigen Daseins mittels Entfaltung eines sich steigernden
Einfallsreichtums anzuleiten; da Allah Adam alle Namen lehrte, wird der
Mensch von sich aus die Menge des von Allah ihm bestimmten Wissens ohnehin
nicht vermehren können. Im Einklang mit der Botschaft des Korans fällt dem
Verstand die Funktion zu, die Einsicht in die Heilswichtigkeit des Islam
zu vermitteln und dem Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, sich in der
Treue zum Gesetz zu bewähren.
In
diesem Zusammenhang sei ein kleiner, aber allem Anschein nach
folgenreicher Unterschied zwischen dem koranischen und dem biblischen
Schöpfungsbericht angemerkt: In der Genesis erhalten Adam und Eva den
Befehl: „Seid fruchtbar
und vermehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und
herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und
über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Die Welt
wird nicht zur Verfügung gestellt, ohne daß eine Leistung des Menschen
erforderlich wäre. Der Gott des Korans sorgt demgegenüber unermüdlich und
ohne Unterbrechung für die Geschöpfe. In Genesis 2, Vers 19 f heißt es
weiter: „Und Gott der Herr machte aus Erde alle Tiere auf dem Felde
und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß
er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde,
so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jedem Vieh und Vogel unter
dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen.“ Nicht als
Stellvertreter Gottes, sondern in eigener Verantwortung muß der biblische
Adam in der Schöpfung tätig werden; dazu verfügt er über den Verstand, der
nicht allein dazu taugt, die Differenz zwischen Sein und Seinsollen
auszugleichen. Der auf sich selber gestellte Mensch gebraucht den Verstand
zur Fristung seines irdischen Daseins, und schwach und unvollkommen wie er
ist, wird er dabei Schuld auf sich laden; hier liegt die Wurzel der
Erbsünde. Der Muslim hingegen ist nicht mit ihr belastet, den Allah sorgt
für ihn, wie er ihm schon die Bürde der Benennung der Schöpfung, die Last
des eigenverantwortlichen Umgangs mit ihr, abnahm.“
(Tilman Nagel, Islam,
WVA-Verlag Skulima, Westhofen, 2001, Seite 60)
►
A
Unterwerfung
Zentrale
kulturelle Begriffe wie
-
Eigenverantwortung
-
Freiheit
-
Würde
-
Mündigkeit
-
Gebrauch der
Vernunft
fehlen im
islamischen Dogma oder werden vollkommen anders gewichtet als in der
abendländischen Zivilisation.
25. Sie sind die
Helfer Satans
Die Aussagen des folgenden
Verses haben sehr weitreichende Konsequenzen und erklären,
warum sich Muslime allein schon durch die
schiere Existenz von Unglauben angegriffen und beleidigt fühlen:
Ungläubige helfen durch ihren Unglauben dem Satan in seinem teuflischen
Werk. Ein Werk, welches darauf abzielt, weiteren Unglauben zu stiften und
das damit die Rechtgeleiteten in ihrem Glauben und in ihren Bemühungen,
ein gottgefälliges Leben zu führen bedroht.
►
Fitna Unglaube wird
damit zum Angriff auf jeden einzelnen Muslim emporstilisiert, was
natürlich jedwelche Verteidigungshandlungen legitimiert.
Sure 25, Vers 55:
Und sie verehren außer Allah was ihnen weder nützt noch schadet; und der
Ungläubige ist wider seinen Herrn ein Helfer Satans.
Tafsir al-Jalalayn 25, 55:
Und die Ungläubigen, sie verehren außer Allah diese, welche ihnen weder
nützen, falls sie sie verehren, noch schaden, falls sie davon absehen, sie
zu verehren – damit sind Götzen gemeint. Und der Ungläubige, er ist
immerdar ein Pateigänger wider seinen Herrn und ein folgsamer Helfer
Satans.
Auch Maududi
erkennt:
Unglauben verhindert die weltweite Durchsetzung von Allahs Recht und ist
somit ein direkter Angriff auf den Islam.
Jeder Ungläubige ist ein Feind des Islam:
25, 55:
Folgendes ist charakteristisch betreffend
eines typischen Ungläubigen: er hilft denen und verteidigt all jene,
welche gegen Allah rebellieren. Er ist ein Feind all derer die sich
bemühen, Allahs Wort einzurichten und Sein Gesetz in der Welt
durchzusetzen. Er hat – entweder direkt oder indirekt – mit all den Werken
zu tun, welche den Ungehorsam gegenüber Allah fördern; er widersetzt sich
und widersteht jeglichen Bemühungen die erbracht werden um Menschen auf
den Pfad zu Allahs Gehorsam und Dienst hinzuleiten.
(Quelle:
www.tafheem.net/main.html)
Ein tiefes Vertrauen in die
Glaubenstreue Seiner Diener scheint Allah nicht zu haben. Dies ist leicht
verstehbar - der freie Gebrauch der Verstandestätigkeit bringt das
islamische Glaubenssystem zum Einsturz:
►
10 Gründe, aus dem
Islam auszutreten
26. Sie haben ihre
Schriften korrumpiert
Ein Beispiel biblischer Schriftverfälschung bzw. deren
Richtigstellung und Ergänzung durch islamische Geschichtsschreibung
findet sich in der Sirat Rasul Allah:
„Gott wird
sich eurer erbarmen, und seid nicht widerspenstig gegen mich, wie es die
Jünger Isa Ibn Mariams (der islamische Jesus)
waren. Sie fragten: ‚Worin waren wir widerspenstig?’ Mohammed antwortete:
‚Er hat sie aufgerufen, wie ich euch, wer eine nahe Sendung hatte, freute
sich damit und war zufrieden, aber wer in die Ferne gehen sollte, zeigte
Unwillen und weigerte sich.’ Isa klagte es Gott, dem Erhabenen, und am
Morgen sprach jeder von ihnen die Sprache des Volkes, zu dem er gesandt
wurde. Unter den Jüngern und ihren Nachfolgern, welche Isa ausgesandt
hatte, waren Peter und Paul, welch letzterer zu den Nachfolgern und nicht
zu den Jüngern gehörte. Diese wurden nach Rom geschickt, und Andreas in
das Land, wo die Menschen einander auffressen, Thomas nach Osten in das
Land Babel, Philipp nach Karthago, das ist Afrika, Johannes nach Ephesus,
in das Land der Gefährten der Höhle, Jakob nach Jerusalem, die Stadt des
Heiligen Tempels, Bartholomäus nach Arabien in das Land Hedjaz, Simon in
das Land der Berber und Jehudsa, der nicht zu den Jüngern gehörte, wurde
an Judas Stelle gesetzt.“ (Weil, 1. Band, Seite
319)
Zum Umgang des Islam mit biblischem Material schreibt R.
Paret:
„Objektiv
betrachtet hatte eine derartige Rückschau auf die frühere Heilsgeschichte
eine armselige Nivellierung zur Folge. Anstatt die Vergangenheit in der
Vielfalt ihrer Erscheinungsformen zur Kenntnis zu nehmen und gelten zu
lassen, hat Mohammed immer nur sich selber und seine eigenen Zeitumstände
darin gesucht und wiedergefunden. Die handelnden Personen verblaßten zu
bloßen Schemen.“ (R. Paret, Mohammed und der
Koran, Kohlhammer, Stuttgart, Seite 100)
Das Wirken der Apostel nach dem Tode Jesu umfaßt in der
Bibel folgende Kapitel:
-
Römerbrief, verfaßt von Paulus
-
2 Briefe
an die Korinther sind eine Korrespondenz von Paulus mit den Korinthern
(Korinth liegt in Griechenland)
-
Galaterbrief von Paulus (die Galater waren ein Volksstamm in Kleinasien)
-
Epheserbrief, verfaßt von Paulus (Ephesus war eine bedeutende Stadt in
Kleinasien)
-
Philipperbrief, verfaßt von Paulus (Philippi ist eine Stadt in
Mazedonien)
-
Kolosserbrief, verfaßt von Paulus (Kolossä lag in Kleinasien)
-
2 Briefe
an die Thessalonicher, verfaßt von Paulus (Thessalonich (heute Saloniki)
liegt in Griechenland
-
2 Briefe
an Thimotheus, verfaßt von Paulus (Thimotheus war ein enger Mitarbeiter
von Paulus in Ephesus)
-
Brief an
Titus (Titus war bedeutender Mitarbeiter von Paulus)
-
Brief an
Philemon, verfaßt von Paulus (Philemon war ein wohlhabender Christ)
-
Brief an
die Hebräer (Verfasser unbekannt, neben Paulus werden auch Barnabas,
Stephanus, Silas oder Apollos genannt) an Gemeinden in Palästina
-
Brief
des Jakobus an Judenchristen
-
1. Brief
des Petrus an kleinasiatische Gemeinden
-
2. Brief
des Petrus als Vermächtnis
-
3 Briefe
des Johannes an Gemeinden in Kleinasien und Palästina
-
Brief
des Judas (wahrscheinlich ein leiblicher Bruder Jesu) an Gemeinden in
Palästina
►
Verfälschung der Schrift
Findet sich auch Schriftverfälschung im Koran? Hier ein
Beispiel: Anläßlich seiner Nachtreise zu Allah in den Himmel soll Mohammed
auf seinem fliegenden Pferd al-Buraq in Jerusalem Halt gemacht haben. Die
Begebenheit fand noch in der mekkanischen Periode seiner
Offenbarungstätigkeit statt und ist in der 17. Sure beschrieben:
Sure 17, Vers 1:
Preis dem, der Seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen
Moschee (die Kaaba)
zur fernsten Moschee (in Jerusalem),
deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm unsere Zeichen zu zeigen.
Siehe, er ist der Hörende, der Schauende.
Dieses Ereignis ist in den Ahadith umfangreich belegt. Die
Himmelsreise Mohammeds ist laut islamischen
Schriftgelehrten nicht als Vision, d.h. nicht als inneres
Offenbarungserlebnis zu verstehen, sondern als reale Begebenheit.
Muslim zum Beispiel berichtet, daß
Mohammed in der im Koran erwähnten Moschee gebetet hat, bevor ihn Gabriel
in den Himmel emporhob:
Muslim B001 N0309:
Anas b.
Malik berichtet, daß der Gesandte Allahs folgendes gesagt habe: „Mir
wurde ein weißes, langes Tier gebracht – al-Burak – welches größer als
ein Esel aber kleiner als ein Maulesel war und welches seine Hufe in
großen Abständen niedersetzte. Ich stieg auf und ritt zum Tempel (Bait
Maqdis = Haus der Heiligkeit in Jerusalem). Dann machte ich das Tier an
dem Ring fest, welcher jeweils von den Propheten benutzt wurde. Ich
betrat die Moschee und betete zwei „rak’ahs“
(zwei Islamische Gebetsrunden).
Nachdem ich das Gebäude wieder verlassen hatte, brachte mir Gabriel ein
Gefäß mit Wein und eines mit Milch. Ich wählte die Milch und er sagte:
‚Du hast das natürliche gewählt.’ Dann nahm er mich mit in den Himmel
...“
Zu Zeiten Mohammeds stand in Jerusalem noch keine Moschee,
in diese Stadt hatte sich bis anhin auch noch kein Muslim begeben – außer
Abraham, den das islamische Dogma als ersten Muslim benennt und von dem es
behauptet, daß er auf seiner Reise nach Syrien
in dieser Stadt verweilt sei.
Alle sakralen Gebäude dieser Stadt waren zu Zeiten des
Propheten jüdische oder christliche Versammlungsorte. Auch Abraham hatte
in Jerusalem keine Bautätigkeit entwickelt, er
soll allerdings, so berichtet die
►
Die Abrahamlegende,
die
Kaaba errichtet haben.
Und genau an der Stelle, wo in
Jerusalem früher der jüdische Tempel stand, auf dem Tempelberg „deren
Umgebung Wir gesegnet haben“
haben die Umayyaden nach der Eroberung dieser Stadt (638) ungefähr im
Jahre 700 die dort stehende christliche Basilika St. Maria durch Zufügung
einer Kuppel in die Al-Aqsa-Moschee ►
http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Aqsa-Moschee umgewandelt.
Aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und der
Formulierung dieses Verses drängt sich die Vermutung auf, daß er nach der
Eroberung von Jerusalem Eingang in den Koran gefunden hat.
Die revisionistische Umschreibung
der Bibel (hier am Beispiel der Apostelgeschichte) wie auch Vers 1 aus
Sure 17 machen etwas sehr deutlich: die imperiale Haltung des Islam. Alles
Nichtislamische – Heiligtümer, Propheten, Geschichten, Ortschaften, Mythen
und heilige Schriften – wird umgedeutet und vereinnahmt. Das ist der
tiefere Sinn der islamischen Prämisse der Schriftverfälschung.
Epilog
Die politische Dimension des
islamischen Dogmas wird auch in der Verdammung der Ungläubigen sichtbar.
Allah bestimmt über ihr Leben, im Diesseits und im Jenseits, ob sie wollen
oder nicht. Er lenkt die ganze Welt - in diese Gesamtleitung sind
logischerweise die Ungläubigen eingeschlossen - auch sie sind Teil des
Islam d.h. des göttlichen Schöpfungsplanes - allerdings befinden sie sich
sozusagen auf der Kehrseite der Medaille. Die Muslime sind angehalten sie
zu hassen, zu versklaven, zu töten, zu bekämpfen und zu unterwerfen.
Der Islam bedarf für seine Abgrenzung gegen alles nicht-islamische eben
gerade dieser nicht-islamischen Realität. Gäbe es die Ungläubigen nicht -
sie müßten umgehend erfunden werden. Und wenn dereinst jeder Unglaube
eliminiert sein wird, so wird sich die totalitäre Ideologie des Islam
gegen Abweichler aus den eigenen Reihen wenden, soweit sie es nicht immer
schon getan hat.
►
Kampf gegen Gläubige, die
„sich vergehen“