HOME INHALTSVERZEICHNIS ANHÄNGE LINKS VIDEOS KONTAKT AKTUELL

 

Das Bild des Ungläubigen (Kafir) im Islam

 

Muslime sind im Allgemeinen vollkommen in der Dualität Gläubige - Ungläubige gefangen. Sie sind begeistert, wenn der Koran von ihnen selbst sagt, daß sie diejenigen sind, die wissen, „was Rechtens ist“.

Sure 3 Vers 110: Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr heißet was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah. Und wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.

Das ist die eine Seite der Medaille, die andere ist die Welt der Ungläubigen. Diese werden in Hunderten von Koranversen als die abscheulichsten Wesen in Allahs Schöpfung dargestellt und entwürdigt, dämonisiert, erschreckt und tödlich bedroht:

Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

Aber genau durch diese koranische Dualität erlangt ein „rechtgläubiger“ Muslim erst seine Existenzberechtigung vor Allah als „besserer“ Mensch. Er hat damit die sakrale Legitimation, auf Ungläubige (Kafir) als minderwertige Wesen herabzublicken.

Der Islam bringt den Ungläubigen seit 1400 Jahren politisches Elend und Entrechtung. Seine Forderungen gegen und Aussagen über die Ungläubigen können folgendermaßen zusammengestellt werden:

 

1. Ungläubige sollen bei folgenden vier Gelegenheiten umgebracht werden

A. Im Zusammenhang mit Aktivitäten des „Heiligen Krieges“

Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

Anhang 2
Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils
Selbstmordattentate

In diesem Kontext ist das Töten von Ungläubigen für einen Muslim nicht nur eine verdienstvolle Tat vor Allah sondern dazu noch die einzig sichere Fahrkarte zum sofortigen Eintritt ins islamische Paradies.

Die Gewissheit ins Paradies einzugehen
Die Gewissheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu erhalten

 

B. Im Zusammenhang mit der „Einladung zum Islam“

Aufruf zur Annahme des Islam (Da’wa)
C. Einladung zum Islam (Da'wa)

Die Bezeichnung „Kafir“ verwendet sich für alle Ungläubigen. Im Zusammenhang mit der gewalttätigen Ausbreitung des Islam und der Aufforderung zur Annahme des Glaubens muß der Sammelbegriff „Kafir“ jedoch unterteilt werden in:

- „Schriftbesitzer“ welche den Islam nicht annehmen müssen, sondern als Dhimmis (Schutzbefohlene) in einem islamischen Staat weiter als Bürger zweiter Klasse existieren können.

Dhimmitude und Schutzgelderpressung

- „Polytheisten“ (Götzenanbeter, Buddhisten, Taoisten, Hindus, Atheisten) die bei der Weigerung den Islam anzunehmen umzubringen sind.

 

C. Als Kriegsgefangene

Allahs Bestimmungen über die Kriegsgefangenen

 

D. Im Falle der „Beleidigung des Islam“ (Blasphemie)

Auftragsmorde an politischen Gegnern
Video

 

2. Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann

Die Aussagen im Koran über Allahs Beziehung zu den Ungläubigen sind komplex und streifen auch Fragen der Theodizee http://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee und der Prädestination  http://de.wikipedia.org/wiki/Prädestination

Betrachten wir zuerst zwei zentrale Verse zum Thema Glauben/Unglauben:

Sure 10, Vers 99: Und wenn Dein Herr gewollt hätte, so würden alle auf der Erde insgesamt gläubig werden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?

Tafsir al-Jalalayn 10, 99: Und wenn euer Herr gewollt hätte so würden alle Menschen auf dieser Erde zusammen gläubig sein. Würdest du nun Leute zwingen, das zu machen, was Allah nicht will nämlich gläubig zu werden? Nein! 

Sure 10, Vers 100: Und keine Seele kann gläubig werden ohne Allahs Erlaubnis; und Seinen Zorn wird Er über die senden, welche nicht begreifen.

Tafsir al-Jalalayn 10, 100: Und keine Seele kann gläubig sein ohne daß Allah es ihr willentlich erlaubt. Er wird Abscheuliches veranlassen und züchtigend über diejenigen herfallen, welche kein Verständnis haben um Allahs Zeichen reflektieren zu können.

Erstens versichert uns Allah in diesem Vers, daß Er auf eine vollständige Vorherbestimmung der Menschen verzichtet, indem Er nicht alle automatisch zu Gläubigen macht. Zweitens  vermerkt der Herr der Welten, daß ohne Seine Erlaubnis in Sachen Glaubensannahme gar nichts läuft. Drittens wird Er Seinen Zorn allen denen angedeihen lassen, die „nicht begreifen.“

Viertens fügt Er an, daß man den einzelnen Menschen nicht zwingen kann, gläubig zu werden. Dies widerspricht natürlich diametral dem Ziel des „Heiligen Krieges“, das in der Unterwerfung der Ungläubigen und der erzwungenen Glaubensübernahme durch Gewaltanwendung  besteht. Die Erklärung für diesen Widerspruch ist einfach: Sure 10 wurde in Mekka offenbart, aktive Gewalt war in der Heilslehre noch nicht vorgesehen. Also müssen die Verse 99 und 100 aus Sure 10  eigentlich als abrogiert gelten.

Untersuchen wir trotzdem Allahs Aussage, Er wolle nicht, daß „alle auf der Erde insgesamt gläubig werden“. Wie ist sie zu verstehen?

Die beiden folgenden Verse sind fast identisch mit den oben erwähnten Versen 99 und 100 aus Sure 10. Aber sie präzisieren noch eine weitere Dimension der islamischen Heilslehre: Einzelne Mensch wurden von Allah dafür geschaffen, der Gnade teilhaftig zu werden - es sind diejenigen, „derer sich dein Herr erbarmt.“ Andere wurden dafür geschaffen, „uneins zu sein.“ Sie wurden also schon vor der Geburt mit dem Stempel „unbrauchbar“ versehen.

Sure 11. Vers 118: Und so Dein Herr es gewollt, wahrlich, Er hätte alle Menschen zu einer einzigen Gemeinde gemacht;

Tafsir al-Jalalayn 11, 118: Hätte euer Herr gewollt, so hätte Er die gesamte Menschheit eine Gemeinde werden lassen, eine Religionsgemeinschaft. Aber die Menschen fahren fort unterschiedliche Religionen auszuüben,

Tafsir Ibn Abbas 11, 118: und hätte euer Herr gewollt, wahrlich, Er würde die Menschheit zu einer Nation gemacht haben. Er würde sie zusammengeführt haben, auf daß sie eine Religion – nämlich diejenige des Islam –  ausüben. Aber sie hören nicht auf, sich zu unterscheiden punkto Religion und Falschheit,

Sure 11, Vers 119: Und nur diejenigen werden aufhören, uneins zu sein, derer sich dein Herr erbarmt. Und dazu hat Er sie erschaffen. Denn erfüllt soll werden das Wort Deines Herrn: „Wahrlich erfüllen will ich Dschahannam mit den Dschinn und Menschen insgesamt.“

Tafsir al-Jalalayn 11, 119: außer diejenigen, derer sich dein Herr erbarmt und für welche Er sich Gutes wünscht und die sich nicht unterscheiden, das heisst die gläubig sind. Die Ungläubigen hat Er so geschaffen, daß sie sich unterscheiden, das heisst, daß sie nicht gläubig sind, das ist der Grund, weshalb Er sie so erschaffen hat. Und diejenigen, die Gnade verdienen hat Er so erschaffen, daß sie Gnade bekommen. Und das Wort deines Herrn hat sich folgendermaßen erfüllt: ‚Wahrlich, Ich werde Menschen und Geister (Dschinn) zusammen in die Hölle stopfen.’

Das ist starker Tobak. Die Menschen sind also in der Frage der Errettung aus dem Unglauben nicht nur dem göttlichen Akt der Barmherzigkeit ausgeliefert. Vielmehr schafft Allah auch menschliche Exemplare, damit „sie sich unterscheiden“ das heisst, daß sie ungläubig bleiben. Die vollständige Unabhängigkeit und Souveränität verbleibt somit bei Allah. Es gibt weder die Heilsgewißheit noch die Sicherheit, überhaupt ein Mitglied der „besten Gemeinde“ werden zu dürfen.

Die Vorherbestimmung zum Unglauben, der einzelne Menschen ausgeliefert sind, folgt auch aus vielen weiteren Koranversen wie zum Beispiel (eine vollständige Liste folgt in den nächsten Kapiteln):

Sure 6, Vers 125: Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.

 

Sure 10, Vers 25: Und Allah ladet ein zur Wohnung des Friedens und leitet, wen Er will auf einem rechten Pfad.

Zur absoluten Souveränität Allahs über Seine Schöpfung erläutert Tilman Nagel: „Alles Diesseitige nimmt in Allah seinen Ursprung, auch das, was dem Menschen unheilvoll und böse erscheint, und der Herr ist nicht verpflichtet, seinen Knecht darüber ins Bild zu setzen, was er mit seinen Verfügungen bezweckt. Zu weit ist der Abstand zwischen Herr und Knecht, als daß letzterer irgend einen Anspruch geltend machen könnte; er muß im Knechtstatus verharren und sich mit seiner Unkenntnis des göttlichen Ratschlusses, in dem Schöpfungsgeschehen und Gesetz eins sind, unter Verzicht auf eigene Klügeleien abfinden.“ (Tilman Nagel, Islam, WVA-Verlag Skulima, Westhofen, 2001, Seite 65) Die absolute Transzendenz Allahs 

Auch Maulana Maududi, einer der einflußreichsten islamischen Denker des 20. Jahrhunderts, beleuchtet anhand Vers 25 aus Sure 6 die Frage, ob ein Mensch überhaupt den freien Willen habe, den einzig richtigen Glauben anzunehmen oder nicht:

Sure 6, Vers 25: Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der Früheren.“

In seiner Exegese stellt er fest:

6,25: „Man sollte davon Notiz nehmen, daß alles, was in der Welt als Resultat von wirkenden Naturgesetzen passiert sich Allah selber zuschreibt. Weil also diese Gesetze von Allah selbst geschaffen wurden, werden letztendlich auch die Resultate ihrer Inbetriebnahme seinem Willen und seiner Erlaubnis zugeschrieben. Die Weigerung der Ungläubigen, dem Ruf der Wahrheit – auch wenn er klar und deutlich zu hören ist – zu folgen, stammt von ihrer Widerspenstigkeit, ihrem Vorurteil, ihrer mentalen Steifheit und ihrer Trägheit. Gemäß einem Naturgesetz geschieht es, daß wenn ein Mensch nicht bereit ist, die Vorurteile in seiner Suche nach Wahrheit zu überwinden, sein Herz sich jedwelcher Wahrheit welche seinen Wünschen diametral entgegengesetzt ist, verschließt. Wir können diesen Zustand beschreiben indem wir sagen, daß sein Herz sozusagen versiegelt worden ist. Wenn Allah dies beschreibt, sagt Er, daß Er das Herz dieser Person versiegelt habe. Das paradoxe an dieser Erklärung ist, daß wir lediglich einen Umstand beschreiben während Allah den letztendlichen Grund dieses Vorkommnisses umreißt.“ (Quelle: http://www.tafheem.net/main.html)

Maududi, attestiert den Ungläubigen zwar eine Art von freiem Willen, indem sie ihre Trägheit und Weigerung aufgeben und gläubig werden könnten. Er muß diesen freien Willen aber sofort dahingehend relativieren, daß letztlich Allah das Herz derjenigen, die halsstarrig bleiben, vorgängig versiegelt hat.

Auch der nicht-biblische Prophet Hud bezeugt von Allah: „Kein Tier ist auf Erden, das Er nicht an seiner Stirnlocke hielte.“

Sure 11, Vers 56: Siehe ich vertraue auf Allah, meinen Herrn und euren Herrn. Kein Tier auf Erden, das Er nicht an seiner Stirnlocke hielte. siehe, mein Herr ist auf rechtem Wege.

Wir fragen im Hinblick auf die Problematik der Prädestination: Wann bedient sich der Mensch seines freien Willens, bzw. wie weit ist dieser freie Wille schon durch Allahs umfassende Lenkung vorherbestimmt? Oder mit den Worten von Tilman Nagel: „Wir stoßen damit auf die wichtigste theologische Folgerung aus der Heilsbotschaft, der zufolge das ganze Diesseits keinen Augenblick aus der allumfassenden Lenkung durch den Schöpfer freigelassen ist: Dieser eine und einzige Schöpfer und Erhalter muß ganz anders als das Diesseits sein, denn sonst hätte er es nicht völlig in seiner Gewalt; er kann in seinem Werk nicht gegenwärtig sein. Nicht Er selber ist in seinem Schöpfungswerk tätig, sondern nur seine Bestimmungsmacht, sein „Geist“, seine „Fügung“. (ebenda, Seite 41)

Die Theodizee versucht eine Antwort zu finden auf die Frage, warum die Existenz des Bösen, des Fehlerhaften und des Leidens überhaupt möglich ist in einer Welt, die von einem allmächtigen Schöpfergott erschaffen wurde. Für den Islam kann diese Frage dahingehend beantwortet werden, daß sich der Mensch um den unergründlichen Ratschluß Allahs nicht zu kümmern hat.

Wir werden in den folgenden Kapiteln die trickreichen Maßnahmen des Allmächtigen zur Bestrafung der Ungläubigen kennen lernen:

  • Irreleitung

  • Planen von Listen

  • Versiegeln der Herzen

  • Zorn und Verfluchung

  • Schrecken in die Herzen werfen

  • Beigesellung des Satans

Entsprechend den bisherigen Erläuterungen muß man folgern, daß es verschiedene Kategorien von Ungläubigen gibt. Solche, die gar nicht gläubig werden können, deren Herzen von Allah von Geburt an versiegelt worden sind; und solche, welche die Einladung zum Islam mutwillig verwerfen. Letztere müssen gewärtigen, daß sie gar nicht mehr gläubig werden können, weil sie von Allah auf Grund der Rückweisung der islamischen Heilsversprechung verflucht und irregeführt werden und wie Tiere auf der Erde umherirren müssen. Aber ist nicht auch diese Weigerung schon irgendwie durch Allahs Fügung angelegt worden?

Jedenfalls unterscheidet sich die praktische Behandlung dieser verschiedenen Versionen von Ungläubigen nicht: Sie alle müssen schon hienieden den Zorn Allahs ertragen und im Jenseits in Dschahannam schmoren.

Wenden wir uns nun den einzelnen Maßnahmen zu, deren sich der Weltenherr bedient, um Ungläubige schon im Diesseits abzustrafen. Es wird dabei ersichtlich, daß sich nur der Islam einer solch monströsen Diffamierungspraxis von Andersgläubigen bedient.

 

3. Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten

Wie schon in der Einleitung erwähnt wurde, ist die Irreleitung Ungläubiger ein bevorzugtes Bestrafungsmittel Allahs:

Sure 45, Vers 23: Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah wissentlich irreführt, und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten außer Allah? Lassen sie sich denn nicht ermahnen?

Tafsir al-Jalalayn 45, 23: Sag mir, falls du denjenigen triffst, der als seinen Gott seine eigenen Gelüste genommen hat, der also, zum Beispiel, wenn er einen Edelstein besitzt, sich einen neuen wünscht von dem er annimmt, daß er noch besser ist. Allah, der Erhabene hat diesen Menschen seinerseits willentlich irregeleitet, denn Er erkannte ihn schon bevor er erschaffen wurde als einen, welcher der Irreleitung folgen würde. Also versiegelte Er seine Ohren und sein Herz, auf daß er keine Worte von Rechtleitung hören und verstehen könne. Er band ihm auch eine Binde um die Augen damit er die göttliche Führung gar nicht wahrnehmen kann. Wer außer Allah wird ihn recht  leiten, nachdem Er ihn ja in die Irre geführt hat? Mit anderen Worten: er wird niemals Rechtleitung finden. Wirst du dich denn nicht erinnern und ermahnen lassen?

Sure 47, Vers 1: Diejenigen, welche ungläubig sind und von Allahs Weg abwendig machen - ihre Werke wird Er irreleiten.

 

Sure 47, Vers 8: Die Ungläubigen aber, Verderben über sie! Und irre leitet Er ihre Werke.

 

Sure 7, Vers 178: Wen Allah leitet, der ist der Geleitete, und wen Er irreführt, das sind die Verlorenen.

 

Sure 6, Vers 39: Und jene, welche Unsere Zeichen der Lüge zeihen, sind taub und stumm in Finsternissen. Wen Allah will, leitet Er irre, und wen Er will, den führt Er auf einen rechten Pfad.

Es wurde auch schon dargelegt, daß Allah eine Vorauswahl derjenigen Opfer trifft, die, auch wenn sie noch wollten, der Rechtleitung nicht teilhaftig werden können weil sie der Allmächtige aktiv fernsteuert:

Sure 6, Vers 125: Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.

 

Sure 16, Vers 37: Wenn du, o Mohammed, auch ihre Leitung begehrst, siehe, so leitet Allah doch die, welche Er irreführen will, und sie finden keinen Helfer.

Tafsir al-Jalalayn 16, 37: O Mohammed, wenn du darauf bedacht bist, daß diejenigen rechtgeleitet werden, welche Allah bereits in die Irre geführt hat, so wirst du damit keinen Erfolg haben. Denn Allah gewährt demjenigen keine Rechtleitung, welchen Er bereits in die Irre geführt  hat. Er leitet in die Irre, wen immer Er will und diese werden keine Helfer finden, keinen Schutz vor Allahs Züchtigung.

Irreleitung

 

4. Allah plant Listen gegen die Ungläubigen

Zum Mittel der List in der Bekämpfung der Ungläubigen hat der Allmächtige, als der beste Listenschmied:

Sure 3, Vers 54: Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.

schon in Mekka gegriffen. In einer Periode der Offenbarungstätigkeit des Gesandten also, in welcher diesem vom Herrn der Welten noch keine drastischeren Mittel („Heiliger Krieg“) an die Hand gegeben worden waren. Aber auch noch in der medinensischen Zeit hat Allah Seinem Propheten durch Einsatz göttlicher Listen geholfen. Woraus diese Aktionen im Einzelnen bestanden wird uns leider nirgends berichtet, aber daß Er dabei äußerst geschickt vorgegangen ist steht außer Zweifel:

Sure 7, Vers 99: Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List sind nur die Verlorenen (die Ungläubigen).

Tafsir al-Jalalayn 7, 99: Fühlen sie sich also sicher vor dem Ränkeschmied Allah? Der sie  schrittweise verführt und dann plötzlich aus dem Hinterhalt angreift. Niemand außer den Verlierern fühlt sich vor Allah, dem Ränkeschmied sicher.

Allahs Listen muß man sich also als Sein aktives Eingreifen vorstellen, wobei man sich bewußt sein muß, daß Er immer schon, und natürlich auch heute noch, in dieser Art die Geschicke der Ungläubigen beeinflussen kann – vorausgesetzt Er will:

Sure 27, Vers 50: Und sie planten eine List, und wir planten eine List, ohne daß sie dessen gewahr wurden.

Sure 27, Vers 51: Und schau, wie das Ende ihrer List war. Wir vernichteten sie und ihr Volk insgesamt.

 

Sure 52, Vers 42: Oder beabsichtigen sie eine List? Aber wider die Ungläubigen werden Listen geschmiedet.

 

Sure 86, Vers 15: Die Ungläubigen wenden eine List an.

Sure 86, Vers 16: Aber auch Ich wende eine List an.

Sure 86, Vers 17: Gewähre nun den Ungläubigen Aufschub, ein klein wenig Aufschub.
(Übersetzung nach R. Paret)

 

In der Konsequenz ist des Allmächtigen Einsatz von List und Irreleitung nicht zu unterscheiden. Beiden liegt eine Strategie perfider göttlicher Fremdbeeinflussung zugrunde, der die Ungläubigen hilflos ausgeliefert sind.

 

5. Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen

Derselben Logik der aktiven Behinderung und Bestrafung Ungläubiger wie Seine Irreleitung oder Sein Einsatz von List folgt Allah, wenn Er renitenten Ungläubigen das Herz versiegelt. Denken und Fühlen der Ungläubigen werden durch diese Praxis des Allmächtigen blockiert – sie sind nicht mehr ihrer Selbst mächtig und somit nicht mehr in der Lage, ihren Verstand richtig zu gebrauchen. Jede Kritik am Islam, jedes Festhalten an einem dem Islam widersprechenden moralischen oder religiösen Standard wird durch die im Koran vorgenommene Aberkennung der intakten Verstandestätigkeit von Ungläubigen vollständig entwertet.

Sure 2, Vers 7: Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren, und über ihren Augen ist eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe.

Tafsir al-Jalalayn 2, 7: Allah hat Siegel auf ihre Herzen gedrückt und dafür gesorgt, daß nichts Gutes in sie eindringen kann. In ihr Gehör hat Er etwas Schweres gestopft so daß sie nicht von der Wahrheit, welche sie wohl hören profitieren können. Vor ihren Augen ist ein Schleier damit sie die Wahrheit nicht sehen können. Für sie ist mächtige und immerwährende Züchtigung bereitet.

Sure 4, Vers 155: Und darum, daß sie das Bündnis zerrissen und Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten und sprachen: „Unsere Herzen sind unbeschnitten“ – aber Allah hat sie wegen ihres Unglaubens versiegelt, so daß nur wenige glauben.

 

Sure 6, Vers 25: Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der Früheren.

Tafsir al-Jalalayn 6, 25: Und wenn du die Schriften rezitierst, gibt es solche die dir zuhören, welchen Ich Schleier und Hüllen über ihre Herzen gelegt habe damit sie nicht verständig sind. Sie werden also den Koran nicht verstehen; in ihren Ohren ist eine Schwere und Taubheit welche es verhindert, daß sie willig sind die Botschaft anzunehmen. Auch wenn sie alle Zeichen sehen würden, sie könnten trotzdem nicht daran glauben. Die Ungläubigen würden zu dir kommen um mit dir zu streiten. Sie würden sagen: „Dieser Koran, er ist nichts als Fabeln und Lügen der Alten, ähnlich wie deren Witze und merkwürdigen Geschichten.“

Sure 6, Vers 46: Sprich: „Was glaubt ihr? Nähme euch Allah euer Gehör und Gesicht und versiegelte eure Herzen, welcher Gott außer Allah würde es euch wiedergeben“ Schau, wie Wir die Zeichen klar machen, sie aber wenden sich ab!

 

Sure 10, Vers 74: Alsdann schickten Wir nach ihm Gesandte zu ihren Völkern und sie brachten ihnen die deutlichen Zeichen. Sie aber wollten nicht glauben, was sie zuvor der Lüge geziehen. Also versiegeln die Herzen der Übertreter.

 

Sure 16, Vers 108: Die sind’s, deren Herzen und Gehör und Gesicht versiegelt hat, und sie – sie sind die Achtlosen.

 

Sure 30, Vers 59: Also versiegelt Allah die Herzen derer, die kein Wissen haben.

 

Sure 42, Vers 24: Oder sprechen sie: „Er hat wider Allah eine Lüge ersonnen?“ Aber so Allah wollte, versiegelte Er dein Herz; und Allah löscht das Eitle aus und bewahrheitet die Wahrheit durch Seine Worte. Siehe, Er kennt das Innerste der Brüste.

 

Sure 45, Vers 23: Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah wissentlich irreführt und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten Außer Allah? Lassen sie sich denn nicht ermahnen?

 

Sure 47, Vers 16: Und einige von ihnen hören auf dich (Mohammed), bis daß sie, wenn sie von dir hinausgehen zu denen, welchen das Wissen gegeben ward, sprechen: „Was sprach er da vorhin?“ Sie sind’s, deren Herzen Allah versiegelt hat, und die ihren Gelüsten folgen.

 

Sure 63, Vers 3: Solches, dieweil sie glaubten und hernach ungläubig wurden. Und so wurden ihre Herzen versiegelt und sie verstehen nicht.

 

Sure 7, Vers 100: Und sind denn nicht diejenigen, die das Land nach seinen früheren Bewohnern erbten, überzeugt, daß, wenn Wir nur wollten, Wir sie treffen können für ihre Sünden und ihre Herzen versiegeln, so daß sie nicht hören?

 

Diese Fernsteuerung wendet der Allmächtige nicht nur gegen Ungläubige an; Er hat sich ihrer auch gegen die Heuchler bedient. Das war immer dann nötig, wenn sich diese geweigert hatten, an einer Razzia teilzunehmen.

Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität

 

6. Allah haßt die Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht sie

Behauptung setzt Wahrheit. Religiöse Behauptungen setzen göttliche Wahrheit. Mohammeds Predigten in Mekka setzten Wahrheit durch „klare Beweise“. Wer das nicht einfach glauben konnte (und kann) wird vom muslimischen Gott und Seiner Gefolgschaft verflucht:

Sure 2, Vers 159: Diejenigen, die verheimlichen, was wir an klaren Beweisen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem wir es den Menschen in der Schrift klargemacht haben, werden von Gott verflucht und von allen denen, die überhaupt verfluchen können.
(Übersetzung nach R. Paret)

 

Sure 40, Vers 10: Siehe, den Ungläubigen wird zugerufen werden: "Wahrlich, Allahs Haß ist größer als euer Haß gegen euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet und ungläubig waret."

Nicht nur Allah, auch die Gläubigen hassen die Ungläubigen:

Sure 40, Vers 35: Diejenigen, welche Allahs Zeichen bestreiten, ohne daß eine Vollmacht hierzu zu ihnen kam, stehen in großem Haß bei Allah und bei den Gläubigen. Also versiegelt Allah jedes hoffärtige, trotzige Herz.

Die Schriftbesitzer (im folgenden Vers sind die Christen gemeint) geraten durch die permanente Diffamierung im Koran in eine vollständig schizoide Situation.  

Die Unterscheidung
Beten Christen und Muslime denselben Gott an?

Die Schriften der Christen beinhalten grundlegend andere Glaubenssätze als sie der Koran transportiert. Sie sind mit dem koranischen Gewaltdogma absolut inkompatibel. Deshalb ist die im folgenden Vers aufgestellte Behauptung, daß die koranische Botschaft ihre Schriften bestätigt schlicht und einfach absurd:

Sure 4, Vers 47: O ihr, denen die Schrift gegeben ward, glaubet an das, was Wir herabsandten, bestätigend was ihr habt, bevor Wir eure Gesichter auswischen und sie ihren Hinterteilen gleich machen oder euch verfluchen, wie Wir die Sabbatgesellschaft (Juden) verfluchten. Und Allahs Befehl ward vollzogen.

Wie schon herausgearbeitet wurde, entwickelte Allah gegen die Heuchler denselben abgrundtiefen Haß wie gegen die Ungläubigen, weshalb der Erbarmer beide Gruppen verfluchte Die Heuchler

Sure 48, Vers 6: Und um die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzenanbeter und Götzenanbeterinnen zu strafen, die von Allah üble Gedanken denken. Über ihnen wird Übel kreisen, und Allah zürnt ihnen und verflucht sie und hat Dschahannam für sie bereitet, und übel ist die Fahrt dorthin.

 

7. Ein Gläubiger soll keinen Ungläubigen zum Freund nehmen

Reinster Rassismus ist des Allmächtigen Aufforderung an Seine Gläubigen, keine Ungläubigen zu Freunden zu nehmen.

Sure 3, Vers 28: Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet. (In diesem Fall seid ihr entschuldigt.) Gott warnt euch vor sich selber. Bei Ihm wird es (schließlich alles) enden.
(Übersetzung nach R. Paret)

 

Sure 60, Vers 13: O ihr die ihr glaubt, schließt nicht Freundschaft mit einem Volk, gegen das Allah erzürnt ist. Sie verzweifeln am Jenseits wie die Ungläubigen an den Bewohnern der Gräber verzweifeln.

Tafsir al-Jalalayn 60, 13: O ihr Gläubigen, befreundet euch nicht mit Menschen, gegen die Allah zornig ist – hier sind die Juden gemeint. Sie zweifelten wahrhaftig ob den Belohnungen des Jenseits obwohl sie sich dieser Tatsache gewiß sein sollten. Sie tun dies aus Halsstarrigkeit gegenüber dem Propheten auch wenn ihnen seine Aufrichtigkeit bewußt sein sollte. Genauso verzweifeln die Ungläubigen an ihren Toten in den Gräbern welche der Belohnungen des Jenseits nicht teilhaftig werden können. Beiden Gruppen werden die theoretisch möglichen Plätze im Paradies (hätten sie geglaubt) und das Feuer, in dem sie schicksalsmäßig landen werden vorgeführt. 

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und daß ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

 

Sure 6, Vers 159: Siehe, diejenigen, die ihren Glauben spalteten und zu Sekten wurden, mit ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihre Sache steht Allah anheim. Alsdann wird Er ihnen verkünden, was sie getan.

 

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.

 

Sure 4, Vers 144: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr etwa Allah offenkundige Gewalt über euch geben?

 

Sure 3, Vers 118: O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft außer mit euch. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euren Untergang. Schon ward offenkund Hass aus ihrem Mund, aber was ihre Brust verbirgt, ist schlimmer. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, so ihr Verstand besitzet.

 

Sure 5, Vers 57: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von denen, welchen die Schrift vor euch gegeben ward, diejenigen, die über euren Glauben spotten und scherzen, und auch nicht die Ungläubigen zu Freunden, und fürchtet Allah, so ihr Gläubige seid.

Ungläubige werden durch die koranische Lehre entmenschlicht und dämonisiert.

Video

 

8. Die Gläubigen sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der Ungläubigen werfen

Die Ungläubigen zu ängstigen und zu terrorisieren ist eine der legitimen Methoden zu ihrer  Unterwerfung. Jeder Terroranschlag wird aufgrund dieser koranischen Vorlage sanktioniert und ausgeführt. Folgender Vers wurde anläßlich der Vernichtung der Banu Quraiza offenbart:

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Roßehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

Anhang 10
Die Vernichtung der Banu Quraiza

 

9. Die Ungläubigen werden schon im Grab von den Todesengeln geschlagen

Einer der Gründe, weshalb Muslime nicht in Erde begraben werden wollen, die schon von verstorbenen Christen „verseucht“ wurde, ist die Tatsache, daß letztere von den Todesengeln geschlagen werden, weil sie das islamische Glaubensbekenntnis

Das islamische Glaubensbekenntnis „SCHAHADA“

auf Geheiß nicht hersagen können. Verstorbene Muslime könnten sich durch das Geschrei dieser Ungläubigen in ihrer verdienten Todesruhe gestört fühlen:

Sure 8, Vers 50: Sähest du nur die Engel die Ungläubigen zu sich nehmen, wie sie ihnen ihr Gesicht und den Rücken schlagen und sprechen: „Schmecket die Strafe des Verbrennens!“

Aber der wichtigste Grund dafür, warum Muslime nicht in Erde begraben werden wollen, die von Ungläubigen „verseucht“ wurde ist deren Unreinheit.

 

10. Ungläubige sind verstandeslos

Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

 

11. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe

Die Ungläubigen sind die schlechtesten Geschöpfe, sie sind gemäß den exegetischen Ausführungen im Tafsir al-Jalalayn „die schlimmsten aller Kreaturen“. Wie  schon in Kapitel 2 aufgezeigt wurde, hat sie Allah, als der Schöpfer aller belebten und unbelebten Kreatur, aber als Ungläubige geschaffen. Dann unterwirft Er sie, die unschuldig schuldig sind, einer Seiner in den Kapiteln 3 bis 6 beschriebenen irdischen Bestrafungs- und Manipulationstechniken. Allenfalls läßt Er sie auch - wie Er will - die wunderbare Wahrheit der islamischen Botschaft doch noch erkennen.

Sure 98, Vers 6:  Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die Götzendiener werden in Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.

Tafsir al-Jalalayn 98, 6: Wahrlich, Allah, der Erhabene erläßt, daß die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Götzendiener im Höllenfeuer wohnen werden – sie sind die schlimmsten aller Kreaturen.

Wie der Tafsir al-Jalalayn beurteilt auch Maududis Exegese die Kafir als „schlimmer als die anderen Kreaturen Allahs“ und sieht ihre Stellung folgerichtig noch minder als die der Tiere an. Letztere können mangels Verstandestätigkeit nichts erkennen und leben entsprechend ihren Instinkten. Schriftbesitzer und Götzenanbeter jedoch verwerfen die Erkenntnis der Wahrheit, „obwohl sie Vernunft und Autorität besitzen“:

98, 6: „Die „Ungläubigen“ weigern sich, den Propheten Mohammed als Allahs Gesandten anzuerkennen. Dies bedeutet, daß diejenigen unter den Götzendienern und den Schriftbesitzern welche den Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine Wahrhaftigkeit)  gilt und der ihnen aus heiligen Seiten solide und korrekte Lehren vorträgt  – auf folgende Art und Weise ihr Ende finden werden. Sie sind nämlich schlimmer als die anderen Kreaturen Allahs. Sie sind schlimmer als die Tiere denn letztere haben weder Verstand noch Macht. Diese Leute verwerfen jedoch die Wahrheit obwohl sie Vernunft und Autorität besitzen.“ (Quelle: www.tafheem.net/main.html)

Die Inkonsistenz und Unlogik der islamischen Heilslehre betreffend Fragen der Prädestination (wie in Kapitel 2 beschrieben) bricht auch im vorliegenden Vers 6 aus Sure 98 wieder durch.

Interessant ist in dieser Exegese auch die Beweisführung, die für die Richtigkeit der islamischen Botschaft angefügt wird. Sie ist recht lapidar und begegnet uns in der islamischen Apologetik immer wieder: den Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine Wahrhaftigkeit)  gilt und der ihnen aus heiligen Seiten solide und korrekte Lehren vorträgt.“ Behauptung setzt Wahrheit, die Erscheinung Mohammeds ist der Beweis dafür.

 

12. Sie sind schlimmer als Vieh

Sure 8, Vers 22: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Tauben und Stummen, die nicht begreifen.

Sure 8, Vers 23: Und hätte Allah etwas Gutes in ihnen gekannt, wahrlich, Er hätte sie hören lassen. Aber hätte Er sie auch hören lassen, wahrlich, sie hätten sich abgekehrt und weggewendet.

Sure 8, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.

 

Sure 25, Vers 44: Oder meinst du etwa, die meisten von ihnen würden hören, was zu ihnen gesagt wird oder es verstehen? Sie sind ja genauso stumpfsinnig wie Vieh. Nein, sie irren noch eher vom Weg ab, als man das vom Vieh sagen kann.
(Übersetzung nach R. Paret)

Tafsir al-Jalalyn 25, 44: Oder glaubst du, daß die Mehrheit von ihnen auf verständige und reflektierende Art und Weise dem zuhört was du zu sagen hast? Sie sind wie Herdentiere  – nein, sie sind vom Weg noch weiter abgekommen als das Vieh welches dem Hirten folgt. Diese Ungläubigen folgen ihrem Meister nicht, welcher es gut mit ihnen meint sondern folgen dem Weg der Irreleitung.

Die Polytheisten von Mekka waren glühende Verehrer ihrer Religion. Trotz Mohammeds verzweifelten Versuchen, sie zum Islam zu verführen, zeigten nur wenige Mekkaner Interesse, diesem neuen Glaubensbekenntnis zu folgen. Allah begann, ihre Religion verächtlich zu machen indem er in vulgärer Sprache ihre Gottheiten beleidigte sowie ihre Rituale und Gepflogenheiten verspottete:

Sure 2, Vers 171: Die Ungläubigen gleichen dem, der da anruft, was nichts hört als einen Ruf oder eine Stimme. (Sie sind so dumm wie das Vieh, das nur Laute hört, aber den Sinn nicht begreift) Taub, stumm, blind, so als haben sie keinen Verstand.

Maulana Maududi erläutert obigen Vers auf folgende Weise:

2, 171: „Diese Parabel hat zwei Aspekte. Einerseits wird darauf hingewiesen, daß die Mekkaner wie eine Herde von irrationalem dummem Vieh sind welche ihrem Hirten folgen, ohne daß sie verstehen, was für Laute sie von sich geben. (So folgen also diese Leute ihren Führern ohne daß sie verstehen, wohin sie geführt werden.) Andererseits bedeutet dieser Vers daß, wenn ihnen (den Mekkanern) die Wahrheit verkündet wird, sie dermaßen unsensibel sind, daß man ebenso Herdentiere angesprochen haben könnte, die zwar Laute hören ohne jedoch ihren Sinn zu verstehen. Diese Parabel stellt sich für beide Interpretationen zur Verfügung.“ (Quelle: http://www.tafheem.net/main.html)

Sure 7, Vers 179: Wir haben ja viele von den Dschinn und Menschen für die Hölle geschaffen. Sie haben ein Herz, mit dem sie nicht verstehen, Augen, mit denen sie nicht sehen, und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind (stumpfsinnig) wie Vieh. Nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab. Die geben (überhaupt) nicht acht.
(Übersetzung nach R. Paret)

Tafsir al-Jalalyn 7, 179: Und wir haben wahrlich viele der Dschinn und der Menschen in die Hölle gedrängt. Sie haben Herzen mit denen sie die Wahrheit nicht verstehen und haben Augen mit welchen sie die Beweise für Allahs Macht nicht reflektierend wahrnehmen können. Sie können mit ihren  Ohren die Mahnzeichen nicht hören um sie zu verstehen und ihnen dann zu folgen. Sie sind in ihrem Unvermögen zu verstehen, wahrzunehmen und zu hören wie Herdentiere. Nein, sie befinden sich noch auf schlimmeren Abwegen als das Vieh denn das Herdentier sucht, was ihm nützlich ist und sieht davon ab was ihm schadet. Diese Menschen jedoch bewegen sich aus purer Halsstarrigkeit der Hölle entgegen; sie sind es welche Warnungen in den Wind schlagen.

Und wenn sie von den Rechtgläubigen umgebracht worden sind werden sie wie eine Viehherde in die Hölle getrieben werden:

Sure 19, Vers 86: Und trieben die Mißetäter (die Ungläubigen) nach Dschahannam wie eine Herde zur Tränke.

 

13. Ungläubige sind wie Hunde

Sure 7, Vers 175: Und verlies ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen gaben, doch ließ er sie beiseite, und so folgte ihm der Satan, und er ward einer der Verführten.

Sure 7, Vers 176: Wenn wir gewollt hätten, hätten wir ihn durch unsere Zeichen emporgehoben. Aber er war der Erde zugewandt und folgte seinen persönlichen Neigungen. Er ist einem Hund zu vergleichen. Der hängt die Zunge heraus, du magst auf ihn losgehen oder ihn in Ruhe lassen. So ist es bei den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären. Aber berichte nun, was es zu berichten gibt! Vielleicht werden sie nachdenken.
(Übersetzung von R. Paret)

Die ausführliche Exegese zu diesem Vers von Maulana Maududi ist sehr aufschlußreich: 

7, 176: „Weil diese Aussage hier etwas Wichtiges deutlich macht, müssen wir sie sorgfältig untersuchen. Die Person, welche in diesem Vers erwähnt wird repräsentiert einen üblen Typen, der Kenntnis der Zeichen Allahs, das heisst der Wahrheit, hat. Dies hätte ihm helfen sollen eine Haltung aufzugeben, von welcher er wußte, daß sie falsch ist und vielmehr in einer Art und Weise zu agieren über deren Rechtleitung er sich im Klaren war. Wäre er durch gerechtes Handeln der Wahrheit gefolgt, hätte Allah ihm ermöglicht, auf eine höhere menschliche Geistesebene zu steigen. Er befaßte sich hingegen mit den Vorteilen, Genüssen und Ausschmückungen des weltlichen Lebens. Anstatt den Versuchungen dieser Welt zu widerstehen, ist er ihnen dergestalt vollkommen erlegen, daß er seine erhabenen spirituellen Ambitionen aufgegeben hat und gegenüber den Möglichkeiten für intellektuelles und moralisches Wachstum indifferent wurde. Mutwillig sprengte er all die Limiten, von welchen er wußte, daß sie ihm auferlegt worden waren. Er hat sich also lediglich aufgrund seiner moralischen Schwäche von der Wahrheit abgewandt; er wurde vom Satan verführt und ist seinerseits jederzeit bereit, andere Menschen zu bezirzen und in die Irre zu leiten. Satan führte ihn schrittweise von einem Akt der Verdorbenheit zum andern bis er in einer Gesellschaft landete, deren Mitglieder völlig Satans Kontrolle unterliegen und die sämtliche Fähigkeiten, rationale Urteile abzugeben, verloren haben.

Nun folgt eine Aussage in welcher Allah den oben beschriebenen Typen mit einem Hund vergleicht, dessen stets heraushängende Zunge und unaufhörlicher Speichelfluß unersättliche Gier und Geiz symbolisieren. Der Grund im Vergleich mit dem Hund legt darin, daß dieser Mensch eine exzessive Weltlichkeit an den Tag legt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß in verschiedenen Sprachen der Ausdruck “Hunde dieser Welt“ für Leute reserviert ist, welche sich in übertriebenem Maße der Weltlichkeit hingeben. Was sind denn die Charakteristika eines Hundes wenn nicht Gier und Geiz? Schau dir doch einen Hund an! Sogar wenn man ihm einen Stein zuwirft, kommt er in der Hoffnung angerannt, daß es ein Knochen oder ein Stück Brot ist. Bevor er herausfindet, daß es ein Stein ist beeilt er sich, nach dem Objekt zu schnappen. Sogar das Unbeteiligtsein eines Menschen hindert den Hund nicht daran, hoffnungsvoll auf etwas Eßbares zu warten – hechelnd und seine Zunge heraushängend nimmt er die ganze Welt nur aus der Perspektive seines Bauches wahr. Sogar wenn er einen großen Kadaver findet, wird er sich mit seinem Teil davon nicht zufrieden geben sondern versuchen, alles in Besitz zu nehmen und die anderen Hunde nicht in die Nähe lassen. Zudem scheint es, daß neben dem Hunger ihm der sexuelle Drang zuvorderst steht. Die Metapher des Hundes unterstreicht das Schicksal des weltlichen Menschen, welcher sich vom rechten Glauben und Erkenntnis abwendet und die Zügel der blinden Lust übergibt um gänzlich in der Befriedigung seiner Gelüste aufzugehen.“ (Quelle: http://www.tafheem.net/main.html)

Alle Ungläubigen sind also wie Hunde: irrational, von Trieben gepeitscht und gottlos – im Gegensatz zu den Muslimen.

 

14. Alle Juden sind Affen

Sure 2, Vers 65: Ihr kennt doch diejenigen unter euch, die sich in Betreff des Sabbats vergingen, zu denen Wir sprachen: „Werdet ausgestoßene Affen!“

Etwas ausführlicher wird die Bestrafung der Juden durch Allah in folgenden Versen beschrieben. Sie machten sich der Übertretung des Ruhegebotes am Sabbat schuldig, welches sie sogar mißachteten, nachdem sie gewarnt worden waren indem sie an diesem geheiligten Tag, aufgrund göttlicher Beeinflussung keine Fische fingen:

Sure 7, Vers 163: Und stell sie zur Rede über die Stadt, die am Meer lag (Elath am Roten Meer) als sie sich am Sabbat vergingen, als ihre Fische zu ihnen an ihrem Sabbattage sichtbarlich kamen, aber an dem Tage, da sie keinen Sabbat feierten, nicht kamen. Also prüften Wir sie, darum, daß sie Frevler waren.

Sure 7, Vers 164: Und als eine Sippe unter ihnen sprach: ‚Warum warnet ihr ein Volk, das Allah vertilgen oder mit einer strengen Strafe strafen will?’ Sie sprachen: ‚Als Entschuldigung für uns bei eurem Herrn; und vielleicht werden sie gottesfürchtig.’

Sure 7, Vers 165: Und als sie ihre Verwarnung vergaßen, retteten Wir diejenigen welche das Böse untersagt hatten, und erfaßten die Ungerechten mit strenger Strafe, darum, daß sie frevelten.

Sure 7, Vers 166: Und als sie sich trutzig von dem Verbotenen abwendeten sprachen Wir zu ihnen: „Seid verstoßene Affen!“

Maulana Maududi schreibt in seinen exegetischen Betrachtungen:

2, 65:  „Die Details dieses Vorfalls sind in der 7. Sure in den Versen 163-166 erwähnt. Die genaue Art und Weise, wie diese Transformation zu Affen stattgefunden hat, ist umstritten. Manche der Schriftgelehrten sind der Meinung, daß es sich um eine physische Veränderung gehandelt hat, währenddessen andere annehmen, daß sich die charakterlichen Eigenschaften der Affen auf diese Menschen übertragen haben. Aber sowohl die Wortwahl als auch die Erzählform des Korans deuten eher auf eine eigentliche körperliche Transformation gewisser Menschen hin als nur auf eine moralische Metamorphose. Mir erscheint es plausibel, daß ihr Geist intakt blieb, aber daß sich ihre Körper in Affengestalt verwandelten.“ (Quelle: http://www.tafheem.net/main.html)

Man kann sich fragen, woher die treuen Anhänger des Islam solcherart Exegesen her haben. Tatsächlich war es Mohammed selber der die Juden als Brüder von Affen bezeichnet hat.  Hier die Begebenheit: “Mohammed befahl dem Ausrufer, bekannt zu machen, daß Niemand das Nachmittagsgebet anderwärts als bei den Banu Quraiza bete, und schickte Ali mit seiner Fahne voraus ... Als er dann in die Nähe ihrer Burgen kam rief er: "Ihr Brüder der Affen! Hat euch Allah beschämt und seine Strafe über euch herabgesandt?" (Weil, 2. Band, Seite 104)

vergleiche Vernichtung der Banu Quraiza

Da des Propheten Ansicht immer absolute Richtigkeit hat, werden die Juden auch heute noch als Affen angesehen. Es ist eine Charakterisierung, die Allah vorgenommen hat und welche Mohammed anläßlich der Erstürmung der Burgen der Quraiza bekräftigt hat.

Video

(Quelle: http://gatesofvienna.blogspot.com/)

Al-Hayat Al-Jadida, die offizielle Zeitung der Palästinenserbehörde schrieb am 18. Mai 2001:

Die Schlacht mit den Juden wird sicher stattfinden ... der endgültige Sieg der Muslime kommt ohne jeden Zweifel; und der Prophet sprach davon in mehr als einem Hadith. Und der Tag des Jüngsten Gerichtes wird nicht stattfinden, bevor die Gläubigen (Muslime) über die Nachkommen der Affen und Schweine (die Juden) gesiegt haben, und ihre Auslöschung ist gewiß.

(Quelle: Robert Spencer: Plan for Genocide, Freedom Center, 2008, Seite 9)

 

15. Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt

Sure 43, Vers 36: Und wer sich abkehrt von der Ermahnung des Erbarmers, dem gesellen Wir einen Satan bei, der sein Gesell sein soll.

Sure 43, Vers 37: Denn siehe, die Satane sollen sie abwendig machen vom Weg, während sie sich für geleitet halten sollen;

Sure 43, Vers 38: Bis daß er, wenn er zu Uns kommt, spricht: „O daß zwischen mir und dir die Entfernung zwischen dem Ostern und Westen läge!“ Und schlimm ist der Gesell.

 

16. Sie können bei Bedarf gefoltert werden

1. bei Khaybar: Kinana, dessen Gemahlin Safjjeh nach seinem Tod zur neuen Ehesklavin von Mohammed wurde, war einer der Führer der Juden und hatte die Schätze der geflüchteten Banu Nadir in Verwahrung. Man führte ihn vor Mohammed und fragte ihn danach: "Kinana leugnete und sagte, er wisse nicht, wo sie sich befinden. Da wurde ein Jude vor Mohammed gebracht, welcher sagte: "Ich habe gesehen, wie Kinana jeden Morgen um diese Ruine herumging." Mohammed sagte zu Kinana: "Darf ich dich töten, wenn wir den Schatz bei dir finden?" Dieser sagte: "Ja". Mohammed ließ dann die Ruine aufgraben, und man fand darin einen Teil der Schätze. Er fragte ihn hierauf nach dem Übrigen, und als er sich weigerte es anzugeben, befahl Mohammed dem Zubeir Ibn Alawwan, ihn zu foltern, bis er alles herausgebe. Dieser schlug ihm mit dem Zündholze auf die Brust (d.h. er entzündete ein Feuer auf seiner Brust), bis er dem Tode nahe war, dann übergab er ihn dem Mohammed Ibn Maslama, der ihn für seinen Bruder Mahmud tötete." (Weil, 2. Band, Seite 163) Damit war auch noch ein hängiger Fall von Blutrache bereinigt.

2. bei Badr: „Die Muslime fanden dort Quraisch, welche Wasser holten ... Sie führten sie vor Mohammed, welcher gerade betete, und fragten sie aus ... sie schlugen sie und mißhandelten sie, bis sie endlich sagten ...“ (Weil, 1. Band, Seite 325)

Folter ist also eine legitime Maßnahme zur Glaubensverbreitung innerhalb der islamischen Doktrin.

 

17. Sie sollen beim Jihad und bei Blasphemie enthauptet oder gekreuzigt werden

Beim Jihad:

Sure 47, Vers 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande. Und dann entweder Gnade hernach oder Loskauf, bis der Krieg seine Lasten niedergelegt hat. Solches! Und hätte Allah gewollt, wahrlich, Er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch wollte Er die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet Er ihre Werke irre.

Bei Blasphemie:

Sure 5, Vers 33: Siehe, der Lohn derer, welche Allah und Seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, daß sie getötet oder gekreuzigt oder an den Händen und Füssen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe. 

4. Verderben stiften auf Erden  

Eine bevorzugte Exekutionsvariante im Islam ist also das Köpfen. Es wird nicht nur im eben zitierten Vers als Gebot beim „Heiligen Krieg“ gefordert, sondern vom Propheten selbst in seinen unzähligen Bestrafungsaktionen gegen mißliebige Gegner angewendet.

Auftragsmorde an politischen Gegnern

Die Jihadisten kopieren das vorbildhafte Tun Mohammeds, wenn sie vor laufender Kamera Ungläubigen den Kopf abschneiden.

 

18. Ungläubige werden durch die koranische Botschaft gewarnt

Sure 5, Vers 19: O Volk der Schrift, gekommen ist nunmehr zu euch Unser Gesandter, euch aufzuklären über das Ausbleiben der Gesandten, damit ihr nicht sagt: "Zu uns kommt weder ein Freudenbote noch ein Warner." Und gekommen ist nun zu euch ein Freudenbote und ein Warner, und Allah hat Macht über alle Dinge.

Nachdem Ungläubige gewarnt und zum Islam eingeladen wurden folgt der zweite Schritt im islamischen Aktionsplan zur Verbreitung der Religion des Friedens und der Toleranz.

 

19. Gegen Ungläubige soll Krieg geführt werden

Sure 49, Vers 15: Gläubige sind nur die, welche an Allah und seinen Gesandten glauben und hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das sind die Wahrhaftigen.

 

Sure 9, Vers 41: Ziehet aus, leicht und schwer bewaffnet, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.

Anhang 2

 

20. Ungläubige können versklavt werden

 

Sklaven im Koran

 

21. Ungläubige Frauen können nach Belieben vergewaltigt werden  

Berichte von Massenvergewaltigungen (siehe „gang rape“ in Frankreich. Belgien etc.) sind mittlerweile ausführlich dokumentiert.

Sexueller Mißbrauch von Sklavinnen und ungläubigen weiblichen Kriegsgefangenen

 

22. Sie werden dereinst von den Muslimen verspottet

Sure 83, Vers 34: Doch an jenem Tage werden die Gläubigen die Ungläubigen verlachen,

Sure 83, Vers 35: Wenn sie von den Hochzeitsthronen (im Paradies) ausschauen.

Sure 83, Vers 36: Sollen die Ungläubigen für ihr Tun nicht belohnt werden? (mit der Hölle)

 

23. Sie sollen erniedrigt und unterworfen werden

Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.

Dhimmitude und Schutzgelderpressung

(Quelle: http://www.middle-east-info.org/gateway/arabsinisrael/index.htm)

 

24. Sie sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit

Fragen der Reinheit beziehungsweise der Unreinheit nehmen im islamischen Dogma einen ausufernden Raum ein. So werden zum Beispiel Speisen und Getränke als rein oder unrein eingestuft. Die rituelle Reinheit, auf die Allah so großen Wert legt, wird durch eine aufwändige und peinlich geregelte Reinigungsprozedur erreicht, der sich jeder Muslim vor dem Gebet zu unterziehen hat. Auch weitere Bedingungen zum Thema Reinheit sind beim Gebet zu beachten:

Fatwa über das Verschleiertsein der Frau beim Beten