Beten
Christen und Muslime den gleichen Gott an?
Das deutlichste Urteil, welches der Koran über die Christen fällt, findet
sich in folgendem Vers:
Sure 9,
Vers 30: …
Allah
schlage sie tot! Wie sind sie verstandeslos!
1.
Welche Funktion haben die biblischen Gestalten im Koran?
Als Beispiel sei hier die
Funktion von Jesus im Islam dargestellt. Diese zentrale Gestalt des
Christentums wird im Islam vollständig umgedeutet und damit ins Gegenteil
verdreht. So lesen wir im Hadith des Bukhari folgendes Endzeitphantasma.
Es ist die detaillierte Darstellung der Rolle von Jesus am Ende der Tage:
"Jesus wird am Ende der Tage in Damaskus
auf die Erde zurückkehren, den Antichristen mit dem Schwert vernichten,
alle Kreuze zerbrechen, alle Schweine töten, alle Synagogen und Kirchen
zerstören und alle Christen töten, die dann nicht an den Islam glauben
wollen. Dann wird er in der Moschee in Jerusalem das islamische Gebet
verrichten. Dabei wird der dortige Führer ihm seinen Platz als Vorbeter
überlassen wollen; Jesus reiht sich jedoch ein in die Gemeinde der
Betenden, womit er ausdrücklich die Vorrangstellung des islamischen
Vorbeters, ja des Islam selbst anerkennt und demonstriert. Wenn er den
Anti-Christen getötet hat, werden alle "Leute der Schrift" an ihn glauben
und es wird nur noch eine Glaubensgemeinschaft, nämlich die des Islam
geben. Es werden Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde herrschen (so die
schiitische Sichtweise), sogar im Tierreich. Nach 40 Jahren wird Jesus
sterben und in Medina neben Mohammed zwischen Abu Bakr und Umar begraben
werden." (Ch. Schirrmacher: Der
Islam, Band 2, Seite 225, Verlag Hänsler, Holzgerlingen, 2003).
2.
Ideologische Aussagen des Koran
Im Koran, diesem für Muslime
göttlich gesetzten Regelwerk, stösst man auf eine ganze Reihe
Glaubenssätze, die nicht nur den Inhalten der christlichen Lehre
widersprechen sondern auch mit den Menschenrechten und der menschlichen
Vernunft unvereinbar sind. Gemäss islamischer Glaubenslehre ist zum
Beispiel Sklaverei legitim, Schutzgelderpressung
►
Dhimmitude und Schutzgelderpressung von Juden und Christen wird
gefordert, alle anderen Ungläubigen sind, wenn sie den Islam nicht
annehmen wollen umzubringen. Glaubensabfall
►
Apostasie wird mit dem Tode bestraft und die Ungleichstellung der
Frau ist festgeschrieben. Gewaltanwendung zur Glaubensverbreitung
►
Heiliger Krieg wird gefordert und als verdienstvollste Tat des
wahren Gläubigen dargestellt. Blutrache ist der Regelfall, Polygamie
erlaubt und die Todesstrafe für bestimmte Vergehen gefordert, um nur die
wichtigsten Punkte aufzuzählen. Keines dieser unmenschlichen Konzepte
findet sich im Evangelium. Im Koran sind sie Allahs ausdrücklicher Wille.
3. Die
Schriftverfälschung
Der Islam versteht sich als
die einzig wahre monotheistische Lehre und bezichtigt Christen der
►
Schriftverfälschung. Christen befinden sich also in einem
offensichtlichen Irrtum, weil sie sich auf eine mutwillig verfälschte
Lehre berufen. Sie haben demnach auch eine falsche Gottesvorstellung. Dies
insbesondere wegen der von ihnen vertretenen Lehre der Dreifaltigkeit. Sie
können sich vor ewiger Höllenpein nur retten, wenn sie ihr individuelles
Gewissen verleugnen und alle im Koran geforderten Riten und Gesetze
widerspruchslos annehmen.
Die
theologischen Inhalte von Christentum und Islam sind so verschieden wie
sie miteinander unvereinbar sind. Wenn man sich etwas vertieft mit dem
Koran beschäftigt und die darin aufgestellten Glaubensdogmen ernst nimmt,
wird die Behauptung, dass Christen und Muslime den gleichen Gott anbeten
vollständig unhaltbar.