Der Kreuzzug gegen Mahdia
Der Kreuzzug gegen Mahdia
(auch Barbareskenkreuzzug genannt) des Jahres 1390 war ein
franko-genuesischer Feldzug gegen die nordafrikanische Festung Mahdia
(Hafenstadt im heutigen Tunesien) als Piratenstützpunkt. Geleitet wurde
das Unternehmen von Herzog Ludwig II von Bourbon.

Dieser Kreuzzug war eine Antwort
auf die im Mittelmeer vorherrschende muslimische Piraterie und den damit
einhergehenden
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Menschenhandel,
die seinerzeit ein großes Problem darstellten.
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Muslimische Piraterie
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Die
Kreuzfahrerflotte auf ihrem Weg nach Afrika. Darstellung aus einer
Ausgabe der Chroniken des Jean Froissart 15. Jahrhundert.
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Den Raubzügen der
nordafrikanischen Korsaren fielen nicht nur Besatzungsmitglieder und
Passagiere gekaperter Schiffe zum Opfer, sondern es wurden auch die
südeuropäischen Küstenregionen zum Zwecke des Menschenhandels heimgesucht
und deren Bewohner verschleppt. Die Gefangenen wurden zumeist auf den
Sklavenmärkten verkauft oder an Harems geliefert. Sklaverei war ein fester
Wirtschaftsfaktor der islamischen Gesellschaft bis weit in das 19.
Jahrhundert.
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Sklaverei
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Sklaven im Islam
Auch Genua war von der Kaperei
betroffen. Ende des Jahres 1389 schickte die Handelsrepublik eine
Delegation zum französischen König Karl VI nach Toulouse mit der Bitte um
einen gemeinsamen Waffengang gegen die an der nordafrikanischen Küste im
heutigen Tunesien gelegene Hafenstadt Mahdia, die als Korsarenbasis galt.
Nicht zuletzt hatte Genua auch Interesse an der Einrichtung eines
Handelsstützpunktes an der nordafrikanischen Küste.
(Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug_gegen_Mahdia / leicht
bearbeitet)