Der Vergewaltigungsjihad
von Robert Spencer
FrontPageMagazine, 24. September 2004
“Jede von uns wurde
von drei bis sechs Männern vergewaltigt ... eine der Frauen weigerte sich,
Sex mit ihnen zu haben; sie nahmen eine Axt und spalteten ihren Schädel
vor unseren Augen in Stücke.“
Dies geschah in
Darfur, wo sudanesisches Militärpersonal zudem veranlasste, daß Frauen
nach Khartoum geflogen werden um dort als Sexsklaven zu dienen.
Indira Dzetskelova,
die Mutter einer Kindergeisel in Beslan (Russland) berichtet, daß “einige
15 jährige Mädchen von den Terroristen vergewaltigt wurden.“ Ihre Tochter
“hätte schreckliches Weinen und Schreien gehört, als die Monster sie
abschleppten.“
Diese Berichte
weisen darauf hin, daß es zwei gemeinsame Phänomene in Bezug auf das
Massaker von Beslan und den andauernden Massakern in Darfur ... gibt: es
sind Beispiele für islamischen Jihad - Terrorismus und sie werden durch
Vergewaltigung charakterisiert.
Das jihadische
Element wurde von den Rädelsführern beider Gräueltaten bestätigt. Der
sudanesische General Mohamed Beshir Suleiman erklärte kürzlich:
“Die Tür zum Jihad
ist noch immer offen und wenn sie auch im Süden geschlossen wurde, so wird
sie in Darfur wieder geöffnet werden.“ Im südlichen Sudan wurde der
„Heilige Krieg“ natürlich gegen die Christen geführt; in Darfur sind die
schwarzen afrikanischen animistischen Muslime die Zielscheibe, deren
islamischer Glaubenseinsatz in Khartum nicht überzeugt.
In Beslan hingegen
warnte der tschetschenische Jihadistenführer Shamil Besayev die russische
Regierung im letzten Winter: “Lobet Allah, wir träumen davon im heiligen
Krieg zu sterben, wir träumen davon in Allahs Weg zu sterben, damit wir
das Paradies und die Gnade Allahs verdienen.“
Was hat denn
Vergewaltigung mit diesen religiösen Konflikten zu tun?
Unglücklicherweise alles. Das von der Al-Azhar Universität – der am
meisten respektierten Autorität innerhalb des sunnitischen Islam –
gebilligte islamrechtliche Manual ’Umdat al-Salik setzt folgendes
fest: “Wenn ein Kind oder eine Frau gefangen genommen werden, so befinden
sie sich kraft ihrer Gefangennahme unverzüglich im Sklavenstatus und die
vorgängige Ehe der Frau wird aufgelöst.“
Warum? Damit sie
„frei“ sind, die Nebenfrauen ihrer Besitzer zu werden. Der Koran erlaubt
muslimischen Männern Geschlechtsverkehr mit ihren Frauen und ihren
Sklavenmädchen zu haben: “Verboten sind für euch ... verheiratete Frauen
außer denen welche ihr als Sklavinnen besitzt“ (Sure 4, Vers 23 und 24).
Nach einem
erfolgreichen Feldzug teilte Mohammed seinen Getreuen mit: “Gehet hin und
nehmet euch etwelche Sklavenmädchen.“ Er nahm auch eines für sich. Nach
der berüchtigten Abschlachtung des jüdischen Stammes der Qurayzah tat er
dies erneut. Laut seines frühesten Biographen Ibn Ishaq “ging Mohammed auf
den Markt von Medina (welcher übrigens heute noch an derselben Stelle zu
finden ist) und ließ dort Gräben schaufeln. Dann befahl er, daß die Männer
der Banu Quraiza in Gruppen zu den Gräben geführt wurden und schlug ihnen
darin den Kopf ab.“ Nachdem er auf diese Weise “insgesamt 600 oder 700,
manche schätzten die Zahl auf 800 oder 900“ getötet hatte, nahm der
Prophet eine der Frauen (Rayhana bint Amr), welche er eben in den
Witwenstatus befördert hatte als eine weitere Nebenfrau.
Nach einer allgemein
anerkannten islamischen Überlieferung stellten seine Getreuen nach einer
weiteren siegreichen Schlacht Mohammed folgende Frage: “Wir nahmen Frauen
gefangen und wollten mit ihnen Koitus Interruptus (’azl)
praktizieren.“ Er antwortete: “Ihr solltet dies besser unterlassen denn
Allah hat vorgeschrieben wen Er bis zum Tage des Jüngsten Gerichtes
kreieren wird.“ Indem Mohammed sagt “ihr solltet dies besser unterlassen“
bezieht er sich auf den Koitus Interruptus und nicht auf die
Vergewaltigung der gefangenen Frauen. Letzteres betrachtet er als
selbstverständlich.
Weil Mohammed in der
gesamten islamischen Welt als al-insan al-kamil, der vollkommene
Mensch, verehrt wird, kommen die Vergewaltigungen von Beslan und Darfur
nicht als Überraschung. Was in beiden Fällen überraschend ist oder
zumindest sein sollte, ist das Schweigen der islamischen Welt betreffend
den Vergewaltigungen. Wo sind die Reformer, welche zu sagen wagen, daß
Mohammeds Beispiel in diesem Fall nicht gefolgt werden soll? Wer will
anerkennen, daß die Welt Menschenrechtsprinzipien entwickelt hat welche
die im Arabien des siebten Jahrhunderts gemachten abzulösen haben? Wo sind
die westlichen Sprecher, welche nicht derartig im Banne des
Multikulturalismus stehen, daß sie Vergewaltigung die von den islamischen
religiösen Prinzipien gerechtfertigt wird, verdammen? ... Wo ist der
muslimische Solschenyzin, der ehrlich über die Aspekte des Islam spricht,
welche dringend der Reform bedürfen und der die Generalüberholung welche
dieses System so offensichtlich benötigt, fordert?
Die gesamte Welt ist
am warten. Aber für die Mädchen und Frauen von Darfur und Beslan ist es
schon zu spät.
Quelle:
www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=%7B7BD5FD4E-81C2-49E9-A1CA-232A9B26ADE7%7D