Scharia in Österreich
Wiener Zeitung Freitag, 26. Oktober 2007
Einige aktuelle Zitate aus dem
Islam-Unterricht in unseren Schulen:
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"Der Koran verbietet Muslims, mit
Christen oder Juden befreundet zu sein."
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"Der Islam verbietet Frauen das
Händeschütteln mit Männern."
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"Die Bemühungen um einen Dialog
zwischen den Religionen und Integration sind nicht vereinbar mit dem
Islam. Denn das wirkliche Ziel dieser Bemühungen ist die Assimilation."
Bis heute ist nichts davon bekannt, daß
das Unterrichtsministerium diesen – aus glaubwürdigen Quellen stammenden
–Vorwürfen ernsthaft nachgegangen wäre. Wahrscheinlich will man sich die
heile Welt nicht zerstören lassen; auch wären dann alle
Integrationsplattformen zum Scheitern verurteilt. Mit großem Aufwand ist
ja vor kurzem wieder eine solche ins Leben gerufen worden. Eine Plattform,
auf der sich Menschen finden, welche die Realitäten nicht ganz wahrhaben
wollen, also eine Plattform von sehr guten Menschen. Für die Richtigkeit
der Vorwürfe spricht ja auch die Veränderung, die viele junge Moslems
durch den österreichischen Religionsunterricht erfahren. Veränderungen,
die bei Mädchen äußerlich auffälliger sind, bei Burschen aber wohl
gefährlicher sind.
Man kann der Islamischen
"Glaubensgemeinschaft", die hierzulande das alleinige Recht zur Auswahl
ihrer Religionslehrer hat, gar nicht vorwerfen, daß sie ihre Absichten
verbergen will. Denn im offiziellen Lehrplan für den Islamischen
Religionsunterricht aus dem Jahr 1983 sind alle ideologischen Anliegen
eines politischen Islams aufgelistet. Als offizieller Lehrinhalt findet
sich da: "die islamische Staatsordnung" (als ob es eine katholische oder
protestantische oder jüdische Staatsordnung gäbe); oder die islamische
"Familienordnung" und "Gesellschaftsordnung"; oder die "Merkmale der
islamischen Gesetzgebung: Aufgrund der genauen Befolgung des Koran und der
Sunna im Zivilrecht, im Strafrecht, im Verfassungsrecht, im Völkerrecht."
Mit anderen Worten: An österreichischen
Schulen wird von völlig unkontrollierten Lehrern nichts anderes als die
volle und ganze Scharia gelehrt. Und das mit voller Absegnung durch den
Lehrplan, während sich die Politik über die Reden netter islamischer
Funktionäre freut, daß derzeit keine Einführung der Scharia verlangt
werde. Sie wird halt nur gelehrt.