Zehn gute Gründe,
den Islam zu verlassen
oder: Mein Wille
zur Selbstbestimmung und Freiheit
►
Ibka
2. Oktober 2009
Von
►
Arzu Toker
(Quelle:
http://europenews.dk/de/node/26654)
Alles kritisch zu prüfen ist
etwas Gutes, denn wir können uns bei unserem Denken und Handeln irren. Wer
die Wahrheit liebt, muß daran interessiert sein, Schwächen der eigenen
Denkresultate und Problemlösungen zu erkennen, Gegenargumente anzuhören
und eigene Ideen mit Alternativen zu vergleichen, zu modifizieren und zu
revidieren.
Bei unserer Kritik am Islam
handeln wir, der Zentralrat der Ex-Muslime, nicht aus Hass, sondern weil
wir unser Fähigkeit zu denken nicht verleugnen können und wollen. Der Mut,
sich des eigenen Verstandes zu bedienen (Kant), führt, wie wir meinen,
zwangsläufig zu dem Schritt, den Islam zu verlassen. Dies wollen wir mit
zehn Punkten begründen.
Vorbemerkung
Es fiel mir schwer, mich auf nur
zehn Gründe zu beschränken. Ich veröffentliche also nur meine ersten zehn
Gründe, wobei hierin keine Wertung bezüglich der Gewichtung der Gründe
liegen soll.
Zudem möchte ich den
deutschsprachigen Lesern mitteilen, daß ich die Behauptung der islamischen
Theologie sowie der Islamisten, daß der Koran auf Arabisch offenbart
worden und nicht übersetzbar sei nicht teile.
Allerdings sind einige
Übersetzungen nicht Originalgetreu sondern beschönigend. Ich empfehle die
Koran - Übersetzung von Rudi Paret.
1. Der Islam als totalitäres,
patriarchalisches Rechtssystem
Der Islam ist nicht nur eine
Religion, sondern auch ein totalitäres, von Männern beherrschtes
gewalttätiges Rechtssystem (s. Sure 5 (Al-Maida), Vers 33). Der Islam ist
darüber hinaus eine politische Anschauung, die aus Versen des Koran, aus
dem Leben des Propheten und aus anderen Überlieferungen abgeleitet wird.
Dem stelle ich die demokratische Verfassung (Deutschlands) und die
Zivilordnung entgegen.
Die Demokratie ist ein großes
Geschenk sowohl in Deutschland als auch in meinem Herkunftsland, der
Türkei. In beiden Ländern, so scheint es mir, wird nicht ausreichend
erkannt, wie kostbar dieses Geschenk ist.
2. Der Prophet – alles andere
als ein ethisches Vorbild
Mohammed, der Prophet des Islam,
soll von Gott gesandt sein, und sein Leben (d.h. seine Handlungsweisen)
gelten als wegweisend für die gesamte Menschheit. Aber eben dieser
Mohammed führte Kriege, zwang Menschen, ihren früheren Glauben abzulegen,
ließ Gefangene köpfen.
Das Siegen allein reichte ihm
nicht: Er raubte auch den Besitz der Besiegten oder ließ deren Haus, Hof
und Baumbestand in Brand stecken heiratete als 52-Jähriger ein Kind (die
9-jährige Aischa)
hielt über ein Dutzend Frauen, die er z.T. von seinen
Raubzügen gegen andere Stämme als Kriegsbeute mitgebracht hatte; nachdem
ihre Familien ermordet worden waren, nahm er sie als Ehefrauen oder
Sklavinnen in seinen Harem auf
ließ vom Glauben Abgefallenen kreuzweise
Hand und Fuß abhacken; er ließ sie verdursten ließ seine Kritikerinnen und
Kritiker, Dichterinnen und Dichter ermorden, und versprach den Mördern
große Belohnung im Jenseits.
Die Liste dieser Beispiele ließe
sich noch verlängern. Das Ergebnis ist eindeutig: Mohammed hat kein Leben
gelebt, das als Vorbild für die Menschheit gelten kann, sondern das
abschreckt und das allein schon Grund genug ist, die Religion, die er
schuf, abzulehnen.
3. Gottesknechtschaft statt
Leben in Selbstverantwortung
Koran und Überlieferungen
verbreiten die Mär, jede Handlung des Menschen wäre von Gott
vorherbestimmt, und ohne Erlaubnis Gottes könne kein Mensch etwas tun.
Sein Schicksal sei von Gott besiegelt. Allah bestimme, wer reich und wer
arm werde, bestimme, wer Muslim und wer Ungläubiger würde und so fort.
Mohammed hat einen Gott kreiert, der beliebig und ungerecht handelt, und
wer nicht an ihn glaubt, sei Heide.
Ich meine hingegen: Erst die
Selbstverantwortung führt den Menschen zur radikalen Bejahung der eigenen
Existenz und zur Freiheit. Dadurch, daß im Islam alles als von Gott
gelenkt proklamiert wird, wird der Mensch in die Nichtigkeit, d.h. in die
Unmündigkeit und Wertlosigkeit geführt und versinkt in Gleichgültigkeit
und Passivität.
Dies kann man in vielen
muslimisch geprägten Ländern beobachten. Die negative Wirkung dieser Lehre
wird noch dadurch verstärkt, daß viele gläubige Muslime glauben, daß das
eigentliche Leben erst im Jenseits gelebt werde. Dieser Irrglaube
behindert Wissenschaft, Fortschritt, Aufklärung, Mündigkeit und Freiheit.
Abgesehen davon schwächt all dies die Moral, weil dem Menschen die
Verantwortlichkeit für seine Taten abgenommen wird.
4. Intoleranz gegen Nicht- und
Andersgläubige
Toleranz und Friede sind für den
Islam lediglich Mittel, die man im Krieg als List einsetzen kann. In
vielen islamischen Staaten müssen die Christen und Andersgläubigen eine
zusätzliche Steuer zahlen. Im Osmanischen Reich wurden Kindern von
Christen geraubt, um aus ihnen die brutalste Militäreinheit, die
Janitscharen, zu formen.
Natürlich gibt es im Koran
Verse, die bejahen, daß die „Götzenanbeter“ ihre Götter anbeten sollen und
die Moslems ihren Gott. Es gibt auch den Vers, der besagt, daß Juden,
Christen und Sabiis, die gute Taten vollbracht haben, ins Paradies kommen
werden. Es gibt auch einen Vers, der besagt, daß es keinen Zwang in der
Religion geben dürfe (Sure 2 (Al-Bakara), Vers 256). Von daher könnte man
meinen, der Islam wäre tolerant. Doch es gibt noch viel mehr Verse, die
den genannten Vers aufheben und genau das Gegenteil proklamieren.
Der Islam ist eine Religion,
welche die Welt als Kriegsschauplatz ansieht – und zwar solange, bis die
gesamte Menschheit islamisch geworden ist. In der Sure 4 (Al-Nisa), Vers
91, heißt es: „Tötet sie, wo ihr sie findet“, und in der Sure 9 (At-Tauba),
Vers 29 steht: „Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah
glauben noch an den Jüngsten Tag und die nicht für verboten erklären, was
Allah und sein Gesandter (d.h. Mohammed) für verboten erklärt haben, die
sich nicht nach der rechten Religion (d.h. dem Islam) richten – von denen,
welche die Schrift erhalten haben (d.h. Juden und Christen) – kämpft (mit
der Waffe) gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als
Erniedrigte!“
An vielen Stellen im Koran
rechtfertigt Mohammed (bzw. nach muslimischer Vorstellung Allah) die
Gewalt gegen Andersgläubige. Sie seien des Todes (z.B. Sure 47 (Muhammad),
Vers 4), sollen unterworfen werden (Sure 9 (At-Tauba), Vers 29), dürfen
vertrieben und enteignet werden (Sure 59 (El-Haschr) Verse 1-7)
Umfangreiche Kapitel der Werke,
welche die Sunna (d.h. das Norm setzende Handeln Mohammeds) enthalten,
sind dem Jihad gegen Anders- und Nichtgläubige gewidmet. Mit diesen
Textstellen konfrontiert, weisen Muslime gerne auf Stellen im Alten
Testament hin, an denen ebenfalls von Gewalt gegen Andersgläubige die Rede
ist (z.B. 2.Mose 22, 17; 3.Mose 20). Aber erstens ist es Unsinn, die Pest
mit der Cholera austreiben zu wollen, und zweitens haben sich die meisten
Juden und Christen – im Unterschied zu vielen Muslimen – von diesen
Wahnideen längst distanziert.
5. Christen- und
Judenfeindlichkeit
Entgegen allen anderslautenden
Behauptungen bekämpft der Islam nicht nur Heiden und Abtrünnige, sondern
ist im Kern auch radikal juden- und christenfeindlich. Sure Al-Imran, Vers
19 lautet: „Als einzig wahre Religion bei Gott gilt der Islam.“ Das
Christentum und das Judentum werden als Religion schlechthin verneint und
denjenigen, die nicht an Mohammed und seine Version von Gott glauben
Strafen angedroht. Mohammed behauptet, daß Gott alle vor ihm entsandten
„Propheten“ und auch Abraham zu sich gerufen und ihnen befohlen habe, an
den Islam zu glauben.
Juden wird zudem unterstellt,
daß sie Unheil anrichten. Vers 46 der Sure 4 (An-Nisa) schließt mit der
Verfluchung der Juden: „ . . . Aber Gott hat sie (zur Strafe) für ihren
Unglauben verflucht. Darum glauben sie wenig (oder: Darum sind nur wenige
von ihnen gläubig).“
In der Sure 5 (Al-Maida), Vers
72 verkündet Mohammed: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‘Gott ist
Christus, der Sohn der Maria!‘ In den Versen 171-173 derselben Sure wird
auf die christliche Lehre von der Dreieinigkeit Gottes hingewiesen und
beteuert, daß die bestraft werden, die an sie glauben.
Mohammed verbietet den Muslimen
sogar, mit Juden und Christen befreundet zu sein, weil sie „Frevler“ seien
(Sure 5 (Al-Maida), Vers 51).
6. Frauen im Islam
Mohammed sicherte die
gesellschaftliche Ordnung dadurch, daß er die Frau zur Bediensteten, zur
Beute des Mannes machte. Die Unterdrückung der Frau wurde im Islam
gesetzlich festgelegt. Frauen gelten als intellektuell und religiös
(minder) erschaffen und
Quelle der Bosheit, der Zwietracht, als intrigant,
undankbar und teuflisch. Bedauernswerte Wesen, da die meisten von ihnen
ohnehin in der Hölle landen werden. Mohammed bestimmte durch Sure 4 (Al-Nisa),
Vers 3, daß die Männer bis zu vier Frauen, die ihnen gefallen, heiraten
können. Und um diese Bestimmung zu verstärken, förderte er den Glauben,
daß es eine Tugend sei, mehrere Frauen zu heiraten.
Auch als Zeugen sind Frauen nur
halb soviel wert wie Männer, denn es steht geschrieben: „ . . . und nehmt
zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es nicht zwei Männer sein können,
dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen
genehm sind - (zwei Frauen), damit (für den Fall,) daß die eine von ihnen
irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den
wahren Sachverhalt) erinnere. (Sure 2 (Al-Bakara), Vers 282).
Das gleiche Prinzip zeigt sich
im Erbrecht: „ . . . Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der
Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts . . .“ (Sure 4
(An-Nisa), Vers 12). „Der Mann bekommt soviel wie der Anteil von zwei
Frauen.“ (Sure 4, 176)
Zur Verschleierung der Frau
heißt es: „Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu
Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck [Reize] nicht
zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, - und
daß sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren
Schmuck vor niemand anderem enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder
Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen
ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen
ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen
besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen
Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen
keine Beachtung schenken.
Und sie sollen ihre Füße nicht
so auf den Boden stampfen, daß bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck
verbergen.“ (Sure 24 (Al-Nur), Vers 31) Und an anderer Stelle heißt es
(Sure 33 (Al-Ahzab), Vers 33): „Und bliebt in eurem Haus. Putzt euch nicht
heraus, wie man das früher im Heidentum zu tun pflegte.“
Eine Ausnahme bildet die Sure 24
(Al-Nur), Vers 59, nach der die älteren Frauen sich nicht verschleiern
müssen. In dieser Sure spricht Mohammed von Frauen, denen er keine weitere
Ehe zutraut, weil sie alt sind. In Hinblick darauf, daß er als ein Mann
von über 50 Jahren die neunjährige Aischa geehelicht hat, mag das
verständlich erscheinen.
Immerhin gewährt er bei seiner
Neigung zu sexuellem Kindesmißbrauch älteren Frauen einen kleinen
Freiraum: „Und für diejenigen Frauen, die alt geworden sind und nicht mehr
damit rechnen können zu heiraten, ist es keine Sünde, wenn sie ihre
Kleider ablegen, soweit sie sich dabei nicht mit Schmuck herausputzen.“
(Sure 24, 60) Angesichts des Gebotes, daß die Frauen, die nicht mehr
gebärfähig sind, kein Kopftuch zu tragen brauchen, sieht man, wie wenig
die Bevölkerung den Koran tatsächlich liest.
Gleichzeitig frage ich mich,
warum wohl die selbsternannten Islamvertreter den betreffenden Vers nicht
in den Moscheen verlautbaren lassen. Damit würden ein großer Teil der
Kopftücher abgelegt werden können. Natürlich gibt es Frauen, die dies
nicht schaffen - gerade so wie jene Chinesinnen, deren Füße durch
lebenslanges Verbinden verkrüppelt sind, nicht mehr ohne Verband können.
Dennoch (fordere ich): Weg mit
den Kopftüchern in den Schulen, in den Ämtern! Und auf jeden Fall muß es
verboten werden, die Kinder zu verschleiern. Die Verschleierung der Kinder
basiert auf die Verehelichung des Kindes Aischa mit Mohammed und bedeutet
die Sexualisierung der kleinen Mädchen. Die Eltern, die dies tun, sollten
eine Strafanzeige wegen Kindesmißhandlung erhalten.
7. Gewalt im Islam
Der Islam sät Gewalt (vgl. Sure
9,74 und 4,95). Den Kriegen, die Mohammed führte, gingen kleinere
Unternehmungen voraus, etwa das Ausrauben von Karawanen aus Mekka. Diese
Überfälle und die Kriege danach dienten der wirtschaftlichen Bereicherung
Mohammeds und seiner Mitkrieger. Viele nahmen teil, weil sie wußten, daß
sie Anteil an der Beute bekommen würden. Ein Fünftel der Kriegsbeute ging
stets „an Allah“.
Von daher hat die Gewalt vom 11.
September 2001 in New York, die Bomben von Madrid (11.4.2004), die Bombe
von London (7.7.2005) und auch die Gewalt zwischen den Religionsgruppen im
Irak , die Morde in der Türkei an Turan Dursun (4.9.1990) und anderen
Journalisten und Kritikern eine lange Tradition. Es hat Tradition, wenn
Mütter den Tod ihrer Söhne im Jihad in Kauf nehmen und ankündigen, weitere
Söhne haben zu wollen, die ebenfalls zum angeblich gottgewollten
Selbstmordanschlag bereit sind. Die religiöse Verherrlichung von Gewalt
muß aufhören! Ihr stelle ich die Aufklärung, den Frieden und den
zivilisierten Diskurs entgegen.
8. Entmenschlichung der Männer
Indem Mohammed die Männer über
die Frauen stellte, gelang es ihm, die Männer hörig zu machen. Denn in
seinem System ist auch der Mann ein armer Untertan Gottes; er muß sich
blindlings beugen vor Gott und vor dessen Botschafter, d.h. vor Mohammed
selbst. Indem Mohammed den Mann außerhalb seines Hauses knechtete und in
ein Nichts verwandelte, ihn in den eigenen vier Wänden aber zum „Pascha“
machte, brachte er den Mann dazu, die schlechte Situation der Frau
bereitwillig zu akzeptieren.
Genau die Verse, die zuerst der
Unterdrückung der Frau dienen sollten, sind zugleich die Verse, welche die
Männer degradieren, entmenschlichen. Die Sure 4 (Al-Nisa), Vers 38, ist
ein frappierendes Beispiel dafür: „ . . . Die Männer stehen über den
Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat . . . Und
wenn ihr fürchtet, daß irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann vermahnt
sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“
Die Angst der Männer, daß Frauen
sich auflehnen, soll sie dazu verleiten, mit Gottes Segen genau die Frau
zu schlagen, die sie lieben, mit der sie Kinder zeugen, mit der sie alt
werden wollen. Darüber hinaus wird der Mann im Islam auf ein dumpfes
Triebwesen reduziert, das schon beim bloßen Anblick offener Haare
ejakuliert. Ein erwachsener, reifer, mündiger Mensch weiß seinen
Sexualtrieb zu beherrschen. Auch die in den Islam hineingeborenen Männer
sollten dazu in der Lage sein, wenn man es ihnen abverlangt.
Ich rufe die Männer auf: Sagt
Nein zum Islam! Sagt Nein zu eurer Entmenschlichung! Dann werdet ihr echte
Lebensgefährtinnen gewinnen, gleichberechtigte Partnerinnen. Wer eine zu
Gehorsam verpflichtete Sklavin vorzieht, hat nicht einmal die unterste
Stufe der kulturellen Zivilisation erreicht.
9. Unterjochung der Frauen
selbst noch im Jenseits
Der versprochene Eintritt ins
Paradies verlangt Frauen einen hohen Preis ab: Die Frau muß ihrem Mann zu
Diensten stehen, ihm gehorchen, ihn zufrieden stellen, seine Begierden
stillen. Aber auch wenn sie all dies fehlerlos bewerkstelligt, darf sie
das herbeihalluzinierte Paradies nur dann betreten, wenn ihr Mann dem
zustimmt. Schließlich sind sie nur die „vorübergehenden Frauen auf Erden“.
Die eigentlichen Frauen der Männer (im Paradies) sind die Huris. Diese
sind irdischen Frauen in jeder Hinsicht überlegen und kommen an erster
Stelle.
Die Beschreibung des Paradieses
in den Suren 78 (En-Nebe), 56 (El-Vakia) und 76 (Ed-Dehr) zeigt das sehr
deutlich. En-Nebe verheißt den Männern „gleichaltrige (Huris) mit
schwellenden Brüsten“ und „einen Becher Wein“. Die Sure El-Vakia
verspricht „Gärten der Wonne“, und „großäugige Huris haben sie zur
Verfügung“, „in ihrer Schönheit den wohlverwahrten Perlen gleich“. All
dies zeigt, daß es für gläubige Musliminnen selbst im erträumten Paradies
kaum Ruhe und Glück geben wird; sie werden ihre Ehemänner vielmehr in den
Armen der Huris vorfinden.
10. Das muslimische Bild des
Menschen: ein undankbares, zu absolutem Gehorsam verpflichtetes Geschöpf
Immer wieder stellt Mohammed
fest, daß der Mensch von Grund auf ein undankbares Geschöpf ist.
Vielgebrauchte Ausdrücke im Koran sind: Heuchler, Wildesel, der verfluchte
Mensch. Wie undankbar ist er doch! Unzählige Male werden die Menschen
gefragt: „Was wollt ihr alles leugnen von den Wohltaten eures Herrn?“
Die Menschen sind in Mohammeds
Augen undankbare, zu absolutem Gehorsam verpflichtete Wesen, die im Namen
einer sonderbaren göttlichen „Gerechtigkeit“ bestraft werden müssen.
Diesem Bild stelle ich die Idee des mündigen Bürgers mit aufrechtem Gang
entgegen, das Bild eines Menschen, der Behauptungen mit wachem Verstand
kritisch prüft, anstatt sich in blindem Gehorsam archaischen Wahnideen zu
unterwerfen.
Schlußbemerkung
Im Osten des Jemen gab es den
Ort Hadramut. Dort lebte der Stamm Kinde. Die arabischen Quellen, welche
über Mohammeds Krankheit berichten, schreiben, daß die Frauen dort
ungeduldig auf die Nachricht vom Tod Mohammeds warteten. Als sie die
erhielten, färbten sie ihre Nägel mit Henna, musizierten und tanzten dazu.
Sie freuten sich und feierten,
weil sie hofften, daß nun die Ära der Vernichtung von Freiheit und Rechten
der Frauen, ihre systematische Erniedrigung, ein Ende haben würde. Der
Nachfolger Mohammeds, Abu Bekr, aber ließ den Frauen und ihren Beschützern
Hände und Füße abhacken und sämtliche Zähne ziehen.
Ich gedenke dieser Frauen von
Hadramut mit großer Hochachtung. Laßt und daran arbeiten, daß ihre
Hoffnungen endlich Realität werden. Anderthalb Jahrtausende schon haben
die Wahnideen dieses archaischen Gotteskriegers Mohammed die Hirne der
Menschen vernebelt und weltweit Unfrieden gestiftet. Es ist an der Zeit,
diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.